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Ein
kleiner Soldatentrupp, der britischen Armee, ist in den dichten Wäldern von
Schottland unterwegs, weil sie dort ein perfektes Gelände für ihre
Militärübungen vermuten. Zwar sind in diesem Teil Wildnis immer wieder
Menschen verschwunden - vor kurzem mal wieder ein Liebespärchen - doch die
Soldaten stört das nicht wirklich. Sie sind allerdings leicht nervös, da
sie das Fußballspiel England gegen Deutschland verpassen, die Lage
verschlimmert sich aber noch ein wenig als plötzlich eine zerfleischte Kuh
in ihr Lager fliegt. Als sie am nächsten Tag dann aber eine schreckliche
Entdeckung machen, ändert sich ihre Stimmungslage drastisch:
Sie finden die Überreste einer Spezialeinheit, von der nur ein Mann schwer
verletzt überlebt hat. Das ganze Lager gleicht einem Schlachthaus, da
überall Blut und Gedärme verstreut sind. Doch das soll nicht alles sein,
was die jungen Soldaten vor die Augen gesetzt bekommen. Plötzlich tauchen
aus dem Dickicht seltsame Gestallten auf, die ebenso mysteriös wie tödlich
sind. Unter schweren Verlusten schafft es der Trupp auf eine Strasse zu
fliehen, wo überraschenderweise ein Auto vorbeigefahren kommt, welches die
Überlebenden aufsammelt.
Die Fahrerin des Vehikels bringt die Männer in ein abgelegenes Landhaus,
dass vorübergehend Schutz bieten soll. Doch die Ungeheuer folgen den
Menschen und setzten sie alsbald in ihrem holzigen Gefängnis unter massiven
Druck. Eine reelle Chance zur Flucht gibt es nicht, die Munition wird knapp
und zudem gibt es noch einige, nicht unwesentliche Streitereien unter den
Männern, die nur überleben können, wenn sie es bis zum Morgengrauen
durchhalten... |
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„Dog Soldiers“ ist ein
recht unbekannt gebliebener Horrorstreifen, der sehr einfach gestrickt ist,
es aber versteht den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Dies schafft er vor
allem, da er Freunde des Horrorgenre vom Anfang bis zum Ende mit
erfrischenden Einlagen begeistert, die mal wieder für eine FSK 16 recht
hart ausgefallen sind. Aber „Dog Soldiers“ bietet nicht nur Splatter und
Gore Szenen, er weist zudem einen gelungenen Spannungsbogen und eine
erträgliche Geschichte auf.
Nachdem zu Begin ein Liebespärchen niedergemetzelt wird und der Betrachter
noch nicht sicher ist, in welches Subgenre er den Film einordnen soll, geht
es im Anschluss etwas weniger heftig zur Sache und man bekommt erst mal
einen Einblick in die Ausbildung englischer Spezialeinheiten, die der
Protagonist allerdings nicht bewältigt. Es wird ihm befohlen einen Hund zu
töten, was er aber ablehnt. Der Soldat kommt daraufhin in eine andere
Einheit, die es in die schottischen Wälder verschlägt, aber bald kommt er
wieder mit der alten Spezialeinheit in Kontakt, oder zumindest mit dem, was
noch von ihr übrig geblieben ist. Von nun an kann man erahnen, um was für
Kreaturen es sich bei den Bestien handelt, so richtig sicher kann man sich
aber nicht sein, da kameratechnisch sehr gut gearbeitet wurde und man noch
kein Monster zu Gesicht bekommt.
Dies ändert sich aber im Verlauf, was allerdings nicht sonderlich
beeindruckend ist, da die Werwölfe alles andere als gut modelliert sind.
Dies ist aber kein Grund, dass der Film nicht genauso spannend weiter
verläuft, wie bis zu diesem Zeitpunkt. Die Szenen im Haus, dass von nun an
im Mittelpunkt steht, sind zwar manchmal etwas in die Länge gezogen, werden
aber immer wieder von dramatischen Einlagen unterbrochen, in denen die
Soldaten und die Frau ihr Leben verteidigen müssen (was natürlich nicht
immer gelingt). Zudem gibt es noch einige gute Effekte und es wird einem
endlich mal erzählt, warum eigentlich der Sekundenkleber erfunden wurde...
Etwas blöd ist nur, dass die unmenschlichen Gegner am Anfang nur mit der
Pranke ausholen müssen, um ihren Gegner tödliche Verletzungen zuzuführen,
sie gegen Ende aber zusehends verweichlichen und sich sogar von den letzten
Überlebenden verprügeln lassen müssen.
Besonders originell ist das Ganze natürlich nicht, es macht aber sehr viel
Spaß die Geschichte zu verfolgen, da eigentlich nichts vorhersehbar ist und
zudem eine gute Kulisse gewählt wurde, die mit ausgezeichneten Außen- und
Innenaufnahmen (im düsteren Haus) überzeugt. Die Atmosphäre ist ebenfalls
gelungen, da der Film im dunklen Wald spielt und somit genug Potential zum
Angstmachen vorhanden ist. Die Darsteller spielen ihre Rollen ganz gut,
allerdings wird ihnen auch nicht allzu viel abverlangt. Auf die Charaktere
der Protagonisten wird so gut wie gar nicht eingegangen und die meiste Zeit
spielen die Darsteller typische Soldatenrollen, die vom Sergeant bis hin zum
Privat gehen. Wie gesagt wurde von den Darstellern nicht viel verlangt, was
sie spielen sollten haben sie aber ganz gut auf die Leinwand gekriegt.
„Dog Soldiers“ ist also ein schlichter Horrorstreifen, der Freunden der
Splatter- und Gorefraktion sicherlich Spaß bereiten wird. Die Effekte sind
nicht gerade selten, blutig und dafür, dass der Film mit dem blauen Sigel
der FSK ausgestattet ist, recht hart. Allzu viel sollte man allerdings nicht
von dem Streifen verlangen, für einen Filmabend mit Bier und Chips ist er
aber bestens geeignet... es sei denn man ist Hardcorefan der deutschen
Fußballnationalmannschaft...
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