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„Beyond the Limits“ ist der 6. Film von
Olaf Ittenbach. Als erster drehte er „Black Past“, dann folgte „The
Burning Monn“, dann kam „Premutos - Der gefallene Engel“, „Legion Of
The Dead“ und „Riverplay“. Sein aller neuster Film heißt „Garden Of
Love“.
Wenn man den Namen Ittenbach hört denkt jeder
der sich im Genre etwas Auskennt sofort an ein Splatter Inferno, mit sehr
gut gemachten Bluteffekten und genau das bietet auch „Beyond The Limits“.
Dieser ist übrigens der inoffizielle Nachfolger von „The Burning Moon“,
hat aber bis auf eine Höllenszene und die Tatsache das beide Filme zwei
Kurzgeschichten erzählen, nichts mit ihm gemeinsam.
Die Story des Films ist auf jeden Fall sehr
gelungen und bleibt eigentlich immer interessant. Die Tatsache das man den
Film aber nur in englisch sehen kann, lässt das ein oder andere manchmal
schon etwas verwirrend aussehen, aber ich denke nach dem zweiten mal schauen
versteht man dann schon alles. Wie schon bei „The Burning Moon“ gibt es
eine Haupthandlung die alles verbindet, also das mit der Reporterin und ein
Mann der die Zwei Geschichten erzählt. Am Ende des Filmes wenn es wieder
zur Haupthandlung wechselt gibt es sogar noch eine Überraschung mit der ich
persönlich nicht gerechnet hätte. Was das ist werde ich aber nicht
verraten.
Das Hauptaugenmarkt des Films ist aber ohne
Frage der Splattergehalt, der wieder einmal ziemlich Hochgeschraubt wurde.
Der Unterschied zwischen „Beyond The Limits“ und anderen Ittenbachfilmen
ist aber, dass die Goreszenen diesmal nicht nur brutal sind, sondern
teilweise auch noch richtig hart und grausam inszeniert sind. Dabei denke
ich besonders an die Szene in der ersten Geschichte, als die „Geburtstagsparty“
beginnt. Hier wird beispielsweise einem gefesseltem Mann eine Plastiktüte
über den Kopf gestülpt und wir können in voller Länge seinen Todeskampf
mit ansehen, bevor ihm dann ein ganzes Magazin Kugeln in den Kopf gejagt
wird. Aber auch die Szene in der der Psycho im Lederanzug einer Frau solange
mit dem Hammer auf den Kopf donnert bis sie tot zusammenbricht hat es in
sich. Wer aber glaubt das die zweite Geschichte harmloser ist hat sich
geschnitten, denn die Folterung des Ketzers ist nicht weniger brutal, oder
die Szene in der Kirche als die ganzen Gefolgsleute des Ketzers
abgeschlachtet werden. Hierbei wird auch vor Kindern nicht halt gemacht. Es
gibt wahrscheinlich nur sehr wenige Körperteile die Ittenbach verschont hat
und teilweise gibt es auch einen ganz neuen Splatter zu sehen, wie die
Szenen in der einer Frau mit einer Axt das Gesicht *piep* (ihr wisst schon).
Splatter und Gore gibt es wirklich massenhaft und am Ende werden wir
wieder einmal mit einer sehr blutigen Höllenvision belohnt.
Die ganzen brutalen Szenen sehen aber
keinesfalls billig aus, im Gegenteil besser kann man es eigentlich gar nicht
mehr machen. Dadurch das alles ziemlich hart und gnadenlos inszeniert ist,
wird eine wirklich sehr gute bedrückende Atmosphäre aufgebaut so das der
Genrefreund sich eigentlich nie langweilen dürfte.
Welche der beiden Geschichten die bessere ist,
kann ich jetzt nicht sagen da mir wirklich beide zugesagt haben. Leute die
keinen starken Magen haben sollten den Film auf jeden Fall meiden, denn er
gehört wohl ohne Frage zu den härtesten Streifen die es gibt. Zur Zeit
gibt es leider nur eine englische Version von Laser Paradise zu kaufen, aber
angeblich soll bald eine deutsche DVD erscheinen. Diese wird wahrscheinlich
aber aufs übelste geschnitten schein, denn uncut währe sie sicher nach
kürzester Zeit beschlagnahmt.
Für Splatterfans ist dieser Film ein Muss!!!
Was Ittenbach hier geschaffen hat ist ein Film, den es nicht alle Tage zu
sehen gibt.
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