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Eine Gruppe von Hobby-Höhlenforschern wird
bei einer Erkundungstour in einem stillgelegten Bergwerks-Stollen
verschüttet. Als nach mehreren Tagen die Lage aussichtslos erscheint, da
die Nahrungsmittel aufgebraucht sind und keine Rettung in Sicht ist,
beschließen die Männer zum Überleben, den Arm eines Gruppenmitgliedes zu
verspeisen. Per Losverfahren wird der Kollege Ted als Nahrungsspender
ermittelt. Da dieser wenig begeistert von der Idee ist, seinen Arm
herzugeben, wird er kurzerhand mit Gewalt zur Einlösung seines „Lotteriegewinns“
gebracht. Dumm gelaufen: Just
in dem Moment, als der Arm abgetrennt ist, vernehmen die Eingeschlossenen
ein Klopfen. Ein Rettungstrupp naht!! Entsetzt über ihre Tat und voller
Panik über deren mögliche Konsequenzen, beschließen sie, der
Öffentlichkeit zu erzählen, Ted’s Arm sei eingeklemmt worden und hätte
amputiert werden müssen.
Ted ist jetzt in doppelter Hinsicht „arm
dran“: Da man ihm seine
Version der Geschichte nicht abnimmt, wird er nun einarmig auch noch als
geisteskrank in die Psychiatrie eingeliefert. Seine Kollegen wähnen sich
durch diesen Verlauf der Geschichte aus dem Schneider.
5 Jahre später: Jeff, einer
der Höhlenforscher von damals, erhält der Post ein Paket mit einem
abgetrennten Arm. Schon bald
darauf verliert ein Mitglied der ehemaligen Forscher-Truppe nach dem anderen
durch einen einarmigen beilschwingenden Unhold seinen Arm bzw. sein Leben.
Jeff ist klar, dass nur Ted als Täter in Frage kommen kann, der sich
für die erlittenen Qualen rächen will.
Mit Hilfe von Ted’s Tochter versucht er ihn aufzuspüren.
Doch das Wiedersehen mit Ted hatte er sich wohl etwas anders vorgestellt...
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Ginge es um die Kür zum „reißerischsten
Filmtitel ever“ würde „Amputiert – Henker der Apokalypse“
sicherlich einen der vorderen Ränge belegen. In Erwartung eines blutigen
Slashers mit deftigen Splattereinlagen wird man dann jedoch leider etwas
enttäuscht sein, da der Film weniger auf Effekthascherei aus ist, sondern
sich vielmehr auf seine doch recht krude Story konzentriert.
„Amputiert“ ist ein eher ruhigerer
Vertreter des Genres, der aber durch seine düstere Stimmung sehr gut zu
gefallen weiß, da die Geschichte (trotz kleinerer Längen im Mittelteil)
doch recht kurzweilig rüberkommt. Zwar werden in Anlehnung an den Titel
auch ein paar Gliedmaßen verhackstückt, die Effekte fallen allerdings
relativ unspektakulär, um nicht zu sagen billig, aus. Doch kann man als
Betrachter gerade dieser Naivität (die u.a. auch in der Darstellung der
Höhlentour zu tragen kommt) einen
gewissen Charme nicht absprechen.
Allein das Kannibalismus-Thema in der
Rückblende am Anfang des Filmes kann als überaus innovativer
Drehbucheinfall bezeichnet werden, da es ja schließlich mal einen etwas
anderen Aufhänger für eine Revenge-Story liefert. Überhaupt besitzt der
Film für seine Zeit eine gelungene Atmosphäre, die ein wenig an die
düsteren Werke eines Pete Walker erinnern. Untermalt wird das ganze von
einer trashig-schönen Elektromusik, wie sie auch in manchen
Splatterfilmchen der frühen 80er Jahren Verwendung fand. Einen besonders
dicken Bonuspunkt erhält der Film für sein überraschendes und sehr
finsteres Ende. Dazu sei an dieser Stelle nicht mehr verraten. Nur soviel:
Ein Happy-End sieht anders aus ;-)
Fazit:
Naiv-schönes Slasher-Revenge- Filmchen mit einer schrägen Story und
gelungenem Ende!!! |