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Als Thomas Edison 1931 starb,
hatte das einen mysteriösen Hintergrund. Er hatte zuvor ein Gerät
erfunden, welches ihm erlaubt hat mit den Toten zu kommunizieren.
Bei einer Zusammenkunft mit Toten ist Edison dann
zusammengebrochen und gestorben.
Viele Jahre später gerät Studentin Megan an die verschollenen Pläne
Edisons, von denen bis dato niemand Notiz genommen hat. Die
eifrige junge Frau will den Kommunikator nachbauen und in einem
einsamen Haus testen. Zusammen mit ein paar Kommilitonen wird der
Feldversuch dann gestartet. Mit dem Ergebnis, dass böse Kräfte
geweckt werden und sich die Studenten in ernsthafter Gefahr
befinden… |
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Tja…
der gute Thomas Alva Edison. Erfinder von Kohlefaden-Glühlampe,
des Elektrischen Stuhls und vielen weiteren elektrischen und
chemischen Krams. Er hätte sich zu Lebzeiten sicherlich nicht
vorstellen können, was knapp 80 Jahre nach seinem Tod mit seinem
guten Namen angestellt wird. Er muss für einen Horror-Film
herhalten. Und nicht mal für einen, der seinen Namen in Ehren
halten will, sondern nur für einen, der eine Story braucht, die
etwas anders als andere ist.
Dummerweise ist das Mitwirken von Edison respektive seiner
Erfindung zwar der Kernpunkt der Geschichte, es gibt dazu aber
noch ein mächtiges Drumherum, welches alles andere als unnormal
ist. In „The Brink“ ist eigentlich nur eine einfache
Geistergeschichte verfilmt worden. Eine Geistergeschichte ohne
besondere Ambitionen eine gute oder eine schlechte zu sein, die in
ihrem Kern ohne wirklich Originelles auskommt. Es gibt eine
Absicht, einen Weg und ein Ziel. Ziemlich unspektakulär.
Nach der edisonschen Einführung in die Geschichte bekommt man ein
wenig aus dem Leben der mitwirkenden Rollen präsentiert. Leicht
belanglos doch einführend in den Teil, der dann für Spannung
sorgen soll. Das Geschehen ist sehr dialoglastig, bringt aber auch
erste mysteriöse Elemente mit sich, die es verstehen für eine
mittelprächtige Spannung und eine solide Atmosphäre zu sogregen.
Was ein großer Vorteil dieser Billig-Produktion ist, ist die
Tatsache das man die Story nicht bis zum äußersten aufgebläht
hat. Da hat man schon Filme gesehen, die weniger erzählt haben,
sich aber auf zwei Stunden aufgebläht haben. Oder wie es bei so
vielen Produktionen ist, dass man unbedingt die 90 Minuten voll
bekommen muss. Auch wenn der Abspann dann 20 Minuten dauert. Hat
man alles schon gesehen. Warum auch immer. Hier ist das aber
anders. Zum Wohle des Betrachters setzt schon nach 67 Minuten der
Abspann ein. Genau dann, wenn man meint mit dem Film fertig zu
sein. Für diesen Schritt muss man die Macher loben.
Weniger Lob bekommen diejenigen ab, die sich für die
Spezialeffekte verantworten müssen. Der erste Effekt sieht noch
passabel aus. Zumindest für ein CGI. Die weiteren
computeranimierten Grafiken wissen aber nicht zu überzeugen. Ganz
übel wird es, wenn es anfängt zu brennen. Hier hätte man lieber
5 Dollar für eine Gallone Sprit investiert, mit der man dann
irgendein Scheune abgefackelt hätte. Das wäre rein optisch um
ein Vielfaches besser rübergekommen. Auch nicht gerade sehr gut
sind einige der Darsteller. Viele fallen erst gar nicht auf, was
nicht negativ anzusehen ist. Es gibt aber katastrophale Ausfälle
ins Negative. Beispielsweise in der Szenen, wo sich die
Protagonistin in die Eis-Wanne setzt. Fürchterlich...
Insgesamt
gesehen ist „The Brink“ ein Horror-Streifen ohne wirkliche Höhen
und wenige Tiefen. Ein Film den man gesehen haben kann, aber
sicherlich nicht gesehen haben muss. Da er technisch recht gut
umgesetzt wurde und kaum Längen besitzt, wird man das Gucken
sicherlich nicht bereuen. Aber die Tatsache, dass die Handlung
keinen vom Hocker haut wird auch nicht dafür sorgen, dass man
diesen Streifen länger im Gedächtnis behält. |