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Vic und Donna Trenton erwecken
auf den ersten Blick den Eindruck, dass sie ein Vorzeigeehepaar sind.
Allerdings ist dies nur eine Fassade, hinter der sich zwei unglückliche
Menschen verstecken, die sich offensichtlich auseinandergelebt haben. Die
beiden sind zwar von der Stadt aufs Land gezogen, um die Beziehung zu
retten, doch ihr Sohn, der sechsjährige Tad, bemerkt das da etwas nicht
stimmt, beziehungsweise das die Sache wohl nicht gut enden wird.
Deswegen wird er wohl auch von Alpträumen geplagt, die ihn Nacht für Nacht
einen Besuch abstatten und ihm ein böses Monster präsentieren, dass ihm
und seinen Eltern nach dem Leben trachtet. Allerdings sind es nur Träume,
die sein Vater zu bekämpfen versucht. Mit einem geheimen Zauberspruch sorgt
er jeden Abend dafür, dass sein Sohn relativ beruhigt einschlafen kann.
Doch bald soll Tad ein riesiges Problem haben, denn sein Vater verlässt die
Familie. Donna war seit einiger Zeit fremdgegangen und als Vic davon
erfahren hat, musste er sich erst mal eine Auszeit nehmen und über die
Zukunft nachdenken. Dies bringt für Tad natürlich das Problem mit sich,
dass ihn keiner mehr mit dem Zauberspruch beschützen kann, da seine Mutter
ihn nicht kennt. Und siehe da... bald taucht wirklich ein reales Monster
auf... |
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„Cujo“ ist ein
Tierhorrorfilm, der nach einem Roman von Stephen King verfilmt wurde und
irgendwie nicht so richtig zu überzeugen weiß. Insgesamt gesehen ist es
sicherlich kein schlechter Film, doch fehlt ihm einiges um mit den großen
Buchverfilmungen des Horrorautors mitzuhalten.
Die Story beginnt zwar recht interessant, allerdings ist hier in keiner
Weise etwas von Horror zu spüren und einer damit verbundenen Spannung oder
Atmosphäre. Vielmehr bekommt der Betrachter einen Einblick in das Leben der
Protagonisten geboten was, wie gesagt, recht interessant ist, allerdings
auch aus einem Streifen eines anderen Genre stammen könnte. Nach einiger
Zeit kommt dann das Monster, der olle Köter, zur Geschichte hinzu, was
etwas später für den Horroranteil sorgen soll. Die Töle ist zwar anfangs
relativ normal, verkörpert aber im Verlauf die schlimmen Alpträume des
kleinen Jungen und lässt sie bittere Realität werden.
Das klingt jetzt sicherlich nicht besonders spannend, ist es aber auch
nicht...
Denn das Gezeigte ist einfach nur lahm, langatmig und unspannend, was sich
jetzt sicherlich schlimmer anhört, als es in der Tat ist. Man hat nie den
Eindruck, als würde einen der Film zu Tode langweilen, allerdings hat man
auch nie den Eindruck, dass man wirklich gut unterhalten wird.
Unglücklicherweise gibt es dabei auch für Splatterfreaks nichts zu
beobachten. Hier und da kommt zwar mal etwas Kunstblut ins Spiel, aber um
das FSK 16 zu rechtfertigen, hätte es schon etwas mehr sein dürfen. Der
Film soll in Deutschland leicht geschnitten sein, allerdings fallen diese
Schnitte nicht sonderlich auf. „Cujo“ spart also an Gewalt, obwohl ein
paar Leute den Löffel abgeben müssen. An Ekeleinlagen spart der Film
allerdings nicht! Nu ja... Hundebesitzer werden wohl weniger Ekel empfinden
als Nichthundebesitzer, allerdings sind die heraustriefenden
Körperflüssigkeiten der Töle nicht gerade sehenswert. Im Verlauf wird
auch die Optik des Killer-Bernhardiners etwas verunstalte, sodass auch einem
recht ansehnlichen Tier ein gut gelungenes, aber halt ekeliges, Monster
wird.
Als das Biest dann so richtig ekelig ist, geht es mit dem Film allerdings
bergab und er erreicht seinen langweiligen Tiefpunkt. Die ernorm lange
Schlussszene ist nämlich nicht nur langweilig, sondern auch äußerst
uninteressant. An dieser Stelle fällt leider auch auf, dass es sich bei dem
Darstellern um weniger talentierte handelt, denn als mal ein bisschen Action
aufkommt wirken sie überfordert und wenig überzeugend. Alles in allem kann
man von „Cujo“ sagen, dass es kein guter, aber ein solider Horrorfilm
ist, der aufgrund der Buchvorlage leider seinen Ansprüchen nicht gerecht
wird. |