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In Arizona landet ein UFO, was
von der US-Regierung registriert wird. Es macht sich daraufhin ein
Trupp auf, um den Absturzort um das Geschehen zu untersuchen.
Zeitgleich können die Insassen eines Gefangenentransports mitsamt
ihres Gefängnis-Wagen entfliehen. Ihr versehentliches Ziel ist
ein Ort um einen Minenschacht, wo die Schwerverbrecher bald auf
die dezimierte Militär-Einheit und die außerirdischen Besucher
treffen... |
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„Alien Invasion USA“ ist
das eigentlich ein gut klingender Titel, oder? Zumindest wenn das
Geschehen im Film mit einer richtigen Invasion von Alien in den
vereinigten Staaten zu tun hätte. Denn dies ist nicht unbedingt
der Hauptbestandteil vom dem Low-Cost-Streifen.
Dass „Alien Invasion USA“ ein Billig-Film ist, wird dem
geschulten Auge bereits nach einigen Momenten klar. Schlechtes
Settin, schlechtes Drehbuch, schlechte Darsteller, schlechte
Dialoge, schlechte Tricks und keinerlei Ideen, den Film richtig
interessant zu gestallten und ihm Tempo einzuimpfen. Einigermaßen
interessant ist die Vorstellung der verschiedenen Charaktere, die
im Gefangenentransport sitzen. Klischeeüberladen werden die
Figuren vorgestellt, wobei ein mieses Verhältnis untereinander
(beispielsweise Nazi und Schwarzer) in den Vordergrund gestellt
wird. Auf ein Warum, ein Wieso oder auch ein Weswegen wird kaum
eingegangen. Daher macht es auch nicht sonderlich spaß, dem
Geschehen über einen längeren Zeitraum zu folgen.
Auch der zweite Plot, der mit dem Militär und den außerirdischen
Besuchern, ist alles andere als sehenswert. Hier werden ebenfalls
irgendwelche Sachen gezeigt ohne das auf die Fragen im Hintergrund
eingegangen wird. Belanglos kann man den verschiedenen Szenen
folgen und braucht keine Hoffnung zu vergeuden, dass im Verlauf
irgendwann mal alles etwas besser oder sogar gut wird. Schade ist,
dass weder Trash noch Humor im Repertoire der Film-Macher
vorkommt. Es gibt keine einzige Szene, in der sich „Alien
Invasion USA“ selbst auf die Schippe nimmt oder man mal mit
unglaublich lächerlichen Szenen konfrontiert wird.
Als lächerlich dürfte lediglich und das im wahrsten Sinne des
Wortes, die deutsche Synchronisation eingestuft werden. Die
Stimmen passen vorne und hinten nicht. Zudem werden einige Lacher
von verschiedenen Leuten eingespielt, die dermaßen bescheuert
klingen, dass man entweder lachen oder weinen muss...
Was dem Film nach dem aushaltbare Start auszeichnet ist das
Aufbauen von Spannung. Denn als Betrachter wartet man natürlich
auf den Auftritt von den Alien. Dies wird ja schließlich im Titel
des Films vermittelt. Man muss wirklich lange auf den Auftritt der
extraterrestrischen Besucher warten. Und was man dann zu sehen
bekommt, dürfte wohl nur Freunde von Taucheranzügen erfreuen...
Tricktechnisch bekommt man auf jeden Fall nichts Besonderes
geboten.
Dies gilt auch für die Tricktechnik der Splatterszenen. Immerhin
ist die deutsche DVD mit einem FSK 18 versehen worden, was
vermuten lässt, dass es zu einigen Szenen der blutigen Art kommt.
Diese sind aber sehr spärlich gesät. Es gibt ein paar
abgetrennte Extremitäten, die aber nicht in grauenhaften oder
ekeligen Szenen enden. Vielmehr sind die Darstellung dermaßen lächerlich,
dass eine Freigabe ab 12 Jahren wohl auch in Ordnung gewesen wäre.
Regisseur Dustin Rikert, der bis Dato noch keinen interessanten
oder guten Film-Beitrag abgeliefert hat, scheint mit dem oberflächlichen
und inhaltslosen Drehbuch derartig überfordert, dass er auch kein
Gespür für schöne Bilder, spektakuläre Kamerafahrten oder
sonst was Zeit hat, das einen Film dieser Machart aufwertet. Die
Darsteller sind ebenso unbekannt wie ihr Kollege auf dem
Regiestuhl. Allerdings macht ein Großteil von ihnen einen vernünftigen
Eindruck. Zumindest für B-Movie Verhältnisse...
Somit bleibt das einzig Positive, was man nach der Betrachtung
mitnimmt, dass es noch einige Filme gibt die schlechter sind als
dieses billige Alien-Filmchen. Die ersten Minuten gehen in Ordnung
und das Ende ist so dämlich, dass man noch mal von der
Schlaftrunkenheit befreit wird. Der Mittelteil ist allerdings zum
Vergessen... |