|
Diesen
Film als Sequel darzustellen ist nicht unbedingt zutreffend. Bis
auf das Thema C.H.U.D. hat er nämlich circa gar nichts mit dem
Vorgänger zu tun. Neuer Regisseur, neue Schauspieler, neues
Genre. "Bud The Chud" ist eine Komödie – und zwar
eine gelungene.
Man
hat das Thema vom Vorgänger ein wenig aufgenommen und dieses dann
etwas entschärft und eher ins lächerliche gezogen. Eine
Killermaschine ist der Chud zwar immer noch, allerdings eher eine
der Art, die man nett findet. Eine Szene um dieses näher zu erläutern
ist der Moment, als Bud der schönen Katie sein Herz schenkt –
und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
In
der amerikanischen Kleinstadt, wo das Geschehen stattfindet, hat
es das Filmteam geschafft, eine wunderbare Atmosphäre zu
schaffen, die perfekt zum Film passt. Das Chud-Makeup und die
perfekt passende 80er-Jahre Rockmusik tragen hier auch noch ihren
Teil dazu bei. Einhergehend ist dies auch mit der Leistung der
Schauspieler. Gerade Robert Vaughn als Colonel Masters,
Gerrit Graham als Bud der Chud und Brian Robbins unterhalten mit
lustigen Szenen.
Was
allerdings unterm Komödiengenre in Mitleidenschaft gezogen wird
ist das Blut. Lediglich in einer handvoll Szenen wird der Film
spritzig. Aber das ist auch nur halb so wild, denn es gibt dafür
genügend Szenen, in denen auch ohne Blutvergießen Köpfe
abgeschlagen werden und in Hälse gebissen wird. Gerade der Hund
der Familie Williams brilliert als Chud-Zombie-Killer-Hund.
Nach
einer Komödie und drei Verfilmungen von Märchen der Gebrüder
Grimm war dies der erste und letzte Versuch im Horrorgenre, den
David Irving unternahm, was wahrscheinlich auch der Grund für den
hohen Comedygehalt in diesem Film ist.
Um
es kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Gelungener
Horror-Humor, der zu unterhalten weiß. |