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In
einem abgelegnen Städtchen in den USA laufen die Vorbereitungen für
Thanksgiving auf Hochtouren, als plötzlich eine Meldung aus sämtlichen
Radios dringt. Es wird vor einem Irren gewarnt, der aus dem Kaukasus stammt
und ziemlich gefährlich sein soll.
Kurze
Zeit später macht der erste Bewohner auch gleich Erfahrungen mit dieser
Gefährlichkeit: Er wird aus seinem Wagen gezogen und von dem, über 2 Meter
großen, Hünen umgebracht. Der Killer zögert nicht lange und schnappt sich
das freigewordene Vehikel, um nach einer ordentlichen Portion Drogen die
Stadt, über eine überfahrene Oma, zu verlassen.
Sein
Ziel ist ein kleines Ferienhaus, dass von einer Familie und ein paar ihrer
Freunde bewohnt wird. Noch glauben die Urlauber ein friedliches Fest
miteinander zu verbringen, doch da haben sie sich allesamt geirrt... |
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Ja,
die 80er Jahre waren unumstritten die Blütezeit des Slashers und jedes
Drehbuch, dass so aussah als wäre es eins, wurde wohl verfilmt. Bei „Bloodparty“
muss es genau so abgelaufen sein, denn Drehbuchtechnisch hapert es hier
nahezu an allen Stellen. Eine wirkliche Geschichte gibt es nicht, es sei
denn man bezeichnet folgende Worte als solche:
Irrer
bricht aus Klink aus, fährt aufs Land und bringt alle um, die ihm über den
Weg laufen.
Aber
als Fan des Subgenre kann man solche Kleinigkeiten, wie das Fehlen einer
Story, durchaus verkraften, wenn das Drumherum stimmt. Und da ist man bei
„Bloodparty“ ganz gut bedient. Es fängt gleich sehr nett an, alles ist
schön ruhig und von einer wunderbaren Umgebung geprägt, bis dann
plötzlich das Radio warnt und der Killer nicht lange auf sich warten
lässt. Parallel hierzu bekommt man mit, was bei der Familie in der Hütte
abgeht, was zwar eher nichtssagend ist, besonders weil die Charaktere nicht
wirklich tiefgründig betrachtet werden, aber das Ganze ist schon rech
abwechslungsreich und tempogeladen.
Danach
steht natürlich der Killer im Mittelpunkt und dieser ist mit Schuld daran,
dass der Filme eine leicht trashige Note bekommt. Jake Steinfeld ist als
kaukasischer Irrer wirklich nett zu beobachten, lediglich Hulk (das grüne
Ding) würde sich wohl etwas veralbert vorkommen, da Steinfeld nach dem
Genuss von Drogen ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legt...
Nach
und nach wird die Besuchergruppe dann genregerecht dezimiert und dies ist in
der deutschen Videoversion von MEDIA HOME ENTERTAINMENT glücklicherweise
uncut zu bestaunen. Es gibt zwar keine besonders herben Effekte, aber bei
alten Tapes ist es ja nicht selbstverständlich, dass man alles zu Gesicht
bekommt.
Somit ist „Bloodparty“ ein durchaus
sehenswerter Vertreter seiner Art, den man sich nebenbei ruhig mal
reinschrauben kann, ohne das mal ein schlechtes Gewissen haben muss, zuviel
Zeit verschwendet zu haben. Aufgrund der mageren
Story und dem etwas überdrehten Endes, sowie dem nicht ganz politisch
korrektem Verhalten des Hauptdarstellers Frauen gegenüber, ist er
sicherlich nicht zu unrecht in den Weiten der vergessenen Filme gelandet,
aber Freunde des Trashfilms und des Slashers könnten durchaus ihre Freude
mit ihm haben.
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