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| OT: Innocent
Blood |
| ca. 113 Minuten |
| USA 1992 |
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| Regie |
| John Landis |
| Darsteller |
Anne
Parillaud
Robert Loggia
Anthony La Paglia
u.a. |
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Marie ist eine attraktive
Frau, die sich von anderen darin unterscheidet, dass sie mehrere hundert
Jahre alt ist und zu der Spezies der Vampire gehört. Sie hat seit längerem
nichts flüssiges mehr zu sich genommen und hat richtig Appetit, italienisch
Essen zu gehen.
Dumm nur, dass die in Pittsburgh lebenden Italiener organisiert sind und es
so zwangsläufig zu Problemen kommen muss. Anfangs geht es ja noch gut, als
sie einen Südländer abschleppt, ihn aussaugt und die Tat anschließend
verschleiert, in dem sie dem Opfer die Birne mit einem Schrotgewehr
wegballert. Aber wenig später soll es zu zwei entscheidenden Begegnungen
kommen. Zum einen lernt sie einen verdeckten Ermittler kennen, der sich in
die Mafia eingeschleust hat. Sie verliebt sich in ihn, obwohl sie es sich
fest vorgenommen hat, nicht zu tun. Zum anderen scheitert ihr zweiter
Versuch, Flüssigkeit aufzunehmen.
Dummerweise war der Fehlversuch ein recht tragischer, denn Marie hat
versucht den Mafiaboss auszusaugen. Mitten beim Trinken wurde sie allerdings
gestört und der Boss ist nach einem kurzen Leichenhausaufenthalt wieder
topfit. Im geht es sogar noch besser als zuvor, denn nun verfügt er über
übermenschliche Kräfte. Er hat jetzt vor, die komplette Stadt auseinander
zu nehmen und macht dabei keinen Halt vor Keinem.
Es liegt nun an Marie und ihrem neuen Freund, den Mafiaboss zu stoppen und
ihm den Gar auszumachen, bevor es für die Stadt und seine Bewohner zu spät
ist... |
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Wenn man einen Film im
Vampirgenre drehen will, muss man sich etwas besonderes einfallen lassen, um
nicht in der Masse der viel vorhandenen Produktionen unterzugehen. Mit dem
Film „Bloody Marie“ ist dies sicherlich gelungen, allerdings ist das
Drumherum nicht immer ein Hochgenuss.
Erzählt wird die Geschichte der Vampirin Marie, die plötzlich auf die Idee
kommt mal wieder etwas zu essen. Da sie offensichtlich eine Feinschmeckerin
ist, entscheidet sie sich für ein italienisches Gericht, was allerdings
enorme Folgen hat. Sie wird in die Kreise der Mafia verwickelt und dadurch
weicht der Film etwas von anderen Vampirfilmen ab. Es gibt keine gruseligen
Schlösser, keine Vampirkiller und leider fehlt auch die Atmosphäre, die
diese Filme des Subgenres eigentlich ausmacht. Dafür gibt es aber etwas,
was an einen Thriller oder einen Kriminalfilm erinnert. Sicherlich beginnt
ab hier der persönliche Geschmack zu wirken, allerdings halte ich die
Mischung dieser Genres für weniger geglückt.
Es gibt eine Menge dialoglastige Szenen, Autoverfolgungen und auch
Schiessereien, mit denen ich mich filmtechnisch einfach nicht anfreunden
kann. Allerdings gibt es auch erfreuliches zu vermelden! Die gezeigten
Spezialeffekte haben es wirklich in sich. Schon allein die Bissszenen, die
in anderen Vampirfilmen ja meist nur angedeutet werden und nachher nur zwei
rote Löcher aufweisen, sind wirklich sehenswert. Die Vampire verfügen
nicht über die bekannten Spitzzähne und müssen so ganze Fleischstücke
rausbeißen um an die Körperflüssigkeit zu gelangen. Auch in einigen
anderen Szenen gibt es tolles zu bestaunen, was sicherlich an dem
mitspielenden Tom Savini liegt, der sich wohl um die Spezialeffekte
gekümmert hat. Neben Savini geben sich unter anderem Frank Oz, Sam Raimi
und Dario Argento die Ehre, was bemerkens- und sehenswert ist.
Neben diesen berühmten Augenweiden gibt es noch eine Menge schwarzen Humor.
Zum Beispiel redet sich die Untote immer wieder ein, dass man mit seinem
Essen nicht spielt...
Insgesamt reichen die positiven Eigenschaften aber nicht, um aus „Bloody
Marie“ einen richtig guten Film zu machen. Die etwas langweilige Story
steht klar im Vordergrund und Atmosphäre zu man vergebens. Es bleibt nur
eine kräftige Portion schwarzer Humor und die Spezialeffekte, die im
übrigen alle in der deutschen Videoversion vorhanden sind, was heißt das
er ungeschnitten ist. |
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