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Mitten im Vietnamkrieg, 1969,
ist Sergeant Stryker auf verlorenem Posten. Er und seine Männer sind in
eine Falle getappt und es sieht glatt so aus, als sei ihr Ende gekommen.
Stryker ist schwer verletzt und befiehlt einem seiner Soldaten, er solle
versuchen zu fliehen und ihn zurücklassen, da er nur Ballast sei. Doch der
Mann denkt gar nicht dran, seinen Vorgesetzten aufzugeben, er schnallt ihn
unter Beschuss auf den Rücken und rennt geradewegs auf den Feind zu. Wie
durch ein Wunder überleben beide. Sie haben den Vietkong zusammen besiegt,
obwohl ihnen der Sensenmann schon auf die Schulter geklopft hatte. Die
beiden begreifen, dass der Zusammenhalt die stärkste Waffe im
Partisanenkrieg ist, denn ohne die Hilfe des Soldaten, wäre Stryker
gefallen und ohne dessen Feuerhilfe, der Soldat.
Noch im gleichen Jahr scheidet Stryker aus dem Militärdienst aus. Er
trödelt ein wenig durch die Weltgeschichte und versucht das in Vietnam
erlebte zu verarbeiten, als er plötzlich die Leiche eines Freundes findet.
Diese liegt direkt bei ihm im Haus und zudem ist seine Freundin Sally
entführt worden. Stryker ist außer sich und findet heraus, dass eine Sekte
für diese Verbrechen verantwortlich ist. Er ruft seine Jungs aus Vietnam
zusammen und macht sich mit ihnen auf den Weg, seine Freundin zu befreien.
Die Männer sind bereit alles zu geben, denn zusammen sind sie stark... |
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Wie man vielleicht schon an
der etwas plumpen Story bemerken kann, ist dieser Streifen maximal ein
B-Movie, was aber nicht heißen soll, das der Film einfach nur schlecht ist!
Im Gegenteil, er bringt nämlich das auf den Bildschirm, was Leute wie ich
sehen wollen und zwar Action, Spaß und natürlich auch Splatterszenen.
Diese gibt es bereits zu Begin des Films und trotz der leicht geschnittenen
Fassung von UFA, lassen sie das Splatterherz höher schlagen. Es wird nicht
viel erklärt, sondern es geht direkt zu Sache. Überall wird geschossen,
verwundet und getötet. Dies geschieht natürlich nicht auf eine bierernste
Art und Weise, sondern völlig überdreht und meist einfach nur zum Lachen.
Besonders witzig ist die Szene, als der Soldat, mit dem verwundeten Stryker
auf dem Rücken, geradewegs in die feindliche Linie läuft. 10000
Vietnamesen schießen, doch keiner trifft ihn ernsthaft. Er dagegen ballert
alles um, was sich im Schussfeld befindet und wird dabei von seinem, auf dem
Rücken baumelnden Vorgesetzten unterstützt, der richtig Spaß beim Reiten
hat ...
Die Botschaft, die bei dem Film rübergebracht werden soll, ist natürlich
ironisch zu sehen, denn im Mittelpunkt des Streifens steht nicht der
Zusammenhalt der Männer, sondern das Ausschalten der Gegner. Wie bereits
angesprochen beginnt dies in Vietnam und geht, nach einer kleinen Pause, in
der Heimat weiter. Hier sind die Feinde keine Soldaten, sondern eine
abgefahrene Sekte, die von einem absolut Wahnsinnigen angeführt werden.
Diese Rolle spielt kein Geringerer als der Erschaffer von „Tanz der Teufel“,
„Darkman“ oder auch dem etwas neueren „Spider-Man“, Sam Raimi, der
sich als Regisseur ohne Zweifel einen Namen gemacht hat. Das es ihm trotz
zahlreicher Kurzauftritte in diversen Filmchen etwas an Talent mangelt, ist
bei Filmen wie diesem nicht nachteilig, denn gerade das Laienhafte, was
neben Raimi auch die anderen Akteure verkörpern, passt hier zu 100%.
„Du sollst nicht töten, ausser ...“ ist also ein nettes Filmchen, für
Liebhaber abgedrehter Filme, des Trashs und auch für Freunde von
Spezialeffekten. Aufgrund seiner geringen Verbreitung wird er
berechtigterweise als Kultfilm gehandelt, der heutzutage nicht gerade
kostengünstig in der Anschaffung ist. Für Abende mit guten Freunden ist er
wirklich gut geeignet, da es keine schwer zu begreifende Story gibt sondern
Spaß und Action von vorne bis hinten.
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