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Eine Gruppe Studenten befindet sich
auf einer Reise durch Marokko. Als sie mit einem Bus auf der
Straße unterwegs sind, kommt es zu einem kleinen Unfall, der
aber große Folgen haben soll. Nachdem sich zwei Autos tuschiert
haben, rennt eine Frau mit einem eingepackten Baby weinend auf
die Straße. Eine der Studentinnen will ihr helfen, dabei wird
ihr unbemerkt ihre Foto-Kamera entwendet.
Als die Helferin den Verlust bemerkt, besorgt sie sich in einem
Geschäft ein neues Aufnahmegerät. Sie bekommt eine alte
Polaroid-Kamera, mit hohem Wert, fast geschenkt. Doch die
Sofortbildkamera trägt ein mörderisches Geheimnis in sich,
welches die Studenten bald am eigenen Leib erfahren sollen… |
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Beim Hören des Titels „Destination
Death" könnten Gelüste geweckt werden, die der Film nicht ganz
bedienen kann. Das Cover der deutschen DVD spricht von einer
Mischung aus „Final Destination“ und „Freitag dem 13.“.
Irgendwie mag das ja auch stimmen. Aber nur irgendwie. Der
Streifen, der im Original den sinnigeren Titel „Smile“ trägt,
besitzt einiges an Selbständigkeit und hat es eigentlich gar
nicht nötig mit den Genre-Klassikern verglichen zu werden. Die
Verkaufszahlen werden aber wohl nicht unter der
Dampfhammer-Analogie leiden…
Kommen wir zum Film: Man merkt relativ schnell, dass man keine
Million-Produktion vor den Augen hat. Debüt-Regisseur Francesco
Gasperoni muss sparsam am Set umgehen, was man gleich an den
Protagonisten feststellen muss. Nicht weil diese übelst schlecht
sind, sondern weil sie etwas zu alt sind um die Studentengruppe
glaubhaft in den Kasten zu bekommen. Für gute junge Akteure war
offensichtlich kein Geld da. Da man es aber trotzdem mit guten
Darstellern zu tun hat, die ihre Rollen durchaus authentisch
spielen, kann man dies verkraften.
Die italienische Produktion kommt einerseits mit der bereits
angesprochen Eigenständigkeit daher, allerdings sind Parallelen
zu anderen Filmen nicht zu leugnen. Dies darf natürlich erwartet
werden, da ein Film dieser Güte sicherlich nicht das
Horror-Genre neu erfindet. Die Geschichte kann man auf jeden
Fall nett verfolgen. Und da man lange nicht so recht weiß, was
Sache ist, bleibt die Spannung beim Betrachter auf einem soliden
Niveau.
Die Geschichte kommt ohne die großen Spannungsmomente aus und
geschockt wird auch nur selten. Die Atmosphäre ist okay. Dialoge
stehen oft im Vordergrund, allerdings ohne die Ohren des
geneigten Horror-Fans zu langweilen. Trotz dass in der ersten
Hälfte nicht allzu viel passiert, ist eine gewisse
Kurzweiligkeit zu spüren.
Oft kennt man dieses Gefühl aus Slashern, wo man sich von einer
Schlacht-Szene zur nächsten hangelt. Ganz so ist das hier nicht.
Natürlich geht es im Großen und Ganzen auch darum, die Gruppe zu
dezimieren, die Gewalt steht hier aber nicht an erster Stelle.
Die richtig fiesen Szenen bleiben einem erspart. Es wird quasi
mehr im Off getötet als im On. Das, was man zu sehen bekommt ist
aber nett anzusehen.
Was unterm Strich übrig bleibt ist ein netter Horror-Film für
zwischendurch, der irgendwo im Mittelmaß seinen Platz sucht und
findet. Seine italienischen Wurzeln sieht man ihm nicht an. Für
einen Party-Film mit Freunden taugt er sicherlich nicht so sehr,
wie für eine kurzweilige Betrachtung zwischendurch. |