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| OT: Devil's
Prey |
| ca. 86 Minuten |
| USA 2001 |
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| Regie |
| Bradford May |
| Darsteller |
Patrick Bergin
Ashley Jones
Jennifer Lyons
u.a. |
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Die Freunde Eric, Susan,
Samantha, David und Joe wollen in ein kleines Nest ausserhalb der Grossstadt
L.A. flüchten, um dort ein Wochenende nach ihren Vorstellungen zu
verbringen. Sie folgen einem aufgesammelten Flugblatt, dass ihnen eine
heisse Technoparty, mit allem was dazugehört verspricht. Doch als sie an
der ländlichen Scheune ankommen sieht es nicht so aus, als sei die Party
etwas für sie...
Sie begegnen nicht dem erwarteten Trip aus Sex, Drugs und Dancemusik,
sondern vielmehr degenerierten Einheimischen, die nur auf Streitsuche sind.
Nach einigen Pöbeleinen treten die Fünf die Flucht an, bei der sie auf ein
blutüberströmtes Mädchen treffen, dass sie kurzerhand mitnehmen. Fawn
erzählt ihnen, dass hier eine Satanssekte ihre Rituale abhält und sie nur
knapp entkommen konnte.
Diese Aussage hat natürlich Auswirkungen auf das Gaspedal, doch die
Flüchtenden müssen bald feststellen, dass sie verfolgt werden. Sie werden
sogar bedrängt und landen schliesslich in einem Graben, wo sie die
Verfolger nach kurzer Zeit finden und Joe entführen. Der Rest der Truppe
kann entkommen und schleppt sich in ein kleines Örtchen, wo sie die
Einheimischen um Hilfe bitten. Doch die Einwohner des kleinen Dörfchens
scheinen nicht gerade die besten Absichten zu haben und so beginnt für die
jungen Leute ein gnadenloser Überlebenskampf... |
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Wie man vielleicht am etwas
reisserischen Titel erkennen kann, handelt es sich bei „Altar des Satans“
nicht gerade um eine Topproduktion, sondern vielmehr um ein kleines
Horrorfilmchen, dass in bekannter „Scream“- Manier versucht, auf einer
längst vorbei geschwappten Erfolgswelle mitzuschwimmen. Storytechnisch
wurde das Ganze zwar mit etwas Okkultismus versehen, doch sonderlich
aufwertend ist dies keinesfalls.
Denn es ist der Gesamteindruck, der einen Film auf- oder abwertet und bei
„Altar des Satans“ kann eigentlich nichts so richtig überzeugen. Es
gibt hohle Dialoge, eine langweilige Story, so gut wie keine Spannung und
nach einer Horroratmosphäre sucht man auch vergebens. Bei diesen Tatsachen
muss man sich unweigerlich die Frage stellen, wer so einen Mist überhaupt
dreht und warum der Film von einem recht namhaften Label wie Columbia
Tristar unter die Fittiche genommen wurde? Gute Werbung macht so ein Werk ja
nicht gerade...
Überraschenderweise spielen die recht bekannten Schauspieler (unter anderem
ist Patrick „Robin Hood“ Bergin mit von der Partie) nicht gerade so, als
hätten sie schon mal vor der Kamera gestanden, sie passen sich vielmehr dem
niedrigen Niveau des Films an. Für die Splattergemeinde hätte man den
Streifen eventuell noch retten können, da die Gorejünger ja kaum Wert auf
die angesprochenen Aspekte legen, aber auch hier gibt es so gut wie nichts
zu sehen. Zwar hat der Film eine Empfehlung für Erwachsene bekommen, doch
kann er sie in keiner Weise rechtfertigen. Gut, es gibt eine Szene in der
einem Typen ein Kopfschuss verpasst wird, Szenen wie diese darf man aber
jeden Sonntagabend im Tatort betrachten und dafür muss man ja bekanntlich
nicht volljährig sein...
Das einzig Positive ist eventuell das Ende, da es am Schluss nicht so kommt,
wie es erwartet werden darf, doch ob sich dafür die Anschaffung einer DVD
lohnt, darf in Frage gestellt werden... |
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