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Eine Wissenschaftsgruppe macht sich auf, um
den Regenwald von Borneo nach einer Blume abzusuchen. Diese Blume, die
Blut-Orchidee, soll einen Wirkstoff in sich tragen, der es Zellen erlaubt
länger zu leben. Dies wäre ein großer Schritt für die Menschheit, die
Unsterblichkeit zu erlangen und natürlich könnte der Konzern, der die
Expedition ins Leben gerufen hat, kräftig damit verdienen. Allerdings gibt
es da ein kleines Problem, da die Orchidee nur alle sieben Jahre für eine
kurze Zeit blüht.
Laut den Berechnungen der Wissenschaftler
welkt die Blume bereits in zwei Wochen, was etwas Hektik in die
Angelegenheit bringt. Da in Borneo gerade Regenzeit herrscht, findet sich
niemand der Einheimischen bereit, die Expedition an ihren Zielort zu
bringen, nur ein amerikanischer Ex-Soldat will diese Verantwortungen, gegen
entsprechendes Entgeld, übernehmen und sie mit seinem Boot in das Herz des
Dschungels fahren.
Die
Reise ist kein Zuckerschlecken und nach wenigen Stunden bereuen die ersten
Mitglieder bereits das sie an ihr teilgenommen haben. Aber was sie nicht
wissen: Es ist nicht nur der Urwald mitsamt seinen kleinen Bewohnern, der
ihnen zusetzt, es gibt da noch eine andere, viel größere Gefahr! |
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Die Riesenschlangen kamen bereits 1997 in die
Kinos und den meisten Betrachtern wurde schnell klar aus welchen Grund. Es
wurde nämlich längst mal wieder Zeit, dass Tierhorrorgenre auszunehmen und
da viele Viecher schon in diesem behandelt wurden, griff man zur
Riesenschlage, die mit einem Vorzeigehintern ( inklusive Frau J. Lopez)
garniert wurde. „Anaconda“ wurde von den Kritikern damals in der Luft
zerrissen, spielte aber eine Menge Kohle ein und so war es nur eine Frage
der Zeit, bis das Sequel folgen würde.
Und da ist es nun - mit einer ebenso dummen
Story, in der es diesmal nicht um menschliche sondern pflanzliche
Ureinwohner geht, die aber genau so voller Logikfehler und Klischees steckt.
Dank einem kleineren Budget, was vielleicht nur noch mehr Gewinnspanne
rausschlagen soll, ist „Anacondas“ mit B-Schauspielern besetzt, die zwar
weniger bekannt sind als diejenigen, die im ersten Teil mitspielten, ihre
Sache aber ebenfalls so schlecht machen, dass es in machen Szenen
bedauerlicherweise sogar witzig wirkt.
Die Spezialeffekte haben sich ebenfalls der
unfreiwilligen Komik unterworfen, was bei einem geringeren Budget auch zu
erwarten war. Allerdings muss man festhalten, dass sie das Niveau der
Effekte aus „Anaconda“ halten, und wer die superhyperschlecht animierten
Riesenschlangen in Teil 1 schon gut fand, der wird sich hier sicherlich auch
wieder an ihnen erfreuen können. Denn sonstige Effekte gibt es nicht, was
den Horrorfaktor natürlich um einiges senkt, aber wohl dafür sorgt, dass
eine junge Zielgruppe ihr Geld in die Kinokassen trägt.
„Anacondas“ ist ein lieblos gedrehter
Film, der voller Tier-Horror-Klischees steckt und nur existiert um einen
schnellen Dollar zu machen. Lediglich die schöne Landschaft des Regenwalds
weiß zu überzeugen, aber dafür sind andere, als die Macher dieses
Schundfilms, verantwortlich... |