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Das
Virus aus dem Redneck-Land hat überlebt. Und da kornterminiertes
Trinkwasser von da aus in die Stadt geliefert wird, ist es nur
eine Frage der Zeit, bis die Seuche erneut ausbricht. Im hiesigen
College machen sich die Schüler und Lehrer derweil für den
Abschlussball bereit. Der Abend soll eine besondere Feierlichkeit
werden. Doch es kommt anders: Durch verseuchte Bowle mutiert ein
Schüler nach dem anderen.
Deputy Winston hat bereits Erfahrungen mit dem Virus gesammelt und
versucht nun, die völlig hoffnungslose Lage zu retten... |
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Ja...
Nach dem ersten Teil von „Cabin Fever“ wurde man als
Betrachter schon ziemlich angeekelt zurückgelassen. Aber der Film
war eigenständig und nett zu verfolgen, sodass man das Sequel
durchaus mit Vorfreude erwarten durfte. Und da ist es nun.
Ekeliger als man das ohnehin schon erwarten durfte.
Storytechnisch hat „Cabin Fever 2: Spring Fever“ nicht
sonderlich viel mit seinem Vorgänger zu tun. Das Virus und zwei
Personen sind bekannt, der Rest ist neu. Neu ist auch, dass sich
die Story, die im Vorgänger schon nicht sonderlich ausgeschmückt
war, noch mal reduziert hat. Hier spielt sich fast gar nichts ab.
Regisseur Ti West („The Roost - Angriff der Fledermäuse“,
„The House of the Devil“) konzentriert sich bei seiner Arbeit
nur auf eins: Den Ekelfaktor vervielfachen.
Und das ist ihm auch gelungen. Hier gibt es nämlich Sachen zu
sehen, die nur schwer zu ertragen sind. Wer den Film schon gesehen
hat, wird sich an die „Pimmel-Szene“ (Na? Kommt die Galle
schon wieder hoch?) erinnern können. Eine wirklich widerwärtige
Einlage. Aber auch sonst kommen Schleim, Ekelpocken, Blutkotze und
was sonst noch alles dazugehört, nicht zu kurz. Man wird quasi
auf eine ganz besondere Art ganz besonders unterhalten. Für einen
richtig guten Film reicht das natürlich bei Weitem nicht aus. Es
gibt beispielsweise kaum Spannung. Atmosphärische Szenen sind
ebenso Mangelware.
Neben den Schleim-Szenen gibt es auch drei, vier Splatter-Einlagen,
die man sich angucken kann. Es gibt mal kräftig was auf die Birne
und eine Kreissäge kommt auch zum Einsatz. Aber der Film
reduziert sich halt selbst auf Szenen dieser Art. Die Geschichte
ist egal. Einem ist dabei eigentlich auch egal was passiert.
Hauptsache es passiert.
Hin und wieder tauchen ein paar witzige Szenen auf, wo man
wirklich mal lachen oder schmunzeln kann. In Teil 1 von „Cabin
Fever“ gab es da aber wesentlich mehr. Bei diesem Film ist es
zudem etwas schade, dass die Synchronisation sich verschlechtert
hat. Das macht auch einiges von den verbalen Einschüben der
witzigen Art zunichte. Und was die Comic-Einlagen zu Beginn und am
Ende des Films sollen, bleibt fraglich.
Viel gibt es in „Cabin
Fever 2: Spring Fever“ also nicht zu sehen. Und es macht
auch keinen richtigen Spaß das Geschehen zu verfolgen. Wenn mal
Blut und Schleim spritzt kann das schon witzig sein. Bei „Cabin
Fever 2: Spring Fever“ hat man es aber eindeutig übertrieben.
Schon möglich, dass es für solch widerliche Filme auch eine
Zielgruppe gibt, quasi die „American Pie“-Extremisten, diese dürfte
aber nicht die größte sein. Für die Leute, die „Cabin Fever“
als absolutes Highlight gesehen haben, dürfte sich dieser Teil
auch lohnen. Man sollte aber drauf achten, dass das häusliche
Wasser nach der Betrachtung warm ist. Man wünscht sich dann nämlich
sehnlichst eine Dusche. |