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Die Welt wurde von einem
menschenvernichtenden Virus heimgesucht. Erst wurden die
weiblichen Erdbewohnerinnen unfruchtbar. Dann raffte es die
meisten von ihnen dahin, die daraufhin als Untote zurückkamen
und ein Zombieinferno auslösten.
Ein paar Männer haben das Grauen überlebt. Zwei von ihnen,
ehemalige Militaristen, versorgen einen hiesigen Arzt mit
Leichen, damit dieser seine Gesundheitsforschungen vorantreiben
kann. Neben der Zombie-Beschaffung durchforsten die beiden
wagemutigen Männer die Gegend. Um Leute zu suchen, Material zu
finden, oder um ein Abenteuer zu begehen.
Dabei schauen sie der Gefahr immer ins Auge. Was allerdings
etwas gefährlicher als das Rumtreiben der Rumtreiber ist, ist
die Tatsache, dass Arzt Dr. Gyno nicht nur nach einem Wirkstoff
gegen die Zombie- Epidemie sucht, sondern etwas anderes auf dem
Schirm hat… |
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Die Welt ist mal wieder am Abgrund.
Menschen sind massenhaft gestorben und als Tote zurückgekommen.
Dieses Szenario wurde schon zigmal verfilmt. Mal mit mehr und
mal mit weniger Erfolg. Mit „Eaters“ kommt nun ein Beitrag auf
DVD raus, der die oft so ähnliche Thematik ein bisschen anders
angeht.
Der italienische Filmbeitrag wandelt dabei aber nicht etwa auf
den alten Spuren, die Lucio Fulci und Konsorten in den Sand
getreten haben, sondern beschreitet andere Pfade. Diesmal sind
als erstes die Frauen dran. Diese werden erst unfruchtbar und
dann dahingerafft. Der Zuschauer erfährt dies durch den
Film-Vorspann. Dieser ist ausgezeichnet gelungen, erinnert ein
wenig an den alten „Dawn Of The Dead“ und bringt den Betrachter
in eine erwartungsfrohe Haltung.
Der geneigte Zombie-Fan muss seine Erwartungen, im Verlauf des
Films, aber deutlich reduzieren. Die erhoffte Innovation zieht
sich nicht durch die gesamte Lauflänge des Streifens. Er bleibt
zwar etwas anders, zeigt aber prinzipiell nichts, was nicht
schon auf Zelluloid gebracht wurde. Man darf die Hautdarsteller
bei dem beobachten, was sie so machen. Das ist dann mal mehr und
mal weniger unterhaltsam.
Der Trip der beiden Protagonisten ist weniger apokalyptisch und
eher als Road-Movie angelegt. Mal geht es hier und mal dort hin.
Einer der Höhepunkte dabei ist die Begegnung mit ein paar
italienischen Neo-Nazis mit seltsamem Anführer.
Die Figurenzeichnung ist recht mager ausgefallen. Klischees sind
an der Tagesordnung. Gesprochen wird viel. Viel Oberflächliches
und auch einiges an Blödsinn. Das mickrige Budget (knapp 100.000
Dollar) ist immer wieder zu merken. Positiv ist daher, dass die
Darsteller ihre Jobs ordentlich machen und man eine düstere
Grundstimmung erzeugen konnte.
Für Zombie-Fans, die eine harte Gangart mögen, gibt es nicht
viele Höhepunkte auf der ungeschnittenen DVD. Die Splatter- und
Gore-Effekte sind rar gesät. Die Masken sind für einen B-Movie
durchaus in Ordnung.
Die Regieneulinge Luca Boni und Marco Ristori holen trotz der
zahlreichen Kritikpunkte einiges aus dem Streifen heraus und
befördern ihn durch eine nette Optik und eine nette Stimmung
wenigstens ins Mittelmaß des Subgenre. Immerhin. Eine
streckenweise aufkeimende Langeweile ist zwar nicht zu leugnen,
aber es gibt auch gute Momente.
Unterm Strich ist „Eaters“ ein mittelprächtiger Zombie-Streifen,
den man gesehen haben kann. Müssen muss man ihn sicher nicht, da
er zu trivial ist und keine Verbindung zu den guten, alten
Zombie-Filmen aus Italien aufweisen kann. |