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Eine vierköpfige
Familie zieht, aufgrund des neunen Jobs des Vaters für die Umweltschutzbehörde,
auf eine Militärbasis. Die etwas aufmüpfige Tochter Marti merkt gleich
nach der Ankunft, dass mit den Menschen dort etwas nicht stimmt. Die Leute
in ihrer neuen Umgebung verhalten sich alle merkwürdig. Ihr schlägt zudem
eine Gefühlskälte entgegen, die sie vorher nicht kannte.
Später
soll die rebellische Marti herausfinden, dass hier in der Tat etwas nicht
stimmt. Zusammen mit den neu gewonnen Freunden macht sie eine grausame,
extraterrestrische Entdeckung… |
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Die Körperfresser kommen. Mal wieder. Nach
einigen "Invasion vom Mars"-Verfilmungen ließ es sich
Großstadtregisseur Abel Ferrara nicht nehmen, auch seinen Senf zum Thema
abzugeben. Mit Drehbuchautoren, zu denen auch Larry Cohen und Stuart Gordon
(„Re-Animator“) schuf er ein Werk, das seiner nicht wirklich würdig ist
und nur wie ein billiger Abklatsch der Vorgänger wirkt.
Die Geschichte an sich ist zwar durchaus interessant, aber halt schon
altbekannt. Es gibt eigentlich nichts, bis auf die Aufklärung um die
Fremden, was den Betrachter bei der Stange hält. Zudem schafft es Ferrara
nicht eine vernünftige Atmosphäre aufzubauen, was ihm in anderen Filmen („Bad
Lieutenant“ (1992), „Fear City“ (1984)) problemlos gelingt. Und das,
obwohl der Film einige Einstellungen beinhaltet, in denen es dunkel ist und
Ferrara gute Bilder einfängt. Doch das Apokalyptische fehlt irgendwie. Man
fühlt sich als Betrachter von der Bedrohung nicht wirklich bedroht. Da kann
die Optik noch so gut sein…
Gut gelungen, was die Optik betrifft, sind
auch die Fremden. Sie, ihre Brut und ihre halbfertigen Menschen schrauben
den Ekelfaktor stark nach oben. Schön anzusehen sind die Kulissen. Aber
trotz dieser positiven Aspekte will einfach keine Stimmung aufkommen. Schon
gar keine gruselige. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Macher auf
eine intensive Charakterisierung verzichtet haben. Es ist zwar klar, zu wem
man Sympathien oder Antipathien aufbaut, die einzelnen Beteiligten hätten
aber ruhig etwas mehr durchleuchtet werden können. Aber dafür war
wahrscheinlich keine Zeit da. Die Lauflänge von knapp 80 Minuten bot den
Verantwortlichen da sicherlich keinen Spielraum. Die rebellische Marti ist
noch am besten beschrieben. Gabrielle Anwar („Ripper - Der Schlitzer“
(1997)) spielt diese Rolle ganz gut. Sie müsste ihr aber auch auf den Leib
geschneidert sein. So ist zumindest der Eindruck. Billy Wirth („Lost Boys,
The“ (1987)) als Hubschrauberpilot und Forest Whitaker („Species“
(1995)) in einer Nebenrolle, verfestigen den Gesamteindruck einer soliden
Leistung. R. Lee Ermey („Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre“ (2003) ,
„Full Metal Jacket“ (1987))
ist als General auch mit von
der Partie und spielt die Rolle wie man es von ihm gewohnt ist.
Unsympathische Leute kann wohl niemand besser als er darstellen.
Aber,
wie schon erwähnt, bei „Body Snatchers“ will einfach nichts
rüberkommen. Der Film ist technisch gut in den Kasten gebracht worden,
verfügt über eine gute, alte Story und ist mit seinem 80 Minuten recht
kurzweilig. Das Betrachten macht allerdings keinen Spaß, wenn man die
Vorgängerfilme wie "Invasion vom Mars" gesehen hat. |