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Vor vielen Jahren stürzte ein
Komet in den weiten Wäldern Amerikas ab. Ein Pfarrer, der sich
seltsamerweise gerade in der Gegend aufhält und den Absturz miterlebt,
kommt wenig später ums Leben...
In der Gegenwart ist Billy Crafton mal wieder auf der Jagd. Er jagt
allerdings nicht aus Spaß an der Freude oder weil sich die dichten Wälder
besonders dafür eignen, er ist einem Ding auf der Spur, welches hier seit
geraumer Zeit für Unruhe sorgt. Dieses Ding scheint eine Art Bär zu sein,
doch es ist viel aggressiver und scheinbar voller böser Absichten. Erst vor
kurzem hat dieses Vieh die Hütte von Billy überfallen und seine Tochter
entführt.
Dummerweise tauchen in der Gegend dann ein paar Teenager auf, die hier ihre
Ferien verbringen wollen und noch dummer ist es, dass sie ausgerechnet die
Holzhütte, in der es zu den tragischen Entführungsfall kam, als Unterkunft
ausgewählt haben. Einer der Teenager hat reiche Verwandte, denen die Hütte
ursprünglich gehört. Dass es nun zu Komplikationen zwischen den
Jugendlichen und Billy kommt ist logisch. Aber es gibt da eine weitere
Gefahr, die draußen in den Wäldern lauert... |
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Ein seltsames Ungeheuer in den
Hinterwäldern, ein komischer Kauz der Monster sowie Teenager jagt und
schließlich eine Gruppe Jugendlicher, die in die Wildnis fahren, um sich zu
amüsieren... kennen wir das nicht?
Sicherlich kennt das der ein oder andere Horrorliebhaber, denn diese
Thematik wurde schon X-Fach verfilmt. Klassiker wie „Berserker“, „Body
Count“ oder auch der Wasson Slasher „Der Teufel tanz weiter“ haben
nahezu die gleiche Story und alle das selbe Problem. So richtig gut ist
nämlich keiner der Hinterwaldstreifen und „Demon Warp“ reiht sich da
lückenlos ein. Sicherlich ist der Trashfaktor bei allen Streifen extrem
hoch und Spezialeffekte gibt es meist auch zu genüge, aber irgendwie
scheinen die Yetiartigen Monsterchen nicht sonderlich anzukommen.
Wo wir gerade beim Thema sind...
Das Ankommen des Unholdes auf unserem Planeten ist äußerst witzig gemacht
und unterstreicht wohl den hohen Trashfaktor am besten. Man sieht zu Beginn
einen Meteor einschlagen, aus dem das Vieh offensichtlich schlüpft. So
richtig schlau wird man aus den anschließenden Szenen aber nicht und wird
wenig später mit dem Zottelvieh konfrontiert, dass offensichtlich schon
länger in den Wäldern rumwildert. Aber was soll’s...
Der Hauptteil des Films ist dann recht nett gestaltet und bietet dem
Betrachter eine gute Horroratmosphäre, die mit schönen Landschaftsbildern
untermauert wird. Aber leider wird man während den Geschehnissen von
Dummdialogen und dilettantischen Darstellern dermaßen gelangweilt, dass es
kaum noch Spaß macht, den Film zu verfolgen. Zudem vermisst man ein wenig
Spannung, auch wenn man daran interessiert, was es mit dem außerirdischen
Grizzly auf sich hat. Hier wird man nämlich etwas im Dunklen gehalten,
obwohl man recht früh weiß, mit wem man es zu tun hat.
Im Gegensatz zu der etwas öden Story und den fehlenden Grundelementen, kann
man sich beim FX eigentlich nicht beschweren. Eigentlich aber auch nur, da
es zwar ganz nett zur Sache geht, der deutschen Videofassung aber eine
Minute an Laufzeit fehlt, welche die Gesetzeshüter entfernt haben. Die
Minute beinhaltet ausschließlich Goreszenen und leider Gottes gibt es noch
keine andere Version des Films in Deutschland zu kaufen. Aber das was man
sieht ist, wie gesagt, nett anzusehen und in den meisten Szenen wirkt es
auch recht professionell gemacht.
„Demon Warp“ kann man sich angucken, er gehört aber sicherlich nicht
zum Pflichtprogramm eines Horrorfans, da der Film einfach zu wenig
Faszination ausstrahlt. Freunde des Trash-Films werden allerdings ihre helle
Freude an der unfreiwilligen Komik des Streifens haben, die aber leider auch
von vielen langweiligen Szenen unterbrochen wird. Regisseur war im übrigen
kein Geringerer als Emmett Alston, der für die „Rocknacht des Grauens“
und einige Ninja-Streifen verantwortlich war.
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