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Mitten
im Vietnamkrieg wird von einem Teil des amerikanischen Militärs ein
vietnamesisches Dorf gestürmt. Dem kommandierenden Offizier Hopper gelingt
es einige gefangene Kameraden zu befreien. Allerdings verläuft die
Rettungsaktion im weiteren Verlauf nicht wie geplant denn die Gefangenen
scheinen ernsthaft krank zu sein. Einer fällt über Hopper her und beisst
ihm ein Stück aus seinem Unterarm heraus. Es wird vermutet, dass sich die
Soldaten während sie in den vietnamesischen Bodenlöchern gefangen gehalten
wurden mit einem Virus infiziert haben, der sie zu Menschenfressern werden
lässt...
Sieben Jahre später wird Hopper immer noch des Nachts von schrecklichen
Alpträumen geweckt die er nach seiner Heimkehr nach Amerika bekam. Seine
Frau versucht ihn so gut wie es geht zu unterstützen aber die Tatsache das
dieser Virus immer noch im Gespräch ist lässt ihn keine Ruhe finden. Die
infizierten wurden zwar direkt nach der Überführung in die vereinigten
Staaten in die Psychiatrie gesteckt doch einer von ihnen, Hoppers alter
Kumpel Bukowsky, soll in Kürze entlassen werden, was Hopper auch nicht
gerade ruhiger schlafen lässt.
Diese Entlassung stellt sich kurze Zeit später als nicht besonders klug
heraus. Denn Bukowsky greift direkt nach dem er wieder freien Boden unter
den Füssen hat ein Mädchen an und versucht sie zu fressen. Als die Polizei
kommt um sich um den Menschenfresser zu kümmern, kann dieser fliehen und er
verschanzt sich in einem leerstehenden Supermarkt. Bevor Hopper geholt wird
um ihn zu einer Aufgabe zu überreden, muss der ein oder andere Mensch noch
als Nahrung herhalten doch Hopper schafft es ihn zu überreden.
Burowsky wird wieder in die Klinik eingeliefert doch er beisst einige
Pfleger, die dann auch zu Kannibalen mutieren und mit ihm erneut eine Flucht
antreten um ihren Hunger nach menschlichem Fleisch zu stillen. Auf ihrer
Flucht begegnen sie Hopper, der mittlerweile auch die Symptome des Virus
aufweist und zusammen flüchten sie in die Kanalisation der Stadt wo sie von
der Polizei aufgelauert werden... |
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Wer
jetzt denkt das die ganze Story etwas flach ist, der liegt genau richtig!
Sicherlich ist dies nicht das gewöhnliche Urwaldmassaker der
Menschenfresser aber so richtig hat mich die Story nicht vom Hocker
gerissen. Trotzdem hat Antonio Margheriti, der auch unter seinem Pseudonym
Anthony M. Dawson bekannt wurde, hier einen echten Kultfilm geschaffen, den
die wenigen Freunde des Subgenres des Horrorfilms gesehen haben sollten.
Atomsphärisch und vor allem splattertechnisch hat der Film aber schon was
zubieten, sodass die platte Story und die Schwachsinnsidee mit dem
Kannibalenvirus etwas in den Hintergrund geraten. Die Splatterszenen sind
zudem sehr gut anzusehen, was für Kannibalenfilme nicht unbedingt typisch
ist, da einige Regisseure doch sehr wenig aus ihrem begrenzen Budget gemacht
haben.
Die Schauspieler sind, ebenfalls untypisch für dieses Subgenre, sehr gut.
Besonders der etwas bekanntere John Saxon spielt die Hauptrolle so gut, wie
man sie spielen kann. Das dies keine ganz einfache Sache ist liegt daran,
dass die Story mit Stund- und sogar Schussszenen ausgestattet ist, in denen
es zwar nicht so ab geht wie in einem Actionfilm der heutigen Zeit, dafür
fließt in „Aspahltkannibalen“ aber wesentlich mehr Blut. |