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Eine Forschergruppe wird in den Afrikanischen
Dschungel geschickt, um dort ein Diamantvorkommen aufzufinden. Dies gelingt
auch, doch als die Expeditionstruppe den Erfolgt via Sattelitenschaltung in
die Heimat sendet, sehen die Kollegen wie die Gruppe von unbekannten
Geschöpfen verfolgt und niedergemetzelt wird.
Der Firmenboss will und kann diesen
Rückschlag nicht akzeptieren und schickt daraufhin eine weitere Gruppe in
den Dschungel, unter dem Vorwand seinen Sohn zu retten, der bei der ersten
Expedition dabei war. In erster Linie geht es ihm aber nur um die Diamanten,
dass Leben der Beteiligten ist ihm egal. Die zweite Gruppe hat es bei der
Einreise nach Afrika allerdings nicht einfach, da der Kongo die Grenzen
dichtgemacht hat. Die Forscher müssen sich einer illegalen Reisegruppe
anschließen, die aus verschiedenen Leuten, mit verschiedenen Absichten und
einem (sprechenden) Affen besteht, der ausgewildert werden soll.
Das
Flugzeug der Reisegruppe muss kurz hinter der Grenze des Kongo verlassen
werden, das es vom Militär angegriffen und alsbald abgeschossen wird. Dies
hindert die verschiedenen Leute allerdings nicht ihre Vorhaben in die Tat
umzusetzen, auch wenn es bald zu tierischen Störungen kommt... |
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Ein Affenspektakel der besonderen Sorte gibt
es in dem 1995 erschienen „Congo“ zu betrachten. Nicht nur, dass ein
weiblicher Affe eine der Hauptrollen dadurch übernimmt, dass sie sprechen
kann, es gibt auch noch eine wilde Horde Killeraffen, einer unbekannten
Spezies. Diese Spezies macht gleich am Anfang von sich reden, als sie eine
erste Expeditionsgruppe vor laufender Kamera überfällt und keinen
geringeren in die Klemme bringt als den guten alte Bruce „Ash“ Campbell.
Als die Gruppe schließlich als verschollen gilt, zögert der Boss einer
Firma, die an den Diamantenvorkommen interessiert ist, keine Sekunde und
schickt direkt einen neuen Trupp los.
Hier beginnt eigentlich der richtige
Handlungsstrang von „Congo“ und die Drehbuchautoren haben sich wirklich
eine Menge vorgenommen, da zahlreiche Leute mit von der Partie sind, die
alle ähnliche aber doch verschiedene Absichten haben. Allerdings gibt es
durch die Vielzahl der Mitwirkenden auch leicht verwirrende sowie etwas
unrealistische Einlagen, die das Guckvergnügen etwas mindern. Nichts desto
trotz ist das Gesamte Geschehen aber nett zu verfolgen, was sicherlich auch
an der netten, afrikanischen Umgebung liegen kann. Freunde des
Dschungel-Films werden von den optischen Eindrücken sicherlich begeistert
sein und sich weniger daran stören, dass die Affenkostüme nicht wirklich
gelungen sind. Vor allem der Affe, dem in der Zivilisation das Sprechen
mittels Zeichensprache beigebracht wurde, wirkt sehr unecht und gibt dem
Ganzen einen trashigen Touch.
Das gute an „Congo“ ist, dass es so gut
wie keine Längen gibt und andauernd eine mittelprächtige Atmosphäre
aufgebaut ist. Auch Spannungsmomente kommen nicht zu kurz und natürlich
will der Betrachter wissen, was da im Dschungel eigentlich vor sich geht.
Allerdings zahlt der Film für seine durchgehende Unterhaltung auch einen
hohen Preis, denn die spannenden Einlagen sind nicht immer voll und ganz
nachzuvollziehen. Einmal greifen Killer-Nilpferde an, dann kommen mal
irgendwelche Rebellen zur Geltung und schließlich ist es ein ausbrechender
Vulkan, der mit seinem Ausbruch etwas Lava in die Dschungel-Suppe
entlässt.
Es
gibt sicherlich nicht wenig Abstriche, wenn man „Congo“ bewerten muss,
aber klar ist, dass es ein wirklich guter Unterhaltungsfilm ist, der mit ein
wenig Popkorn mächtig Spaß macht. Für Freunde harter Horrorstreifen ist
er sicher nichts, da es nur sehr wenig deftige Szenen gibt und es sich bei
den bösen Affen nicht unbedingt um Vorzeigevertreter des Tierhorrorfilms
handelt. Aber alles in allem kann man „Congo“ schon gut angucken, man
darf halt bloß nicht mit zu vielen Ansprüchen an den Streifen rangehen. |