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Bruno
Rubin ist absoluter Autoliebhaber und sammelt alte, ganz besondere Wagen.
Eines Tages fällt ihm der 69er Thunderbolt von Jeff auf, der im Gegensatz
zu dem Millionär Rubin sein Geld in der Küche eines schäbigen Restaurants
verdient. Bruno macht Jeff ein lukratives Angebot, was dieser aber dankend
ablehnt. Sicherlich könnte er das Geld gut gebrauchen, ihm liegt aber zu
viel an dem Wagen, da er ihn selbst wieder hergerichtet hat.
Die
beiden werden aber von nun an so etwas wie Freunde und Bruno lädt Jeff
sogar auf eine seiner Partys ein. Zusammen mit seiner Frau darf Jeff ein
altes Auto fahren, was sich aber im Nachhinein als keine gute Idee
rausstellt. Sie bauen nämlich einen Unfall und Jeffs Frau verstirbt. Nach
dem Unfall geht es Jeff sehr lange, sehr schlecht. Bruno kümmert sich aber
um ihn und gibt ihm einen Job in seiner privaten Werkstatt. Jeff soll einen
alten, schrottreifen Wagen restaurieren, was ihm auch auf erstaunliche Art
gelingt. Doch Bruno möchte mehr von Jeff, als ihm nur zu helfen. Er ist
seit Jahren in der Abhängigkeit eines höheren Wesen, dem Darkling und
möchte sich nun von ihm lösen.
Allerdings
braucht er einen Nachfolger, der auf das kleine Geschöpf, dass einem jeden
Wunsch erfüllen kann, reinfällt... |
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„The
Darkling“ ist ein etwas ungewöhnlicher Horrorfilm, der versucht zwei
völlig unterschiedliche Themen zu verbinden. Zum einen wäre da die für
Horrorfilme nicht gerade unübliche Geschichte um ein okkultes Wunderwesen,
dass unweigerlich an eine Art Flaschengeist erinnert, der einem Wünsche
erfüllt, die aber nicht wirklich zum Vorteil des Wünschenden ausgelegt
werden. Zum anderen wird ein männliches Ideal integriert, bei dem sich die
Zuschauermassen wohl spalten werden, denn nicht jeder fährt auf schnelle
Flitzer ab. Neben dem, im Käfig gefangenen, Darkling stehen nämliche
schnelle Autos im Vordergrund, die mit Sicherheit das ein der andere Herz
schneller schlagen lassen, aber, wie gesagt, nicht jedes.
Der
Plot ist recht interessant gestaltet und sorgt dafür, dass erst gar keine
Langeweile aufkommt. Man wird zuerst mit den Protagonisten konfrontiert und
kommt dann zu einigen Schlüsselszenen des Films, wie zum Beispiel dem
ersten Treffen der beiden und dem schweren Verkehrunfall. Langsam aber
sicher sorgt der Darkling Besitzer dafür, dass sein neues Opfer an ihn
herangeführt wird, ohne das dieser eine zu große Furcht vor dem
unbekannten Wesen entwickelt. Die Szenen, in denen der Darkling zu sehen
ist, werden von einer atemberaubenden Atmosphäre unterstrichen, die sich
ohne Frage gewaschen hat. Man sieht das Wesen erst nur schemenhaft, was das
Ganze in einen mysteriösen Schleier hüllt. Nach und nach gewinnt der
Darkling die Macht über sein neues Opfer, was wirklich interessant zu
verfolgen ist.
Allerdings
gibt es auch einige Szenen abseits des kleinen Zauberwesens, die nicht
unbedingt für Spannung oder Erschrecken sorgen. Diese Szenen haben meist
TV-Niveau und sind mit einigen langatmigen Dialogen versehen. Die
Schauspieler sind allerdings weniger langatmig, sie spielen ihre Rollen
wirklich gut. Allen voran natürlich der oscarprämierte F. Murray Abraham,
der seiner Rolle den richtigen Charme verleiht. Aber auch Aidan Gillen, der
das nächste Opfer des Darkling spielt, erledigt seine Aufgabe recht gut,
sodass man insgesamt von wirklich guten schauspielerischen Leistungen
sprechen kann.
Freunde
des Splatters werden hier zwar nichts vorfinden, was sie begeistern würde,
dafür gibt es aber die angesprochene dichte Atmosphäre und eine Menge
Okkultkram, der durchaus sehenswert ist. Es ist zwar ohne Frage ein Film mit
geringem Budget, macht aber Spaß und ist das richtige für Leute, die
Horror und schöne Autos mögen. |