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Ein paar Studenten treffen
aufeinander, da sie ein Studienprojekt erarbeiten sollen. Steven
will eine Arbeit über Ängste abgeben. Er dreht hierfür Videos
und fühlt den verschiedenen Teilnehmern nach und nach auf den
Zahn. Dabei kann Steven einige interessante Eindrücke gewinnen.
Im Verlauf des Projekts steigert sich dessen Intensität. Der an
der Studie beteiligte Quaid scheint aber nicht nur an den
Ergebnissen interessiert zu sein, eine innere Kraft ist sein
Antrieb für die Mitarbeit... |
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Bei „Dread“ handelt es
sich nicht um einen gänigen Horror-Film. Auf diese Idee könnte
man bereits vor der Betrachtung kommen, da eine Kurzgeschichte von
Clive Barker verwendet wurde und diese ja stets etwas Eigenes mit
sich bringen. Clive Barker führte bei Filmen wie „Hellraiser
– Das Tor zur Hölle“ oder auch „Cabal – Die Brut der
Nacht“ Regie und steht für Qualität. In diesem Streifen war er
als Produzent tätig.
Im Inhalt von „Dread“ geht es um Angst. Verschiedene Ängste,
die verschiedene Leute mit sich rumtragen. Die Vorstellung der
Charaktere ist dabei nett zu verfolgen und interessant gestaltet.
Es wird einem aber auch klar, dass es sich um die Verfilmung einer
Vorlage handelt, die man auch in einer Stunde hätte unterbringen
können. Nicht, wie hier, in filmtypischen 90 Minuten. Es zieht
sich also hier und da schon mal etwas.
Debüt-Regisseur Anthony DiBlasi lässt den geneigten Betrachter
lange im dunkeln tappen, wo die Geschichte sich hinbewegt. Er baut
Alpträume und nicht zwingend nachvollziehbare Sachen ein. Man
bleibt also bei der Stange. Nach und nach verdichten sich die
Hinweise darauf, dass noch etwas Böse folgen soll. Und so ist es
dann auch. „Dread“ öffnet menschliche Abgründe. Die Spannung
steigt im Verlauf deutlich. Der Streifen taugt durchaus als
Menschenstudie, auch wenn die Fülle aus Angst und Hass etwas übertrieben
dargestellt wird. Aber wir befinden uns ja nun mal in einem
Horror-Film. Da sind Übertreibungen an der Tagesordnung.
In Sachen Splatter & Gore wird allerdings nicht so übertrieben.
Es gibt einige nette Szenen, die man sich gut angucken kann. Des
weiteren gibt es blutleere Szenen, die in ihrer extremen
Darstellung hart und ekelig sind und so zur „etwas anderen“
Unterhaltung beitragen. Für das Auge gibt es noch weitere
optische Eindrücke zu erfassen. Beispielsweise einige schmutzige
Kulissen, welche die Atmosphäre verdichten, ein unappetitliches
(fast) Ganzkörpermuttermal, und ein Steakessen der etwas anderen
Art. Ganz nett angucken kann man sich auch die beteiligten
Darsteller. Es wird solide Qualität geboten, ohne das man etwas
besonders Gutes oder besonders Schlechtes zu Gesicht bekommt.
„Dread“ ist nach der Betrachtung unter den Filmen einzuordnen,
die man gucken kann, aber nicht zwingend gesehen haben muss. Für
einen echten „Barker“ ist er etwas zu langwierig und von der
Thematik her etwas zu trivial. Der Film ist zwar durchaus
tiefsinnig und verstörend, es gibt aber bessere
Barker-Adaptionen. Beispielsweise den ein Jahr zuvor veröffentlichten
„Midnight Meat Train“. |