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„Die Brunnenbewohner“ (22:49 Minuten)
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Kelvin und seine Stieftochter Dora leben abgelegen in einem Wüstenstädtchen
und sind auf ihren Brunnen angewiesen. Eines Tages kommt beim
Wasserholen ein Wertgegenstand mit ans Tageslicht. Kelvin ist darüber
hocherfreut und verbietet seiner Tochter, weiterhin an den Brunnen
zu gehen. Diese ahnt aber, dass es unten, am Brunnengrund, etwas
gibt. Etwas das lebt und den Wertgegenstand nach oben geschickt
hat. Daher versucht sie mit den Bewohnern Kontakt aufzunehmen. Sie
schreibt einen Brief und erhält schon bald eine Antwort...
Die Einführungsgeschichte der „Amazing Stories Vol. 09“ ist
gleich eine nette, mit einem bekannten Gesicht. Kein Geringerer
als David Carradine („Kung Fu“, „Kill Bill“ uva.) gibt
sich hier die Ehre. Storytechnisch geht es um so etwas wie einen
Wunschbrunnen, der in der wasserarmen Wüste steht.
Dies bietet, mitsamt der Farm der Brunnenbesitzer, ein gut
aussehendes Ambiente, welches einen optisch in die Zeit der
amerikanischen Goldschürfer bringt. Aber nur optisch. Inhaltlich
wird einem etwas ganz anderes geboten. Regisseur Todd Holland, der
durch einige TV-Serien-Erfolge bekannt wurde (u.a. „Geschichten
aus der Gruft“, „Twin Peaks“ und „Malcolm Mittendrin“),
versucht, leicht sozialkritisch, die altbekannte Geschichte von
Gut und Böse wiederzugeben, ohne allerdings zuviel vom Inhalt
preiszugeben. Dies macht die Geschichte zwar durchaus interessant,
mindert aber das Sehenswerte. Trotz alledem ist „Die
Brunnenbewohner“ ein solider Start in die DVD.
Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:
Story: 3 von 6
Humor: 1 von 6
Horror-Faktor: 2 von 6
Gesamt: 4 von 6
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„Das Wundermittel“ (22:02 Minuten)
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Das hiesige Kürbis-Fest ist in vollen Zügen und bereit, den
diesjährigen Gewinner der 2.000 Dollar bekannt zu geben. Als dies
passiert gibt es viel Freude, aber auch eine Menge Ärger.
Mildritt hat gewonnen, Elma hat deutlich verloren. Und das, obwohl
beide die gleich Erde im Garten haben. Die gleiche
Sonneneinstrahlung auf ihre Kürbisse niederprasselt und auch
sonst alles identisch ist. Da muss doch eine schummeln...
Wer hat den Größten? Eine Frage die schon oft gestellt und noch
öfter beantwortet wurde. In der Episode „Das Wundermittel“
geht es um eben diese Frage. Zwei ältere Damen duellieren sich
darum, den größten Kürbis zu züchten. Hört sich unspannend
an? Ist es dann auch. Die Geschichte wird zwar flüssig erzählt,
kann aber nicht wirklich fesseln. Man meint am Anfang irgendwie
schon zu wissen, wie es ausgeht. Na ja...
Da auch keine bekannten Namen mitgearbeitet oder zu sehen sind,
kann diese Folge eher als Einschlafhilfe denn als gute Episode
eingestuft werden.
Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:
Story: 2 von 6
Humor: 2 von 6
Horror-Faktor: 1 von 6
Gesamt: 2 von 6
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„Ein Wunschkind“ (20:53 Minuten)
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Der kleine Jonah wird von seinen Eltern nicht so richtig
wahrgenommen. Während sie sich ständig amüsieren, bleibt der
kleine Junge zu Hause und muss sich mit der Babysitterin
herumschlagen, die sich aber auch nicht sonderlich für ihn
interessiert. Dann, eines Tages, ist der junge Jonah zwar zu
Hause, aber irgendwie nicht da...
Die dritte Episode der DVD kommt nur schwer in Fahrt. Mehr als die
Hälfte der Zeit wird mit der Einführung in die Geschichte
verplempert. Bekannte Gesichter spielen nicht mit. Was nach der
langwierigen Einführung kommt, ist irgendwie nicht sehenswert. Es
ist langweilig und scheint unmotiviert verfilmt worden zu sein.
Dies bedeutet schlussendlich, dass „Ein Wunschkind“ alles
andere als eine gute Episode ist, über die man gar nicht viele
Worte verlieren muss.
Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:
Story: 1,5 von 6
Humor: 1,5 von 6
Horror-Faktor: 1 von 6
Gesamt: 1,5 von 6
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„Tod oder lebendig“ (23:08 Minuten)
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In einem Forschungslabor arbeitet ein Team daran, das Gehirn und
dessen Aufzeichnungen, von Affen zu untersuchen. Die Experimente
verlaufen sehr erfolgreich. Daraufhin erklärt sich ein todkranker
Wissenschafter breit, sich selbst für die gefährlichen
medizinischen Versuche zur Verfügung zu stellen, um so sein
vorhandenes Wissen für immer zu sichern...
Aus heutiger Sicht ist das, was in der Abschluss-Folge der „Amazing
Stories Vol. 09“ Musik von gestern. Zumindest das Drumherum mit
dem Supercomputer. Von daher kann die Geschichte kein Erstaunen,
sondern nur ein müdes Lächeln des Zuschauers hervorrufen. Die
Story verfügt neben dem Computer-Kram auch einen Nebenstrang, der
sich mit der Liebe und dessen Transformation beschäftigt, der
dann in den Hauptplot mündet. Sicherlich ist das nicht für alle
Betrachter interessant und Freunde des Horror-Genre dürften wohl
nur schwer zu begeistern sein.
Immerhin ist die Episode relativ kurzweilig und verfügt über
bekannte Darsteller. Jeffrey Jones („Beetlejuice”,
„Geschichten aus der Gruft“, „Sleepy Hollow“ u.a.) und
Katherine Borowitz („Miami Vice“, „Law & Order“ u.a.)
mimen das digitale Liebespaar, welches Regisseur Michael Riva
(„Geschichten aus der Gruft“) in einer durchschnittlichen
Geschichte auf Zelluloid bringt.
Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:
Story: 3 von 6
Humor: 1 von 6
Horror-Faktor: 2 von 6
Gesamt: 3 von 6
Nach der Betrachtung der vier Folgen der „Amazing Stories Vol.
09“ DVD muss man zum Schluss kommen, dass der leichte Abwärtstrend
anhält. Man hat irgendwie das Gefühl, dass die DVDs 1-7 besser
waren und es verstanden haben einen ordentlicher zu unterhalten.
Es gibt zwei ordentliche und zwei nicht so tolle Folgen, was die
Gesamtbewertung nicht über das Mittelmaß reichen lässt. Auch
das Staraufkommen war auf anderen DVDs der Reihe meist höher. |