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Der durchgeknallte
Wissenschaftler Herbert West hat ein wenig an seinem Serum des ersten Teils
herumgedoktort: Er ist nicht mehr nur in der Lage, Tote zu reanimieren,
sondern einzelne Körperteilen Leben einzuhauchen. Alsbald macht er sich
zusammen mit seinem (Mitwisser-) Kollegen Dan Cain an die Arbeit, dem Herz
dessen verblichener Freundin (remember: Teil 1) einen neuen Körper zu
basteln.
Dabei
kommen ihnen allerdings ein rachsüchtiger Cop (zunächst lebend, nach einem
„Zwischenfall“ mit Dr. West als Zombie), sowie der wiederbelebte Kopf
(!) von Dr. Hill in die Quere. Dass Zombies und verrückte Wissenschaftler
beim Aufeinandertreffen nicht gerade zusammen Teetrinken, ist dann wohl
klar... |
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Brian Yuzna, der sich später
auch für den ziemlich splattrigen „Return of the Living Dead 3“ ( USA
1993) verantwortlich zeichnete, ist mit „Bride of Re- Animator“ eine
gelungene Fortsetzung des wegweisenden „Re- Animator – Der Tod ist erst
der Anfang“ (Stuart Gordon, USA
1985) gelungen. Er schafft es die Spannung und Frische des ersten Teils, der
dem damals stagnierendem Horrorgenre neues Leben einflößte, geschickt mit
Momenten des klassischen Horror- Films zu verquicken. So kann dieses
kurzweilige Sequel, das auch ohne Kenntnis des ersten Teils Spaß macht
(wobei es empfohlen sei, sich diesen so oder so unbedingt anzusehen), auch
als eine Hommage an den James Whale Klassiker „Frankensteins Braut“
(Bride of Frankenstein, USA 1935) angesehen werden. Das ganze allerdings
verpackt in eine bitterböse Komödie, in der Jeffrey Combs („From Beyond
– Aliens des Grauens“, Stuart Gordon, USA 1986) als Mad Scientist mal
wieder zur Höchstform aufläuft. Die durchgeknallt kruden Einfälle des
Drehbuchs, dargestellt durch ultraderbe, sehr gelungene Effekte suchen mal
wieder ihresgleichen und gipfeln, ähnlich wie im ersten Teil, in einer
Splatterorgie. Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass der tiefschwarze
Humor und eben die explizite Darstellung anatomischer Kuriositäten der FSK
nicht besonders geschmeckt hat, und diese ca. 6 Minuten chirurgisch entfernt
hat.
Fazit:
Kurzweilige, tiefschwarze Splatter – Komödie, die sich wohltuend aus dem
üblichen Teenie – Horror hervortut. |