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In
dem von Chris Conlee („Con Games“, 2001) gedrehten Film spielt
Eric Peter-Kaiser („Tripping Forward“, 2009) gleich doppelt
eine Rolle: Als Hauptdarsteller Darren Hall und als Produzent. Und
das sollte man durchaus positiv erwähnen, denn sehenswert ist „Evilution“,
so der Originaltitel, allemal. Es gibt kaum negative Aspekte, die
man auflisten könnte. Einer der wenigen schlägt allerdings
ziemlich ins Mark: das Vorgeplänkel dauert ganz schön lang. Auch
wenn der Film actionreich beginnt und den Zuschauer durch wilde
Kameraführung mit ins Schwitzen bringt, kommt es nach den ersten
fünf Minuten zu einer gefühlten Ewigkeit – einer gemessenen
halben Stunde – voller Langeweile, zumindest was Splatter
betrifft. Durch ein wenig Humor und lässige Latinos wird dies
allerdings versucht zu überbrücken.
Die
Schauspielerischen Leistungen sind durchweg in Ordnung. Die in
Deutschland eher unbekannten, in den Staaten aber durch viele
kleine Produktionen geläufigen Namen wie Guillermo Diaz (bekannt
als „Guillermo“ aus der Serie „Weeds“) werden sich dem
Zuschauer zwar nicht gerade ins Gehirn brennen, gute Leistungen
wie die vom bereits erwähnten Eric Peter-Kaiser wird man jedoch
nicht direkt vergessen.
Gerade
was Splatter betrifft hat der Film – mal abgesehen von der
langweiligen halben Stunde – einiges anzubieten. Die
Alien-Zombies sehen furchteinflößend aus – so, wie sich der
gemeine Mensch Alien-Zombies nun mal vorstellt. Entsprechend der
Alienwut kommt es auch zu viel Blutspritzerei.
Durch
die manchmal wackelig wirkende Kamera packt es den Zuschauer so.
wie es in einem Action-Horror-Film sein sollte. Eine kleine
Romanze zwischen dem Hauptdarsteller und einer Angestellten des
Hotels, in dem er wohnt, kommt sogar ein wenig unnötige Romantik
in die „Evilution“.
Besondere
Erwähnung sollte auch der fetzige Soundtrack erfahren, der in
entscheidenden, aber leider zu wenigen Situationen durch rockige
Rhythmen in Erscheinung tritt. |