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Ein
französischer Zirkus bekommt ein neues Mitglied: Eine Raubkatze
wird aus Afrika angeliefert und soll die Show erweitern. Doch kurz
nach ihrer Ankunft explodiert das Tier in seinem Käfig. Der Grund
dafür ist ein Parasit. Einer, der seit Beginn der Welt auf der
Erde haust und nun die Chance hat, sich zu entfalten. Denn er
findet in Yanka, der Assistentin
des Raubtierdompteurs, eine neue Wirtin, die ihn austragen kann.
Yanka muss nun, ob sie will oder nicht, für den neuen Mitbewohner
sorgen. Er braucht Blut. Unmengen an menschlichen Blut. Und Yanka
wird so zur Mehrfachmörderin... |
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1989
überraschten die Franzosen mit einem Beitrag für das
Horror-Genre. Die Überraschung lag aber nicht darin, dass der
Film ausgesprochen ansehnlich, gut gemacht oder extremst
unterhaltsam gemacht wurde, sondern weil er so dämlich
liebenswert in den Kasten gebracht wurde.
Mit einer ziemlich simplen und blöden Story. Der Anfang lässt
einen gleich erahnen, was auf einen zukommt. Irgendeine Stimme
schildert die Entstehung der Spezies, die wir alsbald als
Parasiten kennen lernen sollen. Das Ganze ist weit hergeholt. Sehr
weit sogar. Eigentlich so weit, dass der Film sich bereits in der
ersten Minute unglaubwürdig macht. Aber einem Horror-Film schadet
das ja bekanntlich nicht zwingend. Man kann sich nach der
komischen, aber durchaus interessanten Einführung entspannt zurücklehnen,
sein Hirn ausschalten und der Dingen harren, die noch auf einen
zukommen sollen.
Sobald der Parasit sein Opfer bestiegen hat, ist es dann aber
vorbei mit Innovationen. Sie reist nur noch umher und tötet Männer
um an Blut zu gelangen. Dabei ist Protagonistin Emmanuelle
Escourrou recht zeigefreudig, wenn es um ihre üppigen Rundungen
geht. Typisch französisch, wenn man mal Klischees bedienen will.
Ebenso wie die subtile Erotik im Film: Sie tötet nur Männer.
Emmanuelle Escourrou ist sicherlich nicht die talentierteste
Darstellerin, was man an den wenigen Auftritten im Filmgeschäft
ausmachen kann. Und auch hier hinterlässt sie nicht den
allerbesten Eindruck. Sie hat einige heikle Szenen zu spielen und
wirkt zumeist hoffnungslos überfordert.
Noch etwas schlimmer als Madame Escourrou zuzusehen ist es der
Stimme des kleinen Parasiten zu lauschen. Ja... er kann natürlich
sprechen und gibt seiner Wirtin allerhand mörderische Befehle.
Aber immerhin bringt der Kleine etwas Schwung in die Geschichte.
Und wenn er das Licht der Erde erblickt, gibt es auch einige nette
Sachen zu sehen. Bis dahin lenken immer wieder einige Morde vom
relativ langweiligen Geschehen ab. Zwar durchaus blutig, aber
nicht zwingend etwas für die Splatter & Gore Fraktion. Wie
auch beim Rest des Films wurde offensichtlich sparsam mit den
finanziellen Mitteln umgegangen. Wo man offensichtlich einiges an
Geld für ausgegeben hat, sind kleine Pumpen. Das Blut spritzt nämlich
gewaltig und oft.
Was unterm Strich übrig bleibt ist leider nicht viel. Ein
Low-Budget Film, der recht spannungsfrei, ohne viel Atmosphäre
und der ohne eine, zumindest über weite Strecken, interessante
Story auskommen muss. Etwas dämlich umgesetzt, aber wenigstens
recht liebenswert in den Kasten gebracht. Kann man als Allesgucker
sehen, muss man aber nicht zwingend. |