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| OT: Dawn
Of The Mummy |
| ca. 88
Minuten |
| USA
1981 |
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| Regie |
Frank Agrama
Armand Weston |
| Darsteller |
Brenda King
Barry Satels
Joan Levy
u.a. |
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Ein New Yorker
Starphotograph will seine neuste Bildserie außerhalb der Millionenmetropole
schießen. Um seinen Fotos einen orientalischen Flair zu geben, reist er mit
seinen vier, wunderschönen Fotomodellen nach Ägypten. Dort angekommen,
machen sie sich auch direkt auf
die Suche nach der richtigen Location. Ein Pharaonengrab scheint genau
richtig zu sein, um den Bildern den letzten Kick zu geben. Doch eins wissen
die Amerikaner nicht ...
Und zwar das hier vor kurzem Grabschänder ihr Unwesen getrieben haben. Es
ist erst wenige Stunden her, das die Grabkammer geöffnet wurde und einige
der Diebe auf grausame Art und Weise ums Leben kamen. Der Pharao, der über
Jahrhunderte friedlich schlief, ist jetzt zum Leben erweckt worden, um den
Fluch auszuführen, der mit der Öffnung seiner Grabstätte ausgesprochen
wurde.
Die Fotocrew merkt von alldem erst nichts, doch sie hätten eigentlich
mitbekommen müssen, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Eine der jungen
Frauen hat sich irgendwie die Hand verätzt und zudem ein merkwürdiges
Gefühl. Doch den Fotograph lässt das kalt. Als ihm unterbreitet wird, dass
es wohl besser ist nach hause zu fahren, wimmelt er ab, denn er ist zu sehr
mit seiner Arbeit beschäftigt und denkt nicht einmal dran sie abzubrechen.
Das dies natürlich ein folgenschwerer Fehler ist, wird klar als die
amerikanischen Touristen das erste mal die alte Mumie des Pharao sehen. Sie
wankt umher und ist bester Absichte die Gruppe, langsam aber sicher , zu
dezimieren. Neben der Mumie sind auch viele Zombies aus dem Wüstensand
gestiegen und bedrohen nun ein nahegelegenes Dorf. Aufgrund der
zahlenmäßigen Überlegenheit der Untoten scheint eine Lösung des Problems
ungewiss, aber kampflos will sich die Bevölkerung nicht ergeben... |
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Wer kennt sie nicht, die
unzähligen Geschichten über Mumien, Pyramiden und Flüche, die vor einigen
Jahren ja als Modewelle auftauchten. Doch genauso schnell wie sie kamen,
verschwanden sie auch wieder, bis kurz vor der Jahrtausendwende eine
aufwendige Hollywoodproduktion für Aufsehen sorgte. „Dawn of the mummy“
ist aber eindeutig den älteren Streifen zuzuordnen, was man ja auch leicht
am Herstellungsdatum (1981) erkennt.
Die Story ist eigentlich abgedroschen und in einem Satz wiederzugeben : Das
Grab der Mumie wird entweiht, wofür die sich dann grausam rächt. Zwar
kommt in diesem speziellen Fall noch hinzu das sich einige Amerikaner am Ort
des Geschehen tummeln, so richtig wichtig ist das für die Geschichte
allerdings nicht. Was anfangs noch sehr interessant zu verfolgen ist, wird
daher leider sehr schnell sehr langweilig. Lediglich einige gelungene
Splattereinlagen konnten mich vor dem Abschalten hindern. Diese sind aber
auch nur in der 18er DVD von Laser Paradiese zu sehen, ein Video von UV, was
ich momentan hier rumfliegen haben, ist ab 16 freigegeben und stolze acht
Minuten kürzer. Allerdings handelt es sich bei den fehlenden acht Minuten
nicht nur um entfernte Gewaltszenen, die meisten geschnittenen Szenen sind
Dialoge, die man auf der DVD dann in der Originalsprache verfolgen kann. Wer
jetzt gut rechnen kann, der weiß also das knapp 10% des Films nicht in
deutsch sind und daher kann man wohl besser gleich zur Originaltonspur
zurückgreifen. Ich habe dies zwar nicht getan, mir ist aber aufgefallen das
die deutsche Synchronisation nicht sonderlich gelungen ist, da die Stimmen
im Original viel besser, deutlicher und auch lauter rüberkommen.
Warum im Film aber auf einmal Zombies auftauchen, ist mir völlig
schleierhaft. Unlogischerweise kommen diese auch nicht aus der Grabkammer
der Mumie, ne, sie steigen direkt aus dem Sand der näheren Umgebung.
Sicherlich macht es schocktechnisch schon was aus wenn auf einmal Hände aus
dem Sand nach einem Menschen greifen, aber die Sinnsuche lässt den Schock
doch etwas verblassen. Sicherlich war die damalige Zombiewelle, die 1981 ja
noch sehr angesagt war, mit für diesen Genresprung verantwortlich aber ob
sie geld- oder zuschauertechnisch etwas gebracht hat, möchte ich
bezweifeln.
Insgesamt gesehen ist „Dawn of the mummy“ einer dieser Filme, die man
nicht gesehen haben muss, da erstens der Film und zweitens die DVD schlecht
ist. Für ein paar Splatterszenen muss man Langeweile, unspektakuläre
Schauspieler und ein sinnlose Story verkraften, was sich vorne bis hinten
nicht loht. Eine Empfehlung gibt es daher auch nur an die durchgeknallten
Sammler der Red Edition.
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