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Der Londoner Antiquitätenhändler Neil
Mottram verkauft nicht nur seltsame Sachen, er hat auch ein Götzenbild in
seinem Keller, dass er anbetet. Die Statue mit Namen „Chuku“ erfüllt
Mottram jeden Wunsch, so glaubt er zumindest, der Händler muss „Chuku“
allerdings Opfer bringen, damit dieser gnädig ist.
So finden nach und nach einige Frauen den Tod
und „Chuku“ zeigt sich gnädig, in dem er seinem holden Diener gute
Geschäfte machen lässt. Mottrams „Opferbereitschaft“ wird durch seine
Gier dermaßen erhöht, dass ihm bald die Polizei auf den Fersen ist. Doch
der Geschäftsmann verschafft sich immer wieder hieb- und stichfeste Alibis,
wodurch die Polizei machtlos ist. Sie beobachten ihn zwar auf Schritt und
Tritt, aber nur ein junger Polizist glaubt den Täter überführen zu
können.
Mottram
glaubt sich aber sicher, da er die Morde gut vorbereitet und weiß, dass „Chuku“
ihn niemals im Stich lassen wird, solange er nur genug Opfer herbeischafft. |
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„Dämon des Grauens“, der auch unter dem
Titel „Craze – Dämon des Grauens“ vertrieben wurde, ist ein
Englischer Filmbeitrag aus dem Jahre 1973, der sich mit dem Okkultismus
befasst und eine Mischung aus Horrorfilm und Krimi ist. Zu Begin merkt man
von der Mischung allerdings nichts, denn dort ist es ein astreiner
Horrorfilm, der einiges erwarten lässt. Man bekommt gleich die erste
Opferszene zu Gesicht, in der sich eine schwarze Schönheit nackt vor dem
Götzenbild rekelt und sich anschließend den Bauch aufschneidet...
Im Anschluss werden ein paar Details aus dem
Leben des Protagonisten gezeigt und es geht munter weiter mit der
Opferbeschaffung. Irgendwann nimmt der Streifen dann aber eine Wende und es
geht eher darum ein gutes Alibi zu beschaffen, sodass die, mittlerweile
ermittelnde, Polizei nichts machen kann. Von nun an ist der Film mehr Krimi
als Horrorfilm, was eigentlich nicht mal so schlecht ist, aber durch die
massive Zunahme von Dialogen wird dem Ganzen doch viel an Fahrt
genommen.
Durch den guten Spannungsaufbau des Anfangs,
bleibt die Geschichte bis zum Ende hin interessant. Man hat schon ein
gewisses Interesse daran, zu erfahren was es mit dem komischen Dämon und
seinen Kräften auf sich hat. Zudem kann man den Protagonisten gut zusehen,
da sie ihre Sache wirklich gut machen.
Zu bemängeln gibt es lediglich, dass die
Synchronisation in einigen Szenen etwas plump geworden ist, da
Kraftausdrücke benutzt werden, die so wohl kaum im Original vorgekommen
sind. Des weiteren stört es ein wenig, dass die Splattereffekte nicht
sonderlich gut sind. Aber das war wohl der Grund dafür, dass der Verleih
den Film damals nicht schneiden musste und man ihn heute ungeschnitten
betrachten darf.
Gut Anzusehen ist dahingegen das Ambiente,
zumindest das im Haus des Protagonisten. Es gibt da eine Menge
Kunstgegenstände, die für eine gewisse Atmosphäre sorgen, die dann noch
verstärkt wird, wenn es in den Keller und somit zu „Chuku“ geht. Die
Kellerszenen sind wirklich gut und ohne Frage das Aushängeschild von „Dämon
des Grauens“.
„Dämon
des Grauens“ ist ein wirklich guter Film, mit dieser typisch Englischen
Kriminalfilm-Atmosphäre. Sein Vorteil ist, dass er sehr abwechslungsreich,
zu Beginn sehr spannend und mit einer guten Atmosphäre ausgestattet ist. |