30.000 Meilen unter dem Meer

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 82 Minuten
Regie Gabriel Bologna
Darsteller Lorenzo Lamas Natalie Stone Sean Lawlor Kim Little u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
30.000 Meilen unter dem Meer

Story

Als ein amerikanisches Atom-U-Boot verschwindet, wird ein zweites Unterwasser-Boot losgeschickt, um es in der Nähe des Marianas-Graben zu bergen. Doch der Plan geht nicht ganz so auf, wie man sich das vorgestellt hat. Die Besatzung des Rettungsschiffs wird gefangen genommen und auf das U-Boot des seltsamen Kapitän Nemo, der Nautilus, gebracht.

An eine Bergungsaktion ist von da an nicht mehr zu denken. Denn der verrückte Wissenschaftler hat verrückte Sachen mit den Entführten vor…

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Kritik

Unbekannt dürfte die Geschichte um Kapitän Nemo und seine Nautilus nicht sein. Die Geschichte(n) von Jules Verne wurden ja schon einige Male verfilmt und auch zu Papier gebracht. Was an dem Film „30.000 Meilen unter dem Meer“ neu ist, ist die Tatsache, dass es wohl noch nie so eine unmotivierte und dilettantische Verfilmung zum Thema gab.

Anfangs bekommt man schön Unterwasseraufnahmen gezeigt, die einen noch hoffen lassen, dass der Film für gute Unterhaltung sorgt. Man freut sich auf mehr solches Material. Doch das gibt es im Verlauf nur noch allzu wenig. Low-Budget ist danach angesagt. Sowohl als auch. Denn die Geschichte von Jules Verne wurde für die Neuverfilmung nicht sonderlich ausgearbeitet. Das Drehbuch ist etwas plump und von zahlreichen Dialogen geprägt. Die sind dann so, wie man es für eine Billigproduktion erwarten darf: billig. Es passiert fast nichts, gequatscht wird aber, als ob es kein Morgen geben würde. Und leider ist die deutsche Synchronisation nicht sonderlich gut gelungen. Im Original kann man das Gelabere noch einigermaßen ertragen, in der Muttersprache bereitet einem das Lauschen Probleme. Der bekannteste Darsteller im Film, Lorenzo Lamas, hat eine Stimme bekommen, die überhaupt nicht zu ihm passt. Getoppt wird das nur noch durch die Synchronstimme eines Latino-Bordmitglieds. Sein Gebrabbel ist dermaßen unpassend, dass man es nur schwer in Worte fassen kann.

Aber kommen wir zurück zu der eigentlichen Geschichte. Wie gesagt, sind die Dialoge dominierend. Und die eigentlichen Geschehnisse taugen nicht wirklich dazu, die anhaltende Langeweile zu unterbrechen. Es gibt zwar hier etwas und da etwas, eine richtige und vor allem gute Story sieht aber anders aus.

Darstellerisch wird zwar auch nicht gerade hochwertiges präsentiert, man sieht aber allerdings, dass die engagierten Schauspieler den Job erlernt haben und ein gewisses Talent mitbringen. Lorenzo Lamas („Snake Eater“, „The Hitchhiker“ uva.) ist ohne Frage das Aushängeschild des Streifens und wird auf der DVD entsprechend präsentiert. Seine Leistungen gehen durchaus okay, allerdings werden diese durch die deutsche Synchronstimme arg getrübt.

Unterm Strich ist „30.000 Meilen unter dem Meer“ ein Film, dem der unbekannte Regisseur Gabriel Bologna keinerlei Leben einhauchen kann und der über weite Strecken einfach nur langweilig ist. Dazu kommt das Problem mit der deutschen Synchronisation, das ja immerhin mit der Original-Tonspur umgangen werden kann. Aber auch so ist es ein Streifen, dessen Kauf auf DVD kaum lohnt. Hätte man versucht, die Geschichte etwas trashiger anzulegen, wäre sicherlich auch etwas mehr Freude bei der Betrachtung aufgekommen. So ist der Film aber nicht viel mehr als eine langweilige Billigproduktion.

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DVD

Die technische Qualität der deutschen DVD ist erstaunlich gut. Zwar nicht überragend gut, aber besser als der Film. Das Bild verfügt über genügend Schärfe und nur wenig Rauschen. Der Ton geht okay, ist aber nicht immer richtig abgemischt. Zumindest in der deutschen Fassung. Das 2.0 Original ist zwar nur in Stereo vorhanden, dafür aber deutlich besser abgestimmt.

Als Extras hat man sich im Hause Schröder-Media für folgende Medienbeiträge entschieden: Den originalen Trailer, Bloopers („lustige“ Szenen 2:22 Minuten), ein Making Of (6:25 Minuten) und eine Trailer-Show. Zudem kann man sich noch einen Audiokommentar mit einigen Beteiligten anhören. So richtig überzeugend ist das komplette Bonus-Material zwar nicht, aber durchaus ordentlich.

Bewertung

Splatter 2011_1.gif
Spannung 2011_1_5.gif
Story 2011_2.gif
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Atmosphäre 2011_2.gif
Tonqualität 2011_4_5.gif
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