Eaten Alive - Im Blutrausch

OT: Eaten Alive
ca. 87 Minuten
USA 1977
 
Regie
Tobe Hooper
Darsteller
Neville Brand
Mel Ferrer
Carolyn Jones
Marilyn Burns
u.a. 
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Judd ist ein alter, runtergekommener, beknackter Mann und ist Besitzer eines alten, runtergekommenen Hotels, irgendwo in einem sumpfigen Gebiet der US-amerikanischen Südstaaten. Schätzungsweise Mississippi oder Louisiana. Direkt neben seinem Hotel hat er einen Sumpf an ein Krokodil verpachtet, welches dann auch gelegentlich seine Nahrung aus dem Hotel bezieht. Ja, Judd ist ein Mensch, der andere Menschen nicht mag und deshalb Freude am Töten hat, was natürlich zum Nachteil all seiner Kunden ist...



 

Willkommen zu einem klasse Film der späten siebziger Jahre. Gehen sie auf eine Tour durch die einzigartigen Sumpfgebiete der Vereinigten Staaten und lernen sie Rednecks kennen, wie sie nicht besser im Bilderbuche stehen könnten.

Tobe Hooper („Texas Chainsaw Massacre“, „Poltergeist“, „Lifeforce“ uva.) hat hier so einiges richtig gut dargestellt und (zumindest einen) Schauspieler richtig gut in Szene gesetzt. Jener ist eine Nebenrolle, nämlich die des Buck (Robert Englund, oder besser gesagt: Freddy Kruger), der sich bereits zu Beginn mit dem bemerkenswerten Reim „Ich bin Buck und will einen Fuck“ in das Gehirn des Zuschauers einbrennt. Nur Schade, dass er nicht mehr Spielzeit gekriegt hat. Die restlichen Darsteller machen ihren Job, mehr aber auch nicht. Von daher bleibt eben nur dieser eine hervorzuheben. 

Ein weiteres überzeugendes Merkmal dieses Films ist die so perfekt angepasste Horrorstimmung, wie sie in Sumpfgebieten auch sein sollte. Gepaart mit überwiegend rotem Licht kommt eine Stimmung auf, die eines Horrorfilms würdig ist. Nur leider sieht man dann nicht jeden Blutklecks – aber naja, man kann nun mal nicht alles haben.

Leider fehlt es auch ein wenig an dem, was auch die schwer beeindruckbaren Zuschauer vor den Fernseher kettet. Weil der Hauptdarsteller irgendwie zu mächtig erscheint, obwohl er ein Holzbein hat und eigentlich gar nicht rennen könnte, weiß man ja eh, was früher oder später passieren wird. Schade.

Aber wie es sich dann doch für so einen Film gehört, sehen wir einen Blutrausch (so übrigens auch der deutsche Titel), der seinesgleichen sucht. So einen Menschenfeind muss man erst mal (er)finden. Und alles nur, weil er lebenslanges Verbot in seinem Stammpuff hat – das Leben meint es eben nicht mit allen gut. Dafür meint selbiges es aber gut mit den Horrorfans, die genügend Gemetzel vor die Linsen bekommen.

Review by Der Don

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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