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Die beiden Jugendlichen Larry
und Frank fahren mit ihrem Auto durch ein Waldgebiet, dass ihnen
offensichtlich völlig fremd ist. Sie beklagen sich immer wieder, dass sie
nicht wissen, wo sie sich befinden und zudem haben die sie das Problem, dass
ihnen der Sprit langsam aber sicher ausgeht und es keinen Handyempfang gibt.
Nachdem sie immer wieder unbekannte Waldwege durchqueren, treffen sie
plötzlich auf ein einsames, verfallenes Haus. Hier hoffen Larry und Frank
auf Hilfe. Doch sie ahnen nicht, dass es unter dem kleinen Haus ein riesiges
Tunnelsystem, mit einem übernatürlichen Bewohner, gibt. Das unrühmliche
Ende der Irrfahrt scheint bevorzustehen... |
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“Dungeon Of Evil“ ist ein
deutscher Filmbeitrag von Newcomer Regisseur Marc Rohnstock. Der Film ist
mit einer Spielzeit von 70 Minuten recht lang ausgefallen, da das Drehbuch
nicht sonderlich viel hergibt. Aber das wundert keinen, der sich für die
Anfänge von jungen No-Budget Projekten aus unserer Republik interessiert.
Betrachtet man sich mal die Erstlingswerke von Rose, Bethmann, Schnaas und
Co. („Black Past“ schließen wir jetzt mal aus), sieht man immer wieder
das gleiche Muster, mit dem junge Menschen an ein Horror-Filmprojekt
herangehen. In erster Linie geht es ja darum, selbst erstellte Splatter- und
Goreeffekte in den Kasten zu bringen und nicht darum, eine nette Geschichte
zu erzählen.
Marc Rohnstock und seine Crew beschränken sich also darauf, dem geneigten
Zuschauer möglichst viel Blut und Gedärm zu präsentieren, und das machen
sie recht eindrucksvoll. Klar, die Effekte sind nicht auf dem allerhöchsten
technischen Niveau, man merkt aber recht schnell, dass man sich eine Menge
Mühe gegeben hat. Der rote Saft sieht recht realistisch aus und läuft in
Mengen über die Leinwand. Auch die Splattereffekte sind größtenteils nett
anzusehen. Des weiteren weiß die übrige Technik durchaus zu gefallen. Es
gibt einen guten Soundtrack, gute Soundeffekte und eine gelungene
Kameraarbeit. Marc Rohnstock hält nicht einfach nur „drauf“. Er
versteht es Bilder gut in Szene zu setzten und in Verbindung mit der guten
Musik und dem unheimlichen Gemäuer ein düsteres Szenario zu
schaffen.
Von den darstellerischen Leistungen darf man nicht allzu viel erwarten, aber
auch das ist ja nichts Neues in diesem Subgenre des Horrorfilms. Da die
Rollen der Schauspieler nicht sonderlich viel hergeben, kann sich auch
niemand der Protagonisten auszeichnen. Allerdings ist zu erkennen, dass die
Crew keinen Wert auf Trash legt. Es gibt weder freiwillige noch
unfreiwillige Komikszenen, was die Ernsthaftigkeit des Filmprojektes
unterstreicht.
Freunde des Deutschen No-Budget Films können ruhig mal einen Blick
riskieren, da “Dungeon Of Evil“ den Eindruck vermittelt, dass Marc
Rohnstock & Co. über noch mehr Potential verfügen, als sie es bei
ihrem ersten Film gezeigt haben. Dies soll aber nicht heißen, dass er auf
seine Art nicht zu gefallen weiß. Wenn der zweite Streich („GRAVEYARD OF
THE LIVING DEAD“) ein etwas gefüllteres Drehbuch bekommt und somit
vielleicht die etwas langwierigen Szenen vermieden werden, könnte Marc
Rohnstock bald einer der bekannten Horror-Szene Regisseure werden.
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