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| OT: Blade
II |
| ca. 128 Minuten |
| USA 2002 |
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| Regie |
| Guillermo del Toro |
| Darsteller |
Wesley Snipes
Kris Kristofferson
Ron Perlman
Leonor Varela
u.a. |
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WISSENSWERTES:
Blade ist der Daywalker, seine Mutter wurde in der Schwangerschaft von einem
Vampir gebissen und Blade/Eric wurde ihr in einer Notoperation aus dem Bauch
geholt. Seine Mutter starb und er wuchs zunächst auf der Straße auf. Mit
13 Jahren fand ihn Whistler und holte ihn von der Straße, denn Blade ist
etwas Besonderes. Er genießt die Vorzüge beider Welten. Er ist teilweise
ein Vampir, besitzt deren Stärke, ist jedoch immun gegen Silber, Knoblauch,
Weihwasser und Sonnenlicht. Da er einen Haß auf die Untoten hat, hat er es
sich zur Aufgabe gemacht, die Vampire zu jagen und zu töten. Seinen
Blutdurst hält er dabei mit Hilfe eines Serums zurück.
Whistler ist ein älterer Mann, dessen Familie von einem Vampir gekillt
wurde und der gemeinsam mit Blade auf Jagd nach den Vampiren ist um sie
auszulöschen. Er ist ein Tüftler und erfindet vielerlei neue Waffen gegen
Vampire. Er ist eine Art Vaterfigur für Blade. Im 1. Teil fiel er jedoch
den Vampiren in die Hände und wurde stark gefoltert und anscheinend
erschoss er sich auch selbst. |
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Ein Penner, so scheint es zumindest, begibt
sich in eine Blutbank, um dort sein Blut gegen ein paar Kröten zu
verhökern. Bei der Blutspende jedoch gibt es eine bitterböse Überraschung
für die Betreiber dieser Blutbank. Bei den Betreibern handelt es sich
nämlich um Vampire und dieser „Penner“ scheint einen ungeheuren Appetit
auf Vampirblut zu haben.
Zur gleichen Zeit etwa entdeckt Blade in einem Vampirunterschlupf seinen
alten Freund Whistler ( wir erinnern uns, dass dieser eigentlich im ersten
Teil gestorben ist, zumindest hatte es damals den Anschein). Whistler wurde
damals von den Vampiren entführt und künstlich am Leben erhalten, da er
jedoch von Vampiren gebissen wurde, ist er nun auch eines dieser Wesen.
Blade kann ihn jedoch noch immer nicht töten und so nimmt er ihn kurzer
Hand mit sich, um an ihm das Heilmittel auszuprobieren ( und wieder erinnern
wir uns daran, dass im ersten Teil eines erfunden wurde, dass jedoch nur bei
gebissenen Vampiren hilft und diese wieder zum Menschen macht). Whistler
kommt wieder auf die Beine, jedoch Blade´s neuer Gefährte Scut ist im
gegenüber sehr misstrauisch.
Das 3er Gespannt erhält in ihrem Versteck schließlich Besuch von 2
Vampiren, die Blade eine Nachricht des obersten Vampires bringen und die ihn
bitten mit zu kommen. Blade willigt ein, da er hierin eine Chance sieht,
tief in die Vampirwelt zu gelangen. Die beiden Vampire begleiten die 3 zum
obersten und ältesten aller Vampire – Eli Damskinos, der Blade um dessen
Hilfe bittet. Denn es gibt eine neue Rasse in der Welt und die Vampire haben
einen größeren Feind gefunden, als Blade es jemals für sie war. Eine neue
Rasse, genannt „Reaper“ hat sich aus den Vampirreihen entwickelt. Diese
Geschöpfe sind stärker als Vampire und sind immun gegen Silber, Pflöcke
usw… Dazu kommt noch ihre Vorliebe für Vampirblut. Ideale Verbündete
für Blade könnte man nun denken, jedoch ernähren sie sich sowohl von
vampirischen Blut, als auch von menschlichem und somit werden sie auch
wieder zu Feinden für Blade, der ja bekanntermaßen die Menschen vor den
Vampiren schützen will. Ein weiteres Problem ist, dass sich die Opfer
dieser Viecher ebenfalls in Reaper verwandeln. Blade willigt schließlich
misstrauisch in den Pakt mit dem Obervampir ein und bekommt noch dessen
Spezialeinheit, das Bloodpack zur Verfügung gestellt.
Das Bloodpack ist eine Gruppe von besonders gut ausgebildeten Vampiren, die
im Grunde nur auf ein einziges Ziel gedrillt wurden – Blade zu töten. Nun
sollen sie plötzlich mit ihrem Erzfeind als Anführer die Reapers jagen.
Ein Mitglied des Bloodpack ist Nissa, die Tochter des Obervampirs.
Die Jagd beginnt und endet gleich beim ersten Aufeinandertreffen mit den
Reapers für ein Mitglied des Bloodpack tödlich. Das Misstrauen in der
Gruppe ist stark spürbar, jeder misstraut jedem. Whistler und Scud können
sich nicht ausstehen und das Bloodpack und Blademögen sich ebenfalls nicht.
Nur auf Nissa scheint Blade ein Auge geworfen zu haben.
