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Das Feriencamp „New Horizons“
ist das diesjährige Sommerziel der jungen Maria. Allerdings soll sie nie
dort ankommen, denn kurz vor der Abfahrt wird sie von einem Wagen der
Müllabfuhr überfahren und stirbt. Die Fahrerin des todbringenden Wagens
heißt Angela ( Das ist die „Dame“, die in den vorherigen Teilen für
Furore sorgte und der „weibliche“ Beitrag zu Jason ist ) und sie hat die
junge Frau in purer Absicht getötet. Sie schlüpft nun nämlich in die
Rolle von Maria und macht sich auf, um in das Feriencamp zu reisen.
Dort angekommen, ist sie Teil einer Gruppe junger Leute, die alle so ihre
Probleme mit dem Leben haben. Zu den allgemeinen Problemchen kommt noch
hinzu, dass ein Teil der Gruppe reich und der andere arm ist. Die
Campleitung hat sich für diesen Sommer vorgenommen die verschiedenen
Gesellschaftsschichten zu vereinen um sie so zu besseren Menschen zu machen.
Grundsätzlich ist dies zwar keine schlechte Idee, allerdings ist die
mordlustige Angela da anderer Meinung. Noch bevor das Projekt startet, in
denen die Gruppen gemischt werden sollen um zusammen eine Zeit im Wald zu
verbringen, tötet Angela ihr erstes Opfer. Es ist eine Reporterin, die eine
Reportage über dieses Camp machen wollte. Dummerweise hat sie Angela nach
Drogen gefragt und das fand sie gar nicht witzig. Angela hat nicht nur einen
abgrundtiefen Hass gegen die jungen Campbewohner, die ihrer Meinung nach
viel zu unzüchtig sind, sie hat gegen jeden etwas, der etwas „Verbotenes“
macht. Als die Tour dann los geht, kommt es wie es kommen muss...
Angela murkst einen nach dem anderen ab und anfangs ahnt niemand, dass sie
es ist, die vor einigen Jahren schon mal für Unruhe und viel Tote hier
gesorgt hat ... |
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Die Story klingt sicherlich
blöd, aber sie ist es auch! Ein Film, ohne Hirn und Herz, der nur das
Dezimieren einer hilflosen Gruppe im Wald als Absicht hat. Zugegebenermaßen
gibt es Filme mit solch einer Thematik, die eine gewisse Faszination
ausstrahlen, allerdings gelingt es diesem Streifen nicht einmal ansatzweise
die Atmosphäre auszustrahlen, wie es die „Freitag der 13.“ Filme
machen, die sicherlich als Vorlage dienten. Ich kann zwar nicht über die
beiden Vorgänger urteilen, doch halte ich es für logisch, dass sie dem
dritten Teil ähnlich sind.
Anfangs dachte ich ja noch das der Film ganz unterhaltsam werden würde, da
es eine kleine Vorgeschichte in New York gibt, dies relativierte sich aber
recht schnell als es dann im Camp zur Sache ging. Alles war irgendwie
vorhersehbar, die Spannung fehlte und die Charaktere, die im Anschluss fast
alle den Tod finden sollten, waren alles andere als interessant. Dies mag
sicherlich zum großen Teil an den Akteuren liegen, die offensichtlich über
keine schauspielerischen Qualitäten verfügen und total überdreht spielen.
Die Protagonistin kann man da leider nicht ausschließen, denn sie spielt
alles andere als authentisch.
Und dann sind da auch noch die Dialoge, die wirklich grausam sind und wohl
nur dazu dienen, den ohnehin nicht sonderlich langen Film zu dehnen. Es
kommt kaum mal etwas brauchbares aus den Sprecherbsen der Darsteller, was
ganz sicher nicht zur Unterhaltung beiträgt. Wo wir gerade bei der Kürze
des Films sind, kann ich auch gleich erwähnen, dass der Film wohl
offensichtlich geschnitten ist. In der 18er Version gibt es kaum eine Szene,
die diese Einstufung gerechtfertigt und somit kann ich auch nichts über
gelungene oder nicht gelungene Spezialeffekte berichten. Es wird hier und da
mal etwas Blut gespuckt ... aber das kann man ja nicht als Effekt
bezeichnen.
Insgesamt bekommt man also nichts besonderes geboten, sondern ehr eine
billige Kopie eines Slasher-Klassikers, die nicht einmal gelungen ist. Da
kann ich euch nur raten die Finger von der DVD oder der VHS zu lassen,
selbst wenn ihr sie irgendwo mal uncut erwischen solltet. Ich kann mir kaum
vorstellen, dass die ungeschnittene Version ( falls es die überhaupt gibt )
da noch etwas rausreißen kann. |