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Über zwanzig Jahre, nach einem schrecklichen
Zwischenfall, wird Dr. Max Warrick von zwei Ermittlern verhört. Der Doktor
sitzt seit der Zeit in einer psychiatrischen Anstallt, da er seine früheren
Erfahrungen immer noch nicht verkraftet hat. Vor seiner Einlieferung hat er
sich mit der Erforschung neuer Medikamente beschäftigt. Seine letzten
Forschungswochen hat er damit verbracht an dem Medikament B 93
herumzuforschen.
Das Medikament war seiner Zeit eine bahnbrechende Entwicklung, denn es hat
Geisteskranken geholfen ihren Zustand zu verbessern. Aus kranken, verwirrten
Leuten wurden also wieder kerngesunde Menschen. Dies geschah allerdings nur
in einer geschlossenen Klinik, da das Medikament noch ausgiebig getestet
werden sollte. Der Erfolg des B 93 wurde aber während der Beobachtungen
dadurch verringert, dass mysteriöse Todesfälle eintraten. Noch während
der Klärung dieser Umstände beging der Erfinder des Medikaments
Selbstmord.
Trotz vieler ungeklärten Tatsachen beschließt man, dass B 93 auf den Markt
zu bringen, um damit richtig viel Geld zu verdienen. Für den
Öffentlichkeitsauftritt wird ein Reporter eingeladen, der Fotos schießen
soll und dies auch ohne Probleme erledigt. Doch als er die Bilder entwickelt
stellt er etwas Schreckliches fest... |
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Der Film wirkt ganz sicher nicht wie ein, im
Jahre 2001 gedrehter Film, der dazu noch aus England und Amerika kommt. Er
erinnert vielmehr an die guten alten Horrorschinken, die mit wenig Budget
aber viel Liebe gedreht wurden. Man könnte sogar meinen das es eine alte
80er Jahre Produktion aus Italien ist, den einiges, hier speziell der Sound
der ein wenig an „Goblin“ erinnert, kommt einem beim Betrachten doch
bekannt vor.
Ich denke das man „Diagnosis“ in die Sparte der B-Movies einordnen kann,
da einige Sachen weniger professionell rüberkommen. Die Schauspieler zum
Beispiel. Sie wirken wenig talentiert und spielen ihre Rollen so, wie ich es
wohl auch könnte. Das mag zwar vermessen klingen aber ich denke das keiner
unter ihnen ist, der mit seinem, in dem Film gebotenen Job, reich wird. Da
ich schon einige, auch deutsche, Amateurfilme im meiner Vergangenheit
gesehen habe, denke ich dies so beurteilen zu können. Ein weiteres Indiz
für die Zweitklassigkeit des Streifens sind die Kostüme und Kulissen. Es
wirkt alles ein wenig billig, was aber auf gar keinen Fall negativ bewertet
werden muss!
Wirklich gefallen hat mir die Geschichte und die Art, wie sie erzählt wird.
Sie ist ja eigentlich nur die Erzählung des geistig gestörten Doktors,
aber sie wird so erzählt, dass es fast die kompletten 84 Minuten über
spannend ist. Als am Ende alles erzählt ist und ich eigentlich dachte es
wäre jetzt alles vorbei, wurde ich noch mal mit einer Überraschung des
Regisseurs konfrontiert, die ich hier aber nicht verraten möchte ...
Für Freunde der ( sinnlosen ) Gewalt ist „Diagnosis“ wohl weniger
etwas, da er trotz des von mir verhangenem Status eine durchaus zum
mitdenken anregende Story hat und sich das Gemetzel in Grenzen hält. Ich
denke das FSK 18 geht zwar voll in Ordnung aber so richtig wird nicht
gesplattert, dafür gibt es aber herrliche Ekeleinlagen.
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