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Frankie Dunlan ist einer
dieser jungen Amerikaner, die von der Gesellschaft nur allzu gern vergessen
werden. Er war als Soldat in Vietnam und hat dort all das Leid gesehen, was
den patriotischen Fernsehzuschauern vorenthalten bleibt. Zudem hat er Jahre
in qualvoller Gefangenschaft verbracht in denen er unmenschliches sehen
musste und fast zu Tode gequält worden wäre.
Doch nun ist er frei und kommt von dem Alptraum der grünen Hölle in den
Alptraum der menschenverachtenden Großstadt. Sein Wohnviertel ist eine
einzige Müllhalde, seine Freunde haben sich von ihm getrennt und an Arbeit,
die Ablenkung bedeutet, ist nicht zu denken. Kriegshelden, die sich für ihr
Vaterland aufgeopfert haben, haben nun mal keine Zukunft ...
Mit seiner Frau beginnt er einen aussichtslosen Kampf gegen seine Stadt und
die Gesellschaft, der ums nackte Überleben entscheidet. Als sein Sohn
geboren wird, verbessert sich die Situation nicht gerade. Das Kind ist übel
entstellt, was auf einen Kontakt von Frankie mit einem Giftgas
zurückzuführen ist. Frankie ist verzweifelt und landet zwangsläufig in
einem Sog aus Drogen und Gewalt. Ein gutes Ende scheint nicht in Sicht zu
sein... |
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Mal wieder ein Film aus der
Troma-Schmiede, allerdings keiner der einfach zu verdauen ist. „Combat
Shock“ ist ein Tritt in Amerikas Arsch, der nicht einmal zu unrecht
angesetzt wurde. Ist es ja leider so, dass die Regierung der Staaten junge
Menschen manipuliert, damit sie für das geliebte Land töten und wenn ihnen
etwas passiert, will niemand mehr was von ihnen wissen...
„Combat Shock“ erzählt auf jeden Fall eine sehr traurige Geschichte,
die eine tiefe, bedrückende Atmosphäre besitzt und somit ist er alles
andere als ein Feel-good-Film ist, wie man es ja eigentlich von Troma
gewohnt ist. Der Film ist nicht einmal ansatzweise witzig und kommt mit
wirklich erschreckenden Bildern daher, die sich meist um das Baby des
Protagonisten drehen. Man weiß eigentlich gar nicht wen man mehr
bemitleiden soll, Frankie oder das kleine Elend, dass nicht mal den Hauch
von Zukunft besitzt. Frankie geht es allerdings ähnlich. Je länger der
Film dauert, desto erschreckender wird seine Lage, die schlussendlich in
keinem Happy-End endet.
Festgehalten wurde das ganze recht unprofessionell, was der Betrachter
schnell erkennt. Es gibt keine großartigen Spezialeffekte, keine
atemberaubenden Kulissen, keine wirklich guten Schauspieler, keine
authentisch wirkende Babypuppe und die Kamera wackelt fast den ganzen Film
über, was auf einen Handdreh schließen lässt. Aber die Bilder sind es,
die diesen Film auszeichnen, unterstrichen von der bereits erwähnten
Atmosphäre, die unweigerlich eine Negativstimmung erzeugt und von der
depressiven Musik wunderbar unterstrichen wird.
„Combat Shock“ ist ein Film, den man auf jeden Fall gesehen haben
sollte, da er nicht nur die schönen Seiten des Lebens zeigt und
vergleichbaren Vietnamwerken um einiges voraus ist, da er wirklich
authentisch über die Matscheibe kommt. Die deutsche Videofassung von IHV
ist weniger zu empfehlen, da sie, wie in Deutschland leider meist üblich,
von den Gesetzeshütern grausam verstümmelt wurde. Glücklicherweise gibt
es aber die Troma-Collection, die den Film sowohl auf Video, als auch auf
DVD im Director´s Cut präsentiert.
Niveauvoller Troma-Trash, der schlechte Laune verbreitet! |