The Dead Outside

OT: The Dead Outside
ca. 84 Minuten
GB 2008
 
Regie
Kerry Anne Mullaney
Darsteller
Sandra Louise Douglas
Alton Milne
Sharon Osdin
Vivienne Harvey
u.a. 
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Endzeitstimmung in Schottland: Eine Seuche hat einen Großteil der Bevölkerung ausgerottet. Die junge April ist eine derjenigen, deren Hirn nicht durch die Krankheit geschädigt wurde. Sie ist mental fit und versucht ihren Unterschlupf vor den Geisteskranken zu schützen.

Eines Tages kommt Daniel durch Zufall auf die Farm von April. Erst unentdeckt, dann entdeckt. Die beiden gesunden Menschen freuen sich aber nicht sehr darüber, dass sich ihre Wege gekreuzt und sie zusammen gebracht haben. Sie misstrauen sich auf ihrem gemeinsamen, schwierigen Weg durch die Apokalypse...



 

Eines vorweg: Der Film ist eine absolute Schlaftablette. Wer sich von der Story, die versucht im Fahrwasser einiger Zombie-Filme zu schwimmen, etwas Unterhaltsames erhofft, wird arg enttäuscht werden. Vom Anfang bis zum Ende wird man mit Zeug vollgeschwafelt, das man eigentlich nicht sehen will. Zumindest wenn man sich einen Zombie-Film in das entsprechende Abspielgerät legt und erwartet, auch etwas mit Zombies serviert zu bekommen.

Zu Beginn, der recht schwunglos ist, denkt man an die Worte auf der Rückseite der DVD, die meinen, dass es sich hier um einen minimalistischen Streifen handelt. Minimalistisch ist das dann auch in der Tat, was einem geboten wird. Es passiert so gut wie gar nichts. Aber zu diesem Zeitpunkt denkt man sich dann sicher noch, dass es auf diesem Niveau nicht lange weitergehen kann. Irgendetwas muss doch passieren...

Aber, man glaubt es kaum, „The Dead Outside“ geht genau so lahm weiter, wie er begonnen hat. Immerhin muss man mit fortgeschrittener Zeit feststellen, dass die Optik des Streifens ganz passabel ist. Man konzentriert sich auch zugegebenermaßen mehr auf das Drumherum, als den Protagonisten (Prinz und Prinzessin Valium) zuzuhören. Die netten Landschaftsbilder, die meist mit dunklen Filtern eingefangen werden, passen recht gut ins Geschehen. Würde sich eine richtige Endzeitstimmung breit machen, wären die atmosphärischen Bilder sicherlich brauchbar. Aber so...

Auch die Musik ist passabel. Hilft aber natürlich auch nicht dabei, dass der Film etwas transportieren kann. Irgendwann, im frühen Verlauf, bekommt man dann mit, dass es um irgendeinen Impfstoff geht. Aber auch die „massive“ Aufblähung der Story reich nicht, dem Film etwas Interessantes zu entlocken. Und wer vor der Betrachtung nicht völlig wach war, der dürfte das mit dem Serum schon gar nicht mehr mitbekommen.

Nach 40 Minuten kommt man dann zu dem Entschluss, dass minimalistisch (man erinnere sich an das DVD-Cover) noch übertrieben ist. Und die Tatsache, dass einem noch mehr als die Hälfte des Streifens bevor stehen, lassen einem fast die Tränen in die Augen schießen. Aber was soll es. Wir haben noch jeden Film eine Chance gegeben, also hat der zweite Teil von „The Dead Outside“ auch noch eine Chance verdient. Immerhin kann man sich die eigene Langeweile durch einige Gedanken abmildern:

... „Sie scheint Einzelgängerin zu sein. Was er ist wird nicht klar. Vielleicht steht er auf ihre grobe Art. Aber sie ist ja erst 16. Das kann ja nie im Leben gut gehen. Auch wenn es die letzten beiden Menschen auf dem Erdball wären. Aber worum geht es eigentlich? Überleben? Und wo sind Zombies? Irgendwo müssen doch Zombies sein. Bis jetzt hat man nur ein paar geistig Verwirrte mit Piepsstimme gesehen. Und was machen die beiden überhaupt?“...

Der Worte genug... So viele davon hat der Film wirklich nicht verdient.

Und so bleibt letztendlich zu sagen, dass es sich bei „The Dead Outside“ um einen Film handelt, der sich am besten nicht Outside des DVD-Regals aufhalten sollte. Der Film ist höchstens etwas für Allesgucker als langwieriges Nebenbeivergnügen...

Review by ThS

Der Autor

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