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Der Reporter Frazer ist durch
seinen guten Riecher für das Ungewöhnliche ein recht angesehener Reporter
in London geworden. Nach einiger Zeit des Aufenthalts zieht es ihn
allerdings wieder zurück in seine Heimat, die in einen kleinen Ort in Wales
liegt. Dort fängt er bei der Lokalpresse an und verliebt sich wenig später
in seine Kollegin Rachel.
Frazer kümmert sich in der Folgezeit um einen etwas mysteriösen
Arbeitsunfall, bei dem Rachels Bruder tödlich verunglückte. Er
recherchiert sehr intensiv und muss erstaunt feststellen, dass er sich in
die Machenschaften einer keltischen Sekte eingemischt hat, die
offensichtlich dabei ist größer und mächtiger zu werden.
Schritt für Schritt nähert er sich der Organisation, wobei immer wirrere
Informationen zu Tage kommen. Erst erfährt er das er ein Adoptivkind ist,
dann das Rachel gar keinen Bruder hat und letztlich das die Sekte etwas mit
ihm vor hat. Sein ganzes Leben gerät aus den Fugen – So, wie es der
Sektenkult schon immer geplant hat... |
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„Darklands“ ist eine
englische Produktion, die eindeutig mehr Potential hat, als das, was auf die
Leinwand gebracht wurde. Das Drehbuch wirkt an einigen Stellen etwas
unlogisch, die Schauspieler sind nicht unbedingt aller erste Sahne und zudem
fühlt man sich die ganze Zeit an den Film „Angel Heart“ erinnert, der
ja mit einer ähnlichen Thematik einen überdurchschnittlichen Erfolg
einfuhr. Doch von dieser amerikanischen Produktion ist „Darklands“ weit
entfernt, er kann nicht mal ansatzweise mithalten.
Die Story ist zwar nett zu verfolgen, denn sie beginnt als relativ normale
Reporterstory, baut sich dann aber zu einem mysteriösen, irrealen Alptraum
auf. Leider gibt es aber einige nicht unwesentliche Längen, die durch
einige Sexszenen wohl übertüncht werden sollten. Gelungen ist dies
allerdings nicht, da auch hier die schauspielerischen Leistungen mangelhaft
sind. Irgendwie fühlt man sich bei diesen Szenen in einen billigen
Erotikstreifen versetzt, was nicht unbedingt für einen professionellen Film
spricht.
Der einzig wirklich positive Aspekt ist die Atmosphäre, dessen Inszenierung
zwar auch vom eben genannten Film abgekupfert wirkt, aber den Zuschauer
wenigstens in einen gewissen Bann zieht und er somit interessiert ist, wie
sich die Geschichte weiterentwickelt. Neben den wenigen wirklich
interessanten Szenen gibt es auch nur wenige spannende, die dafür aber mit
einer guten Filmmusik unterlegt sind und somit wenigstens zu einem okkulten
Hörgenuss führen.
Insgesamt ist „Darklands“ also ein Film, der nicht mehr ganz zum guten
Durchschnitt zu zählen ist, da die negativen Aspekte etwas überwiegen.
Eine gute Atmosphäre macht halt noch keinen guten Film und der eventuelle
Versuch ein englisches „Angel Heart“ zu schaffen ist somit gründlich in
die Hose gegangen. Zur FSK 18 gibt es noch zu sagen, dass sie absolut
überzogen ist, da man nur in der Schlussszene etwas menschliches Blut zu
Gesicht bekommt... Ein FSK 16 hätte es allemal getan.
Aufgrund des nicht so tollen Films und der durchschnittlichen DVD erspare
ich mir diesmal eine Empfehlung.
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