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Bill führt ein sehr
harmonisches Leben, bis es eines Tages zu einem einschneidendem Erlebnis
kommt. Als er im Auto sitzt löst sich ein Rad, was zu Folge hat, dass Bill
in einem schlimmen Verkehrsunfall verwickelt wird. Er überlebt zwar,
verliert aber einen Arm.
Er hat aber Glück, dass eine Ärztin im Krankenhaus, in dem er aufgenommen
wurde, an einer neuen Transplantationstechnik arbeitet und es zufällig
einen Arm eines Toten gibt, der ihm angenäht werden kann. Bill, der dem
neuen Körperteil sehr skeptisch entgegenblickt, ist alles andere als froh.
Es beruhigt ihn zwar wieder zwei Arme zu besitzen, doch wirklich glücklich
ist er nicht.
Deshalb stellt er auch Nachforschungen an, die seinen Verdacht erhärten
lassen. Bill hatte nämlich seltsame Dinge in seinen Träumen gesehen und
konnte sie nur mit seinem neuen Arm erklären. Auf der Polizeiwache erhält
er die Bestätigung, dass sein neuer Arm von einem Massenmörder stammt, der
laut Polizeiakte zum Tode verurteilt wurde. Sein Zustand verschlechtert sich
nach dieser Nachricht noch mehr und es kommt sogar vor, dass er seinen über
alles geliebten Sohn mit dem neuen Körperteil schlägt und so seine Ehe in
arge Probleme bringt.
Bill muss reagieren und so stellt er weitere Nachforschungen an, die ihm
nichts gutes offenbaren. Offensichtlich wurden sämtliche Körperteile des
Killers bei anderen Menschen transplantiert. Er macht sich nun auf die Suche
nach diesen Menschen, um zu gucken ob sie einer ähnlichen geistigen
Umwandlung unterliegen... |
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„Body Parts“ ist ein
durchschnittlicher Horrorfilm, der zwar eine interessante Geschichte
erzählt, aber nur sehr schleppend in Fahrt kommt. Der Anfang ist zwar von
dem entscheidenden Ereignis des Films geprägt, aber dennoch besticht er
durch langatmige Dialoge, die keinerlei Spannung oder Atmosphäre aufkommen
lassen. Hierbei wird dem Betrachter zwar klar, dass Jeff Fahey ein wirklich
guter Schauspieler ist und durch seine stechend blauen Augen auch etwas
mysteriös wirkt, aber trotzdem will keine wirkliche Unterhaltung aufkommen.
Dies ändert sich aber glücklicherweise im Verlauf, denn als der
Protagonist auf die Suche nach den anderen „Body Parts“ geht, kommt ein
wenig Abwechslung in den Streifen, der dann endlich zu unterhalten weiß. Es
ist interessant zu verfolgen, wie ein Künstler endlich Erfolg hat, da er
mit dem anderen angenähten Arm die Phantasien des Killers malerisch zu
Papier bringt und wie ein Basketballspieler plötzlich einen Dunk nach dem
anderen macht, obwohl er jahrelang ohne Beine im Rollstuhl gefangen war.
Schließlich kommt es noch zu einer Begegnung mit dem Kopf des
Massenmörders...
Zwischendurch gibt es einige Actionszenen, die zwar nicht über eine
besondere Qualität verfügen, aber immerhin etwas ablenken. Meist handelt
es sich dabei um Autoverfolgungen, die ja ohnehin Geschmacksache sind. Auch
die Beziehung zwischen Bill und seiner Familie, die sich von Szene zu Szene
verschlechtert, kommt nicht zu kurz und ist für den weiteren Verlauf
ausschlaggebend. Denn Bill akzeptiert seinen Zustand nicht einfach, da er
seine Frau und sein Kind über alles liebt, er merkt aber, dass sie mit
seinem neuen Arm keine gemeinsame Zukunft haben. Deswegen beschließt er
auch sein Leben zu riskieren und dem Treiben der Ärztin, was ohne Frage an
die guten alten „Frankenstein“ Filme erinnert, ein Ende zu bereiten.
Dabei kommt es dann zum absoluten Höhepunkt des Films, denn gegen Ende
werden sogar die Freunde des Splatters bedient, was man anfangs nicht für
möglich hielt. Zwar gibt es immer mal wieder Ekeleinlagen, wie zum Beispiel
die Szene als die Narben des Jungen, mit den neuen Beinen, in Grossaufnahme
gezeigt werden, richtig blutig war es anfänglich aber nie, was sich dann
aber glücklicherweise ändert. Allerdings sollte man, wenn man diese Szenen
auch betrachten möchte, darauf achten, dass man nicht versehentlich zum
16er Verkaufstape von CIC greift, da dies um einige Szenen geschnitten ist.
Insgesamt ist „Body Parts“ also ein gelungener Streifen, der wegen
seinem zähem Anfang aber nicht über das Mittelmass herauskommt. Für
absolute Horrorfans, die sich so ziemlich alles antun, ist er
empfehlenswert, für Leute, die nur ab und an mal im Genre vorbeischauen
aber weniger. |