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Bei „Black Lavas Trash
Container“ handelt es sich, wie man aus dem Titel schließen
kann, um eine Ansammlung von Trash-Filmen. „Hirn“, „Mr. Self
– Destruct“,„Dirty Soul“,„Morbid Visions“,„Menschenfleisch“,„Slaughtering
Tribe” und „Suicide Desire“ lauten die Titel der Beiträge,
die folgend besprochen werden. |
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Film 1: „Hirn“ (4:23
Minuten)
In „Hirn“ geht es um einen jungen Mann, der offensichtlich –
so erzählt es uns zumindest eine Stimme aus dem Off – über
viel zu wenig Hirn verfügt. Im lustigen Stil, der leicht an eine
Dokumentation aus „Sendung mit der Maus erinnert, wird dann der
Lebensweg des Mannes geschildert, bis sich der Kreis, rund ums
Hirn, schließt. Kurzweilig ist dies allemal. Und lustig auch. Da
wundert es wenig, dass der Streifen sogar eine Auszeichnung
bekommen hat: Silberne Hand für "Bester Amateurfilm
2007" Fright Nights (Horror-Film Festival in Österreich).
Horror-Page Rating: Hirnrissige 4 von 6 Sternen
Film 2: „Mr. Self – Destruct“ (7:58 Minuten)
Irgend ein Typ hat wohl Probleme. Ganz sicher kann man sich bei
dieser Einschätzung nicht so ganz sein, da während der gesamten
Spielzeit kein Wort gesprochen wird. Dieser Typ macht während des
Films irgendwelche Sachen, die hochgründig nicht ersichtlich
sind. Wahrscheinlich weil etwas Tiefgründiges mitschwingt.
Immerhin hat dieser Kurzfilm die Silberne Hand (Publikumspreis
2009", Fright Nights) gewonnen...
Horror-Page Rating: Schweigsame1,5 von 6 Sternen
Film 3: „Dirty Soul“ (5:59 Minuten)
Ein Typ nimmt erst mal einen kräftigen Schluck aus der
Schnapps-Pulle, hängt ein Kruzifix auf und wundert sich dann
noch, dass er auf einmal einen „Geist” im Fernseher sieht.
Leider kann man die Stimme des Fernseh-Mannes nicht richtig
verstehen, da sie viel zu leise ist. Daher kann man nur erahnen,
was die Stimme unserem österreichischen Protagonisten von den
Kopf schmeißt. Aber es ist wohl nichts Nettes, da der
Fernsehgucker sehr böse Sachen zugibt und noch bösere Sachen
macht... Trotz der, auch hier vorhandenen, Kurzweiligkeit, kommt
nicht viel rüber.
Horror-Page Rating: Unverständliche 1,5 von 6 Sternen
Film 4: „Morbid Visions“ (8:27 Minuten)
Erst mal ne Bong reinpfeifen. Dies sind offensichtlich die
Gedanken eines jungen Paares, welches gerade ein (Ferien?)-Haus
betritt. Nach dem Kiff-Vergnügen zieht man dann erst mal eine
„Nase“ (natürlich auf dem DVD-Cover des Thomas Binder Films
„Suicide Desire“). Nachdem es zur Krönung dann noch nen
Zuckerwürfel mit LSD gibt, kann der Drogentrip losgehen... Dieser
sinn- und gesprächsfreie Film ist so etwas wie ein
Experimental-Film mit blutigen einlagen. Das Experimentelle
bezieht sich allerdings in erster Linie auf die Video-Effekte,
welche die Kamera ausspucken kann.
Horror-Page Rating: Vollgedröhnte 2,5 von 6 Sternen
Film 5: „Menschenfleisch“ (8:57 Minuten)
„Der nachfolgende Film enthält weder Handlung noch tieferen
Sinn... Dafür aber jeden Menge Blut... Er wurde aus Langeweile
gedreht und sollte ein unveröffentlichtes Werk bleiben“. So
steht es geschrieben, als der Film anfängt. Allerdings ist
durchaus eine Handlung vorhanden. Nicht viel, aber immerhin. Zu
Bildern, die durchaus an einen an einen Armin Meiwes oder Jeff
Dahmer erinnern, gibt es zünftige Hardcore-Mukke von den Gruppen
Irorath und Morbid Breed, die sich hören lassen kann und den
positiven Eindruck vom Film verstärkt.
Horror-Page Rating: Leckere 3 von 6 Sternen
Film 6: „Slaughtering Tribe” (7:15 Minuten)
Häusliche Streitigkeiten sind die Grundlage dieses Films, der
wortlos das Ende einer Beziehung dokumentiert. Natürlich ist es
kein Ende, wie es in 99,9% der Fälle, wo eine Liebe zerbricht.
Hier geht es schon etwas ruppiger und vor allem blutiger zur
Sache. Da aber nicht wirklich viel passiert, ist der
Unterhaltungswert eher bescheiden.
Horror-Page Rating: Beziehungsfreie 2 von 6 Sternen
Film 7: „Suicide Desire“
Die Story von Alex wurde bereits ausführlich unter folgendem Link
besprochen:
http://www.horror-page.de/Filme_normal/S/suicide_desire.htm
„Raubritter - Behind the Scenes“ (29:28 Minuten)
Dieser Beitrag ist wohl eine Art Extra. Er zeigt allerlei
Material, was beim Dreh vieler Filme entstanden ist. Für Freunde
des Amateur-Films lohnt der Blick auf jeden Fall.
Insgesamt kann das betrachtete Material durchaus unterhalten. Es
ist trashig und bietet Freunden des Amateur-Films einen guten
Einblick in das Schaffen der Beteiligten. Ein paar mehr
Spezialeffekte hätten dem Container nicht geschadet. Immerhin
leben viele Filme von blutigen Einlagen der härteren Art. |