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Ein total verstörter junger
Mann sitzt in einem Vernehmungssaal der Polizei. Er scheint nicht
ansprechbar zu sein und so beschließt der befragende Beamte ein Video
einzulegen, dass irgendetwas mit einem mysteriösen Vorfall zu tun haben
muss, in den der junge Mann involviert war.
Auf dem Video sieht man fünf junge Leute, die offensichtlich Studenten sind
und im Wald ein Video über Schlangen drehen wollen. Sie machen ein
Biologieprojekt und scheinen viel Spaß dabei zu haben. Sie wandern und
scherzen ein wenig, bis sie, inzwischen ist es dunkel geworden, auf einen
Förster treffen, der ihnen mitteilt das sie in einem Sperrgebiet sind.
Warum und weswegen wird den Studenten nicht mitgeteilt und aus Abenteuerlust
beschließen sie das Gebiet doch zu durchqueren. Als sie auf eine maskierte
Person treffen bekommen sie es mit der Angst zu tun und brechen den Ausflug
ab.
Am nächsten Tag sind sie aber wieder vor Ort und starten ihre Expedition
erneut. Doch diesmal soll es noch schlimmer werden als am Tag zuvor. Die
Karte geht verloren, die Gruppe streitet sich, sie wird auseinandergerissen
und der unbekannte Typ taucht erneut auf. Heute reicht es ihm aber nicht die
jungen Leute zu erschrecken, es soll Blut fließen... |
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„Das deutsche Blair Witch
Project“ soll es laut Cover sein, doch der Film ist sicherlich einer der
schlechtesten, die jemals gedreht wurden! Hier wurde zwar beim
amerikanischen Erfolgsfilm abgekupfert, sogar ohne Ende, die Umsetzung ist
aber mehr als lächerlich. Es sieht so aus, als hätten sich ein paar
Schüler zusammengesetzt, in drei Minuten ein Drehbuch geschrieben und sich
dann eine schlechte Kamera ausgeliehen, mit der sie dann in den Wald
gegangen sind. Durchdachte Dialog kommen nicht vor und die Schauspieler sind
gar keine!
Unter den extrem schlechten schauspielerischen Leistungen gibt es aber
dennoch einen der besonders auffällt. Tobias Ebel mimt den Protagonisten,
welcher der selbsternannte Anführer der Gruppe ist und einen Wutanfall nach
dem anderen bekommt, was äußerst albern wirkt. Er sagt zwar im Making Of,
dass es ihm Spaß gemacht hat, dass kann man ihm beim besten Willen aber
nicht abnehmen, denn er wirkt alles andere als locker. Die anderen wirken
auch viel zu künstlich und amateurhaft. Die auswendiggelernten Dialoge
kommen total steif rüber und Hänger gibt es nicht wenige!
Eine wirkliche Story gibt es nicht, es gibt lediglich Fußmärsche, die hier
und da von einem Ereignis unterbrochen werden. Doch trotz der wenigen
Einlagen, dem dunklen Wald und der Angstzustände der Mitwirkenden kommt
weder Spannung auf, noch ist etwas von einer Atmosphäre zu spüren.
Vielmehr macht sich Langeweile breit und natürlich muss man sich mehrer
Male vor die Stirn hauen, da es zu dummen Zwischenfällen kommt. Hier wäre
zum Beispiel zu erwähnen, dass das Verhör in einem Klassenraum stattfindet
und das die Lektüre, in der im Wald nach Schlangen nachgeschlagen wird,
sich mit Tieren beschäftigt, die im Dschungel heimisch sind...
Das Ende, dass wenigstens ein bisschen Abwechslung bietet, ist ebenso
schlecht wie der Rest des Films. Man wünscht sich fast, dass die Filmklauer
etwas besser beim „Blair Witch Projekt“ hingeguckt hätten und somit
versucht hätten, dem ganzen etwas mystisches zu verleihen. Dies ist aber
nicht passiert und so langweilt man sich, bis die 80 Minuten Spieldauer
endlich vorüber sind. „The Dark Area“ ist ein Film, den die Welt nicht
braucht und der jeden eingespielten Euro definitiv nicht verdient hat!
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