Bei einem Zweikampf zwischen Blade und Nomek – dem Anführer der Reapers,
versucht Nomek Blade davon zu überzeugen, doch auf seine Seite zu wechseln,
was dieser jedoch ablehnt. Nomek kann entkommen und die Vampire müssen sich
zurückziehen, da die Sonnen langsam aufgeht.
Am nächsten Tag rüsten sich die Vampire gemeinsam mit Blade und sie machen
sich auf in die Kanalisation der Stadt, um dort nach den Reapers zu suchen.
Ihre einzigste Waffe gegen diese Viecher ist das Sonnenlicht, was ja genauso
auch tödlich für die Vampire ist. Hier unten unter der Stadt, wird das
Bloodpack erneut stark dezimiert. Sie geraten nämlich in einen Hinterhalt
der Reapers. Nur wenige können sich aus dieser Lage befreien. Mit Mühe und
Not gelangen sie wieder an die Oberfläche, wo auch schon die nächste
Überraschung auf sie wartet… |
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Ich weiß, ich weiß, man ist das nicht
gewohnt von mir, aber ich habe hier einiges zu nörgeln und teile somit
wieder einmal nicht die Meinung der meisten anderen Schreiberlinge hier bei
Ciao, aber was will man machen? Ich hab halt eben einen merkwürdigen
Filmgeschmack!
Diesmal werde ich meine Kritik hier in Pro und Kontra unterteilen, weil ich
dies bei diesem Film angebracht finde.
Kontra:
Erster Kritikpunkt war definitiv die Musik gleich zu Beginn des Films. Ich
dachte erst ich sei im falschen Film gelandet. Das klang doch eher nach
einem James Bond Film, aber nicht nach einem Vampirfilm! Wer hat denn da die
Musik auswählen dürfen? Der Azubi?
Nächster Kritikpunkt: Meiner Meinung nach, hat der Regisseur hier versucht
zu viel Story in möglichst geringe Zeit zu quetschen. Es blieben viele
Fragen offen! Warum z.B. entführten damals die Vampire Whistler und hielten
ihn so lange künstlich am Leben? Woher wusste Blade, dass dieser überhaupt
entführt worden war? Wie konnte er ihn überhaupt finden? Ich fand keine
Lösung hierfür in dem Film. (Oder wurde dies vielleicht in den Untertiteln
erklärt, die wir in unserem Kino mangels technischer Fähigkeiten des
Vorführers nicht lesen konnten? Ich sag nur CineStar – schrott total!!!).
Nun gut, sehen wir mal von Whistler ab. Der Rest der Story, nun ja…ich war
von Blade 1 sehr begeistert und hatte mir vielleicht etwas viel von Blade 2
erhofft. Ich fand die Story im Großen und Ganzen nicht so fesselnd. Vieles
konnte man sich ziemlich schnell schon denken. Ein geübtes Auge und schon
wusste man, wer gut und wer böse ist und genauso war es dann auch. Daher
weniger spannend als in Teil 1. Was mir persönlich am Ende jedoch dann
völlig auf die Nerven ging, war der Schluß! (Nicht die Schlussszene, das
davor). Um nicht zu viel zu verraten, sage ich jetzt nur mal dass es sich um
die Abschiedsszene von Blade und Nissa handelt. Warum so schnulzig??? So
etwas will ich in einem Vampirmetzelfilm nicht sehen!!! Das nimmt die
Stimmung doch wieder weg!
Pro:
Natürlich besaß der Film auch viele gute Seiten. Blade war wieder einmal
die Coolnis in Person! Bloß keine Gesichtsregungen zeigen war wieder an der
Tagesordnung. Ab und zu mal ein bisschen Gebrumme und mehr nicht – cool
sag ich da nur *g*. Ich glaube es hätte keinen besseren Schauspieler für
die Rolle des Blade geben können, als Wesley Snipes. Der Mann ist genial!
Meine Lieblingsszene in Sachen Coolnis, war gleich zu Beginn. Bei einer
Verfolgungsjagd kam Blade mit Motorrad angedüst und hielt nur wenige
Zentimeter vor seinem Auto an. Er warf seinem Auto ein Küsschen zu –
süß!!!
Gemetzelt wurde weit mehr als im 1. Teil und es gab viele schöne, blutige
Szenen. Durchtrennte Körper, abgetrennte Körperteile und viel, viel Blut
waren an der Tagesordnung. Schön gemacht!!! Auch die Obduktion eines der
Reapers war recht nett.
Auch die Reapers waren im Allgemeinen recht ansehnlich, wenn sie mich auch
so ein bisschen an Nosferatu erinnerten, zumindest wenn man ihr Maul mal
weglässt. Glatzköpfige Gestalten mit einer extrem bleichen,
durchschimmernden Haut.
Eines muß ich hier noch ganz groß anmerken, die Effekte waren deutlich
besser als im 1. Teil! Respekt!!!
FAZIT:
Actionfans kommen bei diesem Film voll auf ihre Kosten! Leute die kein Blut
sehen können, sollten den Film wohl eher meiden! Gleiches gilt für Leute,
die nicht sehen können, wenn jemand eine Spritze in den Körper gesteckt
bekommt.
Ich finde den Film durchaus empfehlenswert, warne jedoch jeden Fan des 1.
Teils! Ich fand, dass der Film nicht mit Teil 1 mithalten konnte und tue mir
daher diesmal sehr schwer mit der Bewertung. |
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