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Wo "Das Böse 2" aufhörte, fängt
"Das Böse 3" an. Für diejenigen, die leicht vergesslich sind
oder Teil 2 nicht gesehen haben, gibt es einige Rückblenden um leicht, und
ohne Zweifel, wieder in die Thematik einzusteigen. Reggie und Mike sind
weiter hinter dem Tall Man her, um seinem dämonischen Treiben ein Ende zu
setzten. Bei einem Kontakt mit dem großen Mann wird Mike schwer verletzt,
von Reggie aber in letzter Sekunde gerettet und daraufhin in ein Krankenhaus
gebracht, wo er wieder aufgepäppelt wird.
Der
Tall Man hat es natürlich immer noch auf Mike abgesehen und es ist nicht zu
erwarten, dass er von seinem Vorhaben loslässt. Daher gehen Reggie und der
genesene Mike in die Offensive, um den Tall Man zu finden und ihn für alle
Male den Garaus zu machen. Sie fahren in eine Gegend, wo sie den Tall Man
vermuten und machen ihn dort
schnell ausfindig. Doch anstatt gegen den übermächtigen Gegner zu
gewinnen, wird Mike das Opfer der Begegnung und fällt dem Tall Man in die
dämonischen Arme. Nun muss sich Reggie erst mal alleine durchschlagen, doch
schon bald gesellen sich der kleine Junge Tim und die Einzelkämpferin Rocky
zu ihm. Für die drei Mutigen wird es allerdings ein schwerer Kampf gegen
den Tall Man und seine blutrünstigen Gehilfen... |
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Wie es sich im Vorspann des Films andeutet,
tritt "Das Böse III" in die Fußstapfen des Vorgängers. Und das,
erstaunlicherweise, ohne groß an Qualität zu verlieren. Bei dritten Teilen
einer Horror-Film Serie ist das ja nicht unbedingt die Regel. Allerdings
unterscheiden sich die ersten drei Teile doch schon gewaltig, diese
Unterschiede sind von Regisseur Coscarelli aber geschickt verfilmt worden,
denn der Prozess der Umwandlung verläuft sehr schleppend. Betrachtet man
Teil III in seiner Gesamtheit, muss man schon zum Schluss kommen, dass alles
etwas alberner geworden ist und eine nicht gerade geringe Portion Trash
Einzug in die Reihe erhalten hat. Die lustigen Einlagen bringen dann den
Nachteil mit sich, dass ein großer Teil der Gruselstimmung der Komik
weichen muss.
Das stört aber nicht sonderlich, da die
Thematik immer noch interessant und spannend ist und vom Protagonisten
Reggie eh immer eine leicht trashige Atmosphäre ausging und noch geht. Wie
gesagt, ist Reggie in Teil III der unumstrittene Hauptdarsteller und stets
im Vordergrund des Geschehens. Mal ist er Draufgänger, mal der nette Typ
von nebenan und dann der nach Liebe lechzende Patriarch. So kommt auf jeden
Fall keine Langeweile auf. Schauspielerische Spitzenklassen sucht man hier
natürlich auch wieder vergebens, Angus Scrimm ausgenommen.
Langwierige Szenen gibt es kaum. Sie sind
vernachlässigbar. Es ist schon erstaunlich, wie Regisseur Coscarelli es
immer wieder versteht neue Elemente in seine Geschichte einzubauen. Gerade
die Szenen mit den beiden Neuen sorgen für Abwechslung. Der smarte Tim und
die Army-Lady Rocky können mit ihren Auftritten für gute Stimmung und
Action sorgen. Dazu kommen dann natürlich noch die Szenen mit dem wieder
brillant agierenden und glücklicherweise häufiger im Bild erscheinenden
Angus Scrimm als Tall Man, die wieder eine endzeitliche Atmosphäre
erzeugen. Die Szenen in der verlassenen respektive ausgerotteten Gegend
tragen ebenfalls zum guten Aufbau einer verstörenden Atmosphäre bei.
Auch Freunde von Spezialeffekten werden bedient. Ja sogar mehr als es in den
beiden Vorgängerfilmen der Fall war. Es gibt mehr von den interessanten
Kugeln, Zombies und sonstige seltsame Gestallten und alles sind stets darauf
bedacht, dass Kunstblut fließen zu lassen.
Für
Fans der ersten beiden Teile ist "Das Böse III" mit Sicherheit
sehr geeignet. Die Grundstimmung ist zwar leicht ins trashige umgekippt, der
Film versteht es aber dennoch eine beachtenswerte Weiterführung der Serie
zu sein. Besonders nett ist, dass es mehr Action, mehr Kugeln und mehr
Splatter gibt. |