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Fünf alte Freunde treffen
sich nach 15 Jahren wieder, um einem verstorbenen Schulkameraden das letzte
Geleit zu geben. Die fünf haben in verschiedenen Städten verschieden
Karrieren gemacht und wirken nicht nur wegen dem Todesfall deprimiert. Es
ist die „midlife crisis“, die ihnen etwas zusetzt und alle freuen sich,
dass es nach der Beerdigung einen Party in einer einsamen Hütte gibt, da
sie dann mal wieder richtig ausspannen und sich mit gleichaltrigen
austauschen können.
Es wird gescherzt, getrunken aber auch ein bisschen gebaggert und das alles
bei der guten alten Musik der 80er Jahre. Doch die Stimmung soll schon bald
umschlagen. Eine der Frauen wird am Strand von ein paar Stubenfliegen
angegriffen, die durch den Mund in ihren Körper eindringen und sie in einen
Zombie verwandeln. Ein Mann, der ihr gefolgt war, findet sie total verstört
im Sand auf und wird alsbald auch zu einem Zombie, da sich die Fliegen auch
in seinem Körper festsetzten.
Die beiden Untoten machen sich nun auf den Weg zurück zum Haus, um den
anderen den Gar auszumachen. Die drei Zurückgebliebenen merken aber recht
schnell was los ist und setzen sich mit allen Kräften zur Wehr. Sie können
allerdings nicht verhindern, dass der männliche Zombie ihr Auto unbrauchbar
macht und leider hat das mitgenommene Handy kein Netz. So müssen die drei
ausharren und hoffen, dass sie den Kampf gegen die Insekten und die Zombies
gewinnen. Sie wissen mittlerweile das die Stubenfliegen mit Licht zu Töten
sind, aber der Einbruch der Nacht ist im vollen Gange... |
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Wenn man den Film noch nicht
ganz zu Ende gesehen hat, stellt sich einem unweigerlich die Frage, ob die
Fliegeninvasion durch irgendeine natürliche Sache ausgelöst wurde, oder
dadurch, dass die bemitleidenswerten Protagonisten die englische Version des
80er Jahre Hits „Da Da Da“ der deutschen Gruppe „Trio“ abgespielt
haben. Es ist schon witzig anzusehen, dass dieser Erfolgsong in den
vereinigten Staaten gehört wurde und offensichtlich ja auch noch gehört
wird. Der Film selber knüpft allerdings nicht an die Erfolge der neuen
deutschen Welle an, er ist einer unter vielen Filmen, die sich im
Tierhorrorbereich angesiedelt haben.
Allerdings wüten hier keine Mosquitos, keine Todesschnaken oder sonstige
Ekelviecher, nein, dass Grauen stellt sich in Form von den sonst so
lästigen Stubenfliegen ein, was nun wahrlich keine Todesängste hervorruft.
Doch die kleinen scheinen irgendwie anders zu sein, als ihre Artgenossen,
die sich ja nicht selten platt an der Wand wiederfinden. Im Kollektiv sind
sie stark und zudem scheinen sie die Befallenen irgendwie lenken zu können.
Die befallen Menschen sorgen dann dafür, dass ihr Untermieter sich
verbreiten kann, in dem sie ihre Mitmenschen angreifen.
Mhhh... irgendwie klingt das aber ein wenig trashig und in der Tat handelt
es sich bei diesem Streifen auch um einen der B-Kategorie. Besonders
deutlich wird dies, wenn man den Dialogen lauscht, die „Schauspieler“
beobachtet und wenn man sich die computeranimierten Effekte ansieht, die
wirklich unter aller Sau sind. Die Fliegenschwärme wirken so was von
künstlich, dass sie keinen wirklichen Schrecken verbreiten und in einigen
Szenen sieht man animiertes Feuer, über das man einfach nur schmunzeln
kann. Allerdings sind ein paar Szenen auch ganz nett geworden und hier und
da kommt schon mal ein wenig Erinnerung an den guten alten „Candyman“
auf, der ja anstatt Stubenfliegen Bienen in seinem Mund transportierte.
Splattertechnisch lassen die Effekte leider auch etwas zu wünschen übrig,
genannt sei hier eine Enthauptungsszene, die mehr als billig wirkt. Es
fließt zwar einiges an Blut, dem sieht man aber an das es künstlich ist
und richtig gute Effekte sind leider gar nicht vorhanden. Besonders
erwähnenswert ist aber der Ekelfaktor, der wirklich auffällig ist. In
einer Szene wäscht sich eine junge Dame unter der Dusche und merkt dabei
nicht, dass sich in ihrem Duschzeug Hunderte von den hässlichen Fliegen
befinden und in einer anderen Szene bekommt man zu sehen, wie ein Typ
versucht Fliegen aus seinem offenen Bein zu schneiden. Das ist wirklich
ekelig und das FSK 16 ist somit auch gerechtfertigt.
Insgesamt gesehen ist „Eaten Alive – Invasion der Killer-Insekten“
sicher kein guter Film, ohne eine gute Handlung. Aufgrund seines
Trashfaktors kann man ihn sich aber ruhig einmal angucken, ohne das man es
im Anschluss wirklich bereut. Die Betonung lieht aber eindeutig auf „kann“! |