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Mike
muss in seiner Kindheit mit ansehen, wie sein Vater seine Mutter tötet. Der
kleine Junge bekommt unverhofft mit, wie der Vater erst wie ein Wahnsinniger
mit der Axt auf seine Mutter einprügelt und sich im Anschluss selbst das
Leben nimmt.
20 Jahre später scheint Mike das grausame Erlebnis aus seiner Vergangenheit
überwunden zu haben. Ihm ist zumindest nichts anzusehen, als er eine
Halloween-Party, für seine Freunde, bei seinen Großeltern geben will. Bei
Oma und Opa ist Mike groß geworden und hier will er nun mit seinen Kollegen
feiern. Die Fete ist eine Art Motto-Veranstaltung, bei der jeder in ein
Kostüm schlüpfen muss. Ein Kostüm, welches ausdrückt, wovor der Träger
besonders viel Angst hat.
Als Mike auf dem Dachboden sein Kostüm vorbereiten will, scheint irgendwie
der Geist seines toten Vaters in eine menschengroße Holzpuppe, mit
finsterem Geheimnis und dem Namen Morty,
zu dringen, die auf dem Speicher herumsteht. Die Puppe lebt und hat
von nun an nichts Gutes im Sinn… |
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Trotz
der Vielzahl an schwachsinnigen Filmen, gerade Freunde des Horror-Bereichs
dürften jetzt nicken, gibt es immer wieder Momente wo man einen Streifen
erwischt, der aus der Masse der Nichtskönner heraussticht. Kaum zu glauben,
aber immer wieder wahr.
Morty, die hölzerne Gummipuppe, ist eine tragende Figur in einem dieser
„besonderen“ Kandidaten der Versager-Filme. Mit einer dahin
geklatschten Geschichte wird im Streifen „Die 13. Legende“ versucht,
etwas um einen grottenschlechten Spezialeffekt
herum zu bauen. Das dies auf keinen Fall funktionieren kann, muss
allen Beteiligten bereits vor dem Dreh klar gewesen sein. Aber was soll’s?
Geld muss vernichtet werden um wertvoll zu bleiben.
Das Nichtfunktionieren wird einem gleich zu Beginn deutlich. Deutlicher als
einem lieb ist. Langweilig bahnt sich der Stumpfsinn seinen Weg durch ein
gefühltes Nichts. Regisseur Chris Angel versteht es zu keinem Zeitpunkt
eine Atmosphäre oder so etwas wie Spannung zu erzeugen. Dies bedeutet für
den Betrachter natürlich Langeweile pur. Als die Sache losgeht hat man
vielleicht noch eine wage Hoffnung, dass etwas Dramatisches, Spannendes oder
Unvorhersehbares passiert, die Hoffnung löst sich dann aber viel zu schnell
in Luft auf.
Denn spätestens wenn man den
hölzernen Protagonisten zu Gesicht bekommt, ist Schluss mit lustig. Man
ahnt, was da kommen wird. Leider ist das Gezeigte frei von Komik. Weder
gewollte noch ungewollte Lacher sind vorhanden. Auch der Trash-Gehalt
könnte größer sein, obwohl es sich hier natürlich um Vorzeigeschrott
handelt. Aber ohne Witz, Atmosphäre oder sonstigen Ingredienzien, die gute
Filme ausmachen, ist hier natürlich Hopfen und Malz verloren. Und selbst
die einfachste Zutat für eine Splatter-Suppe wurde nicht berücksichtig.
Die Spezialeffekte sind so gut wie nicht vorhanden, was nicht nur den Film
nicht besser macht, sondern auch das FSK 18 lächerlich.
Das man hier auch schauspieltechnisch nichts erwarten darf scheint logisch.
Und ist es auch. Die nicht sehr bekannten Akteure passen sich eigentlich nur
dem schlechten Niveau an. Unspektakulär, undramatisch und unheimlich
überflüssig. Auch Betsy Palmer (Freitag der 13.) kann den Karren als nicht
aus dem Dreck ziehen.
Wenn es so vorkommt, als ob dieses Review sehr oberflächlich gehalten ist,
ist der Eindruck nicht unbedingt falsch. Und dafür gibt es einen guten
Grund: „Die 13. Legende“
ist derart oberflächlich und lieblos in den Kasten gebracht worden, dass
man bereits Minuten später damit anfängt ihn zu vergessen, respektive zu
verdrängen. Er ist nicht mehr als filmischer Müll, der nicht mal im TV
geguckt werden sollte und für den erst recht kein Geld bezahlt werden darf.
Der einzige wirkliche Vorteil des Films, wofür man auch noch mal den
Machern danken muss, ist die Tatsache, dass man verzichtet hat die 90
Minuten voll zumachen. Nach etwas über 80 Minuten kommt einem das Erbarmen
in Form des Abspanns entgegen.
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