Bride Of Re-Animator

OT: Bride Of Re-Animator
ca. 96 Minuten
USA 1989
 
Regie
Brian Yuzna
Darsteller
Jeffrey Combs
Bruce Abbott
Kathleen Kinmont
David Gale

u.a. 
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Der durchgeknallte Wissenschaftler Herbert West hat ein wenig an seinem Serum des ersten Teils herumgedoktort: Er ist nicht mehr nur in der Lage, Tote zu reanimieren, sondern einzelne Körperteilen Leben einzuhauchen. Alsbald macht er sich zusammen mit seinem (Mitwisser-) Kollegen Dan Cain an die Arbeit, dem Herz dessen verblichener Freundin (remember: Teil 1) einen neuen Körper zu basteln.

Dabei kommen ihnen allerdings ein rachsüchtiger Cop (zunächst lebend, nach einem „Zwischenfall“ mit Dr. West als Zombie), sowie der wiederbelebte Kopf (!) von Dr. Hill in die Quere. Dass Zombies und verrückte Wissenschaftler beim Aufeinandertreffen nicht gerade zusammen Teetrinken, ist dann wohl klar...



 

Brian Yuzna, der sich später auch für den ziemlich splattrigen „Return of the Living Dead 3“ ( USA 1993) verantwortlich zeichnete, ist mit „Bride of Re- Animator“ eine gelungene Fortsetzung des wegweisenden „Re- Animator – Der Tod ist erst der Anfang“ (Stuart Gordon,  USA 1985) gelungen. Er schafft es die Spannung und Frische des ersten Teils, der dem damals stagnierendem Horrorgenre neues Leben einflößte, geschickt mit Momenten des klassischen Horror- Films zu verquicken. So kann dieses kurzweilige Sequel, das auch ohne Kenntnis des ersten Teils Spaß macht (wobei es empfohlen sei, sich diesen so oder so unbedingt anzusehen), auch als eine Hommage an den James Whale Klassiker „Frankensteins Braut“ (Bride of Frankenstein, USA 1935) angesehen werden. Das ganze allerdings verpackt in eine bitterböse Komödie, in der Jeffrey Combs („From Beyond – Aliens des Grauens“, Stuart Gordon, USA 1986) als Mad Scientist mal wieder zur Höchstform aufläuft. Die durchgeknallt kruden Einfälle des Drehbuchs, dargestellt durch ultraderbe, sehr gelungene Effekte suchen mal wieder ihresgleichen und gipfeln, ähnlich wie im ersten Teil, in einer  Splatterorgie. Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass der tiefschwarze Humor und eben die explizite Darstellung anatomischer Kuriositäten der FSK nicht besonders geschmeckt hat, und diese ca. 6 Minuten chirurgisch entfernt hat. 

Fazit: Kurzweilige, tiefschwarze Splatter – Komödie, die sich wohltuend aus dem üblichen Teenie – Horror hervortut.

Review by MiP

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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The Dead Pit

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