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Candyman 2 - Die Blutrache
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| OT: Candyman:
Farewell To The Flesh |
| ca. 90 Minuten |
| USA 1995 |
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| Regie |
| Bill Condon |
| Darsteller |
Tony
Todd,
Kelly Rowan,
Timothy Carhart
u.a. |
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Als ein Candyman-Buch
präsentiert wird, geschieht etwas, womit niemand rechnet. Der Autor wag es
und spricht den Namen „Candyman“ fünfmal in einen bereitgestellten
Spiegel. Dann passiert, was passieren muss – eine Hakenhand schießt durch
das Objekt und sucht sich den Weg nach dem Mann, der die Beschwörungsformel
ausgerufen hat. Doch anstatt in eine Todesangst zu verfallen, lächelt der
Mann, denn alles es ist nur von ihm in Szene gesetzt worden um das Buch
besser zu verkaufen.
Dumm nur, dass der man kurze Zeit später wirklich von einer Hakenhand
zerfetzt wurde und besonders dumm ist es für Ethan, der Hauptverdächtiger
Nummer eins ist, auch wenn er die Tat nicht begangen hat. Er hatte sich
lediglich mit dem Toten geschritten und das kam der ermittelnden Polizei
gerade recht. Es sieht nicht sonderlich gut für den jungen Mann aus, denn
alle denken nun das er der Hakenkiller ist, lediglich seine Schwester Annie
glaubt an seine Unschuld.
Annie geht es zwar momentan nicht sonderlich gut aber sie legt alles daran,
ihren Bruder zu entlasten. Nachdem sie etwas recherchiert hat bemerkt sie
das ein Junge, aus einer Klasse die sie unterrichtet, seltsame Zeichnungen
anfertigt. Der Candyman ist es, der zu Papier gebracht wird, was mit
zunehmender Zeit zu einer gewissen Einschüchterung führt. Um zu beweisen,
dass es den Candyman nicht gibt, spricht Annie den Namen „Candyman“
fünfmal in einen Spiegel, ohne zu wissen was sie damit auslöst ... |
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„Dreh mir einen
erfolgreichen ersten Teil, ich mache dir dann einen lieblosen zweiten“.
Gerade im Horrorgenre kommt es nicht selten vor das von einem erfolgreichen
Film ein Sequel gedreht wird und meist ( aber glücklicherweise nicht immer
) handelt es sich dann um Schrott, der lediglich dazu geboren wurde die
Kinokassen mit dem Erfolg des Vorgängers zu füllen. Auch bei „Candyman 2
– Die Blutrache“ ist dies zu erkennen, allerdings nicht so deutlich wie
in vielen anderen Fällen.
Fakt ist, dass man Teil 1 weder von der Story, der Atmosphäre, der Spannung
und der schauspielerischen Darbietungen überbieten konnte und so musste man
sich eine Schwachstelle suchen, die es eigentlich nicht gibt und diese
ausbauen. Wie gesagt gab es im Vorgänger keine wirkliche Schwachstelle, es
fiel nur auf das es recht wenig blutige Szenen gab, die in der deutschen
18er Fassung nicht einmal die Schnitte der FSK verlangten. Genau das ist
wohl der Gedankenweg der Verantwortlichen gewesen, denn was einem beim
Betrachten sofort ins Auge fällt ist die Häufigkeit der gezeigten
Spezialeffekte, die für deutsche Verhältnisse recht hart sind und zu
meiner Verwunderung nicht aus der 18er Fassung entfernt wurden.
Wenn man „Candyman 2 – Die Blutrache“ als eigenständigen Film
betrachten würde, würde er sicherlich besser in der Beurteilung
abschneiden, da er sich aber mit der bereits bekannten Materie befasst,
müssen leider Abstriche gemacht werden. Allem voran sicherlich bei der
Story, die zwar nicht schlecht ist ( da auch von Clive Barker ), sie ist
aber nicht mit der von Helen zu vergleichen. Alles wirkt etwas plastisch und
wenn auch die Spannung, der Informationsgehalt und die Atmosphäre stimmen,
bleibt stets ein etwas fader Beigeschmack des Abgekupferten. Auch die
Akteure vor der Kamera konnten mich nicht wirklich überzeugen. Das Sequel
hat irgendwie den Touch einer Fernsehproduktion und die Schauspieler passen
sich dem an.
Positiv zu erwähnen ist noch das der Soundtrack angenehm wohlklingend und
passend ist. Spannende Szenen werden gut untermalt und wenn der „Typische“
Candyman-Sound aus den Boxen strömt, spürt man dieses magische Gefühl,
dass uns den Hakenmann näher bringt.
„Candyman 2 – Die Blutrache“ kann man sich sicherlich gut angucken, im
Vergleich zu seinem „Candyman's Fluch“ bleibt er aber blass. |
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