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Endzeitstimmung in Schottland:
Eine Seuche hat einen Großteil der Bevölkerung ausgerottet. Die
junge April ist eine derjenigen, deren Hirn nicht durch die
Krankheit geschädigt wurde. Sie ist mental fit und versucht ihren
Unterschlupf vor den Geisteskranken zu schützen.
Eines Tages kommt Daniel durch Zufall auf die Farm von April. Erst
unentdeckt, dann entdeckt. Die beiden gesunden Menschen freuen
sich aber nicht sehr darüber, dass sich ihre Wege gekreuzt und
sie zusammen gebracht haben. Sie misstrauen sich auf ihrem
gemeinsamen, schwierigen Weg durch die Apokalypse... |
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Eines vorweg: Der Film ist
eine absolute Schlaftablette. Wer sich von der Story, die versucht
im Fahrwasser einiger Zombie-Filme zu schwimmen, etwas
Unterhaltsames erhofft, wird arg enttäuscht werden. Vom Anfang
bis zum Ende wird man mit Zeug vollgeschwafelt, das man eigentlich
nicht sehen will. Zumindest wenn man sich einen Zombie-Film in das
entsprechende Abspielgerät legt und erwartet, auch etwas mit
Zombies serviert zu bekommen.
Zu Beginn, der recht schwunglos ist, denkt man an die Worte auf
der Rückseite der DVD, die meinen, dass es sich hier um einen
minimalistischen Streifen handelt. Minimalistisch ist das dann
auch in der Tat, was einem geboten wird. Es passiert so gut wie
gar nichts. Aber zu diesem Zeitpunkt denkt man sich dann sicher
noch, dass es auf diesem Niveau nicht lange weitergehen kann.
Irgendetwas muss doch passieren...
Aber, man glaubt es kaum, „The Dead Outside“ geht genau so
lahm weiter, wie er begonnen hat. Immerhin muss man mit
fortgeschrittener Zeit feststellen, dass die Optik des Streifens
ganz passabel ist. Man konzentriert sich auch zugegebenermaßen
mehr auf das Drumherum, als den Protagonisten (Prinz und
Prinzessin Valium) zuzuhören. Die netten Landschaftsbilder, die
meist mit dunklen Filtern eingefangen werden, passen recht gut ins
Geschehen. Würde sich eine richtige Endzeitstimmung breit machen,
wären die atmosphärischen Bilder sicherlich brauchbar. Aber
so...
Auch die Musik ist passabel. Hilft aber natürlich auch nicht
dabei, dass der Film etwas transportieren kann. Irgendwann, im frühen
Verlauf, bekommt man dann mit, dass es um irgendeinen Impfstoff
geht. Aber auch die „massive“ Aufblähung der Story reich
nicht, dem Film etwas Interessantes zu entlocken. Und wer vor der
Betrachtung nicht völlig wach war, der dürfte das mit dem Serum
schon gar nicht mehr mitbekommen.
Nach 40 Minuten kommt man dann zu dem Entschluss, dass
minimalistisch (man erinnere sich an das DVD-Cover) noch übertrieben
ist. Und die Tatsache, dass einem noch mehr als die Hälfte des
Streifens bevor stehen, lassen einem fast die Tränen in die Augen
schießen. Aber was soll es. Wir haben noch jeden Film eine Chance
gegeben, also hat der zweite Teil von „The Dead Outside“ auch
noch eine Chance verdient. Immerhin kann man sich die eigene
Langeweile durch einige Gedanken abmildern:
... „Sie scheint Einzelgängerin zu sein. Was er ist wird nicht
klar. Vielleicht steht er auf ihre grobe Art. Aber sie ist ja erst
16. Das kann ja nie im Leben gut gehen. Auch wenn es die letzten
beiden Menschen auf dem Erdball wären. Aber worum geht es
eigentlich? Überleben? Und wo sind Zombies? Irgendwo müssen doch
Zombies sein. Bis jetzt hat man nur ein paar geistig Verwirrte mit
Piepsstimme gesehen. Und was machen die beiden überhaupt?“...
Der Worte genug... So viele davon hat der Film wirklich nicht
verdient.
Und so bleibt letztendlich zu sagen, dass es sich bei „The Dead
Outside“ um einen Film handelt, der sich am besten nicht Outside
des DVD-Regals aufhalten sollte. Der Film ist höchstens etwas für
Allesgucker als langwieriges Nebenbeivergnügen... |