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Der junge Arzt Bruce wird seit
einiger Zeit von seltsamen Träumen geplagt. Seiner
schwangeren Freundin geht es zudem psychisch nicht sehr gut
und ein Patient, aus dem psychiatrischen Krankenhaus,
bereitet ihm Probleme. Richard, der Patient, hat ähnliche
Träume und Visionen wie Bruce und leidet zusehends an einem
Selbstzerstörungstrieb.
In einem stillgelegten Trakt im Krankenhaus wird in dieser
Zeit ein Schädel gefunden, der für viel Aufregung sorgen
soll. Zudem scheint eine Gelbfieber-Epidemie auszubrechen.
So eine, wie sie schon vor vielen Jahren, an genau dem
gleichen Ort, viele Menschenleben gekostet hat. Es scheint,
als würde das Böse ans Tageslicht rücken wollen. Und Bruce
spürt, dass er irgendetwas damit zu tun hat... |
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Das Horror-Genre bietet viele
Facetten. Es gibt Monster, Kannibalen, Zombies, Kettensägen,
Horror-Tiere und so ziemlich alles, was Angst herbeiführt. Immer
wieder gibt es auch Mysterie-Streifen, die versuchen tiefsinnig zu
sein und aufgrund ihrer Machart dabei eher müdes Gähnen als
aufgeregtes Fingernägelkauen erzeugen. Einer dieses Beiträge ist „Death
Knows Your Name“. Ein Film, der zwar mit einem ordentlichen Budget
gedreht wurde, so hat es zumindest den Anschein, dem es aber nicht
gelingt, einen Zündfunke überspringen zu lassen.
Dabei liest sich die Thematik alles andere als einschläfernd.
Irgendein Horror, der im Krankenhaus entsteht und viele Menschen in
seinen bösen Bann zieht. Zu Beginn sieht auch noch alles okay aus.
Gerade weil die Bilder, wie bereits angesprochen, alles andere als
im Billig-Look rüberkommen. Wenn aber einige Zeit ins Land gezogen
ist, merkt man, dass etwas fehlt. Beispielsweise ein Roter Faden.
Denn die Geschehnisse sind nicht einfach zu überschauen und die
einzelnen Handlungsstränge ziehen sich etwas. Früh keimt Langeweile
auf, die zwar ab und an durch interessante Sachen verdrängt wird,
aber nie ganz verschwinden will.
Regisseur Daniel de la Vega („Jennifer's Shadow - Tödlicher Fluch“)
versteht es nicht so recht, das Geschehen filmgerecht
zusammenzufassen, Atmosphäre und Spannung sowie das nötige Tempo zu
erzeugen. Der Film plätschert zwar durchaus schön, aber er
plätschert uninteressant dahin. Spannungsvolle Einlagen sind
Mangelware. Ab und an wird dann mal ein Effekt eingeblendet,
mitunter durchaus blutig, diese wissen aber auch nicht zu
überzeugen. Hier hat man offensichtlich etwas an Geld gespart.
Besonders deutlich wird dies in einer Szene, als ein Mensch mit
blutiger Haut im Scheinwerferlicht steht. Hier ist deutlich zu
erkennen, dass der blutige Leib nur ein alter Schlafanzug oder
ähnliches ist, der in rote Farbe getunkt wurde und unnatürliche
Falten wirft.
Darstellerisch bekommt man auch nicht gerade großes Kino geboten.
Die Schauspieler scheinen zwar Profis zu sein, kommen aber über ein
solides „GZSZ“-Niveau meist nicht hinaus. Besonders der Protagonist
zieht manchmal ein Gesicht auf, das nicht so recht in den Film
passen will.
„Death Knows Your Name“ ist also alles andere als ein filmischer
Genuss. Selbst Vielgucker dürften von der Spannungslosigkeit und dem
schleppende Erzähltempo überrascht werden. Somit kann der
argentinische Beitrag auch nicht wirklich empfohlen werden. Denn die
einzigen positiven Aspekte sind die kurze Spieldauer, eine gute
Kamera und die Tatsache, dass am Ende einige Fäden zusammenlaufen
und das Geschehen somit nicht kompletter Humbug ist. |