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Arkin
ist ein chronisch vom Pleitegeier verfolgter Handwerker, der
freiwillig in dunkle Machenschaften gerät, um seine Familie ernähren
zu können. So soll er für seinen ruchlosen Auftraggeber ins
Haus seines Chefs einbrechen und diesen um einen großen roten
Diamanten erleichtern.
Just
in dem Moment, in dem der Safe geknackt werden soll, bemerkt Arkin,
dass noch jemand im Haus ist. Was
er nicht weiß: der mysteriöse Zweite ist ein sadistischer Mörder,
das ganze
Haus mit brutalen Fallen versehen und die Besitzerfamilie im
Keller gefesselt… |
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Josh
Stewart („Wake“, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“)
ist sympathisch, trägt nicht zu dick auf und ist auch nicht zu
emotionslos – gute Bedingungen für einen vielversprechenden
Film.
Von
den anderen Darstellern (unter anderem: Andrea Roth, Madeline Zima
und weitere) bekommt man nicht allzu viel zu sehen, da ihre Rollen
allerhöchstens auf zehn Minuten „Schauspielerei“ beschränkt
sind. Dies tut aber auch eigentlich nichts zur Sache, denn gute
Opfer sind sie allemal.
Auffallend
sind auch beträchtliche Ähnlichkeiten, sogar Parallelen zu Saw,
was das sadistische Element dieses Filmes angeht. Selbige sind
auch kein Wunder, denn wenn man mal genauer hinschaut, bemerkt
man, dass die Drehbuchautoren dieses Films auch ihre Finger in den
Saw-Filmen vier bis sechs stecken haben. Trotz der Ähnlichkeit
ist „The Collector“ aber überhaupt nicht langweilig. Viel
mehr erweitert er den Saw-Horizont.
SO
kommt es zu interessanten Fügungen der Ereignisse in einem Film,
der zu Beginn nicht ganz so fesselnd ist wie am Ende, aber
trotzdem von der ersten bis zur letzten Sekunde zu unterhalten weiß.
Auch wenn die Story kein Meisterwerk ist, erreicht man durch die
im Film grausam dargestellte Brutalität als Ergebnis einen
erstklassigen, schockenden Horrorfilm. Zugegeben, das Ende ist
nicht ganz so klasse und in dem Sinn auch irgendwie überraschend.
[Zum Glück gibt es aber für alle, die sich mit dem Ende nicht
anfreunden können, ein alternatives Ende auf der
Black-Edition-DVD.] Aber dies reicht nicht aus, um die
Gesamtleistung auch nur im Geringsten zu schmälern. Allein die
perfekt aussehenden Splatter- und Gore-Effekte reichen als Grund,
diesen Film zu sehen, ja sogar sehen zu müssen. Da sollte man
dann aber auch auf jeden Fall die Uncut-Version ergattern, denn
geschnitten wäre dieser Film alles andere als ein
empfehlenswerter, da man die ganze letzte Stunde als Ganzes und
somit auch das Herz des Streifens entfernen müsste.
Alles
in Allem erleben wir hier eine gute Arbeit von Marcus Dunstan bei
seinem Debüt als Regisseur. |