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Ein weiterer Film von
Regisseur Olaf Ittenbach, der kurz vor „Garden Of Love“ in diesem Jahr
erschienen ist und den ich nun endlich auch mal zu Gesicht bekam. Ich kann
euch sagen, das Warten darauf hat sich wirklich gelohnt, denn der Film ist
sehr gelungen!!!
Ich war bereits von dem
herrlich anzusehenden Friedhof in der Anfangssequenz fasziniert, seht euch
den Film an, dann wisst ihr was ich meine. Dieser Friedhof ist einfach
genial anzusehen.
Die Story wirkt zumindest in
der ersten Geschichte etwas verwirrend, zumindest wenn man sich den Film zum
ersten mal ansieht und das halt auf Englisch, da eine Deutsche Fassung
bisher noch nicht erschienen ist und meine Englischkenntnisse immer etwas
Zeit brauchen, um wieder aus ihrer Schublade herauszukriechen und ich dann
auch alles verstehe was da gesprochen wird. Aber spätestens beim 2. mal
ansehen, klappt es dann auch schon wesentlich besser und die Story entfacht
ihre eigentliche Wirkung beim Betrachter. Auf den ersten Blick fühlt man
sich bei der 1. Geschichte auch etwas an Pulp Fiction erinnert, jedoch nur
ein bisschen.
Geschichte 2 gefällt mir
schon alleine aufgrund der Tatsache, daß sie im Mittelalter spielt, auch
wenn hier etwas in die Schnulzenkiste gegriffen wurde, da die
Liebesgeschichte zwischen 2 Leuten hier im Vordergrund steht, die jedoch
glücklicherweise nicht mit schnulzigem Happy End endet, wie es bei
Lovestorys normalerweise der Fall ist.
Im Grunde sollte „Beyond The
Limits“ auch die Fortsetzung von „The Burning Moon“ werden, jedoch bis
auf die Tatsache, dass es auch hierbei um ein Rahmenhandlung mit ein paar
Kurzgeschichten geht und dass es auch in „Beyond The Limits“ eine
Höllenszene zu sehen gibt , haben beide Filme nichts gemeinsam.
Actionreich geht es in dem
Film allemal zu und gesplattert wird am laufenden Band, wodurch man auch
deutlich die Handschrift von Regisseur Olaf Ittenbach erkennt. Es wurde
wiedereinmal sehr viel Wert auf die Splattereffekte gelegt, wodurch der Film
auch nur von Leuten angesehen werden sollte, denen beim Anblick von „etwas“
Blut nicht schwarz vor Augen wird! Die Amputation eines halben Beines,
diverse „Matsch“-Szenen (es sei euch selbst überlassen, das zu
interpretieren) und Folterszenen sollte man schon ertragen können.
Bedenken sollte man auch, dass
es sich hierbei um ein B-Movie oder auch Low Budget Film handelt, also bitte
keinen 2. Herr der Ringe-Streifen erwarten, da das Budget doch deutlich
geringer ist. Übrigens wurde vor den Dreharbeiten des Filmes eine Art
Spendenaktion dafür ins Leben gerufen, jeder Splatterfan, der wollte,
konnte diesen Film nämlich mitfinanzieren, was ich auch mal als lustige
Idee empfinde.
Die Schauspieler sind mir
bisher nicht bekannt, was ja nichts neues für meine Begriffe ist. Außerdem
wird man wohl kaum Darsteller wie Keanu Reeves etc. jemals in einem
Ittenbachfilm zu Gesicht bekommen. Teilweise fällt auch ins Auge, dass die
Darsteller noch eher Laien auf dem Gebiet sind. Aber da im Grunde ja keiner
besonders lange überlebt, ist diese Tatsache auch vernachlässigbar. Alles
in allem bringen sie ihre Rollen recht gut rüber.
^v^ FAZIT: ^v^
Ein durch und durch gelungener
Film, der wohl jedem Splatterfan gefallen dürfte. Zwar ist die Story nicht
so faszinierend wie in „Garden Of Love“, aber dennoch bietet der Film
das, was die Fangemeinde Ittenbachs erwartet, nämliche eine actionreiche,
blutige Achterbahnfahrt. Empfehlenswert für alle Horror- und
Splatterfreaks! Normalos bitte diesen Film meiden – Alptraumgefahr! |