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Jannike
hat das Horror-Erlebnis in den Bergen Norwegens knapp überlebt.
Sie wird auf einer Straße aufgelesen und ins hiesige Krankenhaus
gebracht. Die kleine Hilfsstation, ist nur spärlich besetzt. Es
gibt eine handvoll Ärzte sowie Pfleger und noch weniger
Patienten. Als die Polizei eintrifft, erzählt Jannike von den
unglaublichen Sachen, die sie erlebt hat.
Die Polizisten fahren daraufhin zum abgelegenen Hotel, wo sich das
Geschehen abgespielt hat, und suchen die Leichen. Diese finden sie
auch. Allerdings auch den leblosen Körper des Killers, der
sensationeller Weise reanimiert werden kann und in das gleiche
Krankenhaus gebracht wird, in dem auch Jannike liegt. Nach einer
schnellen Rekonvaleszenz
des Killers geht der eiskalte Horror tatsächlich weiter... |
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Nachdem
Regisseur Roar Uthaug im Jahre 2006 ein paar Norwegische
Jugendliche in die Berge schickte, damit sie dort zur kalten Beute
werden, schickt sich sein Nachfolger Mats Stenberg an, zwei Jahre
später die Fortsetzung namens „Cold Prey 2 Resurrection - Kälter
als der Tod“ zu drehen. Die zwei Jahre Differenz merkt man dem
Film nicht an. Er geht nahtlos da weiter, wo „Cold Prey“
aufgehört hat.
Und, eigentlich ist es nicht zu glauben, der Film hält das Niveau
des Vorgängers. Technisch einwandfrei, beklemmend und zudem
spannend. Mit schnellen Schnitten und passenden Musik-Einlagen,
wird der Zuschauer auf das vorbereitet, was da kommen mag. Natürlich
ist die Geschichte simpel. Da kann man auch nicht mehr erwarten.
Denn erstens handelt es sich bei „Cold Prey 2 Resurrection - Kälter
als der Tod“ um einen astreinen Slasher und zweitens hat „Cold
Prey“ auch nur eine Story, die man locker in einem Satz
wiedergeben kann.
Gut. Immerhin hat es Regisseur Stenberg bei seinem Debüt
geschafft, auch ohne viel Story dafür zu sorgen, dass es kaum
langweilig wird. Der Anfang ist zwar ruhig, aber nicht
uninteressant. Dann kommt es zu spannenden Szenen zwischen Opfer
und Täter. Dem folgt ein kleiner Durchhänger und schlussendlich
kommt das Finale. Was man etwas kritisieren muss, ist die
Tatsache, das sich zuviel in dem Krankenhaus abspielt. Die Kulisse
ist zwar gut und düster, man wünscht sich aber mehr
Landschaftsaufnahmen und Schnee.
Als Hauptdarstellerin konnte wieder Ingrid Bolsø Berdal gewonnen
werden, die ja schon im ersten Teil die Jannike zum besten gegeben
hat. In ihrem Heimatland wurde die Schauspielerin für den
Norwegischen Filmpreis nominiert. Und, wie man daraus schließen
kann, ist ihre Darbietung wirklich nicht schlecht. Für weitere
Rollen hat die junge Frau aber noch Luft nach oben. Neben ihr
spielen einige unbekannte Gesichter, die ebenfalls eine
grundsolide Leistung abrufen und den Filmgenuss damit abrunden.
An ernsthaften Splatterszenen hat man bei „Cold Prey 2
Resurrection - Kälter als der Tod“ gespart. Es ist zwar
durchaus ein blutiges Geschehen, die Morde werden aber nicht im
letzten Detail wiedergegeben. Die Freigabe von FSK18 ist daher
doch ein wenig hoch angesetzt. Womit ebenfalls gespart wird, ist
die Aufdeckung der Hintergründe, die den Killer zum Morden
treiben. Es gibt zwar deutlich mehr Informationen als im Vorgänger,
richtig Sinn macht sein Metzeln aber nicht. Dies verlangt höchstwahrscheinlich
auch niemand, zumindest niemand aus der Fangemeinde des
Slasher-Movies. Die übrigen Charaktere werden auch nicht wirklich
durchleuchtet, was in der Konsequenz dann nur logisch ist.
„Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod“ ist auf jeden
Fall ein würdiger Nachfolger. Er ist technisch gut, spannend,
atmosphärisch, meist rasant, zweifelsfrei gut zu betrachten und hält
das Niveau des Vorgängers. Es lohnt sich sogar, die beiden Teile
gleich nacheinander zu gucken, da sie nahtlos ineinander übergehen.
Allerdings ist dies nicht zwingend erforderlich, da dieser Film
auch eigenständig gut funktioniert. |