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Der junge Arkin befindet sich
nicht in der besten Situation. Er ist in eine finanzielle
Schieflage geraten und muss zusehen, dass er da wieder rauskommt.
Daher beschließt er in ein Haus einzubrechen, wo er einen
Edelstein stehlen will.
Allerdings stellt sich der Einbruch als kein leichtes Unterfangen
heraus. In dem großen Anwesen ist er nicht alleine. Es gibt dort
einen Killer, die Opfer, die er bereits eingefangen hat und
zahlreiche Hindernisse der mörderischen Art. Arkins Raubzug wird
zu einem mörderischen Alptraum... |
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Es gibt nicht wenige Filme,
die sich auf ihren Covern selbst anpreisen. Bei „The Collector“
wird der Zuseher vor der eigentlichen Betrachtung bereits in Verzückung
versetzt: „Den Machern von SAW IV, V und VI gelingt es das SAW
Konzept auf die Spitze zu treiben.“ Klingt nicht schlecht, oder?
Zudem werden die musikalischen Untermalungen angepriesen, die vom
Drummer der populären Band „Nine Inch Nails“ stammen.
Und in der Tat: Bereits zu Beginn des Films kann man sich
vorstellen, dass das gehalten wird, was einem unter die Nase
gerieben wird. Es geht mysteriös los, man sieht, dass der Film
technisch gut gemacht ist und für die Ohren gibt es nur Gutes.
Man bemerkt aber auch, dass man es bei der deutschen Version von
„The Collector“ nicht mit dem vollständigen Film zu tun hat,
was auf der populären Schnittberichte-Internetseite bestätigt
wird. Es fehlen knapp zwei Minuten Splatter & Gore.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf, wird es dem Film natürlich etwas
schwieriger gemacht, gut zu funktionieren. Regisseur Marcus
Dunstan kann zwar technisch eine gute Arbeit attestiert werden,
mit Verlauf des Films kommt der Eindruck auf, dass da etwas mehr
fehlt als nur ein paar Liter Blut und einige Kilo Gedärme. Es
wird zwar für spannende Momente gesorgt und eine gute Atmosphäre
ist auch vorhanden, der Geschichte fehlt es aber etwas an Inhalt.
Es passiert nicht wirklich viel. Nicht viel, was die Sache
interessanter macht. Richtige Überraschungen fehlen. Es werden
zudem mehr Frage aufgeworfen, als beantwortet werden. Der Film
treibt irgendwie dahin, auf einer halben SAW-Welle, die längst
abgeebbt scheint.
Auch der Psychopath in „The Collector“ weiß nicht so recht zu
überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass man nicht besonders
viel von ihm erfährt. Wer hier ein Hintertürchen für eine
Fortsetzung vermutet liegt wahrscheinlich gar nicht mal so
verkehrt. Wer allerdings überzeugt ist Darsteller Josh Stewart,
bekannt aus „Molly Hartley - Pakt mit dem Bösen“ oder auch
„Der seltsame Fall des Benjamin Button“. Stewart kann in der
Rolle des Gejagten und Leidenden überzeugen. Solch eine Rolle
scheint ihm auf den Leib beziehungsweise ins Gesicht geschneidert
zu sein.
Was letztendlich unterm Strich übrig bleibt, ist ein durchaus
kurzweiliger, temporeicher und teilweise spannender Genre-Mix aus
Horror und Thriller, den man mal so nebenbei gucken kann. Ihm
fehlt es etwas an Inhalt, an Inhaltlichen und an Erklärungen um
richtig gut zu funktionieren und sich von der Masse an
Horror-Filmen mit ähnlicher Thematik abzusetzen. |