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„El
Superbeasto“ ist ein Mann der Superlative. Er ist Wrestler,
Schauspieler, Agent und steht ständig unter Strom. Als er eines
Tages die kesse Velvet von Black kennen lernt, wird diese kurz
darauf entführt. Von einem gewissen Dr. Satan, der eine neue
Ehefrau sucht. Beasto, wie der Superheld kurz gerufen wird, macht
sich natürlich sofort auf, um die schöne Dame aus den Händen
des Dr. Satan zu befreien. Zur Seite steht ihm seine attraktive
Schwester Suzi X und deren dauergeiler Roboter Murray. Die beiden
kämpfen zwar momentan gegen ein paar Zombie-Nazis, können sich
aber die Zeit nehmen um Beasto zu unterstützen... |
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Abgefahren.
Das ist wohl das Wort, welches den Film „El Superbeasto“ am
genausten beschreibt. Der Animationsstreifen, der im Original den
Titel „The Haunted World Of El Superbeasto“ trägt und aus der
Feder des populären Horror-Regisseurs Rob Zombie stammt, ist ein
(w)irres Werk
Die Story um den Superhelden mit der Wrestling-Maske gerät bei
der Betrachtung eher in den Hintergrund. Ein manches Mal weiß man
nicht so wirklich wo und warum man sich gerade irgendwo befindet.
Aber das ist eigentlich egal. „El Superbeasto“ ist ein bild-
und farbgewaltiges Sammelsurium an verrückten Ideen.
Nazi-Zombies, ein Gorilla mit einer Schraube im Kopf, ein
dauergeiler Roboter und so weiter und so fort. Dazu gesellen sich
einige bekannte Gesichter. Beispielsweise Otis Driftwood, Captain
Spaulding, Michael Myers oder auch Jack Torrance alias Jack
Nicholson aus „Shining“.
Es ist also für Abwechslung gesorgt und das ist logischerweise
auch gut so. Aber diese Abwechslung gibt es nicht nur für die
Augen, sondern auch für die Ohren. Die Filmmusik ist grandios. Es
gibt eine Menge witzige Songs, die als Ohrwurm taugen, obwohl sie
eigentlich nur Blödsinn transportieren. Das macht Spaß!
Blödsinn gibt es natürlich auch beim Betrachten. Es gibt viele
Szenen, die leichten Humor versprühen, richtige Lacher lassen
aber vergebens auf sich warten. Es sind viel mehr die komischen
Situationen, die immer wieder humorvoll unterhalten. Die deutsche
Tonspur lässt sich dabei gut an, auch wenn das Original in einem
solchen Fall natürlich vorzuziehen ist. Die recht populären
Promistimmen von Oliver Kalkofe und Martina Hill klingen nett und
passend.
Natürlich gibt es auch einige Horror-Elemente zu betrachten.
Gruselig ist es zwar zu keinem Zeitpunkt, dafür gibt es aber
einige Splatter-Szenen. Diese sind natürlich nicht als sonderlich
krass zu werten, da man Szenen, wie die vorkommenden, aus dem täglichen
Vorabendprogramm kennt. Was auffällig ist, ist Zombies Hang zu
entblößten Animation-Beauties. Gezeichnete Tities gibt es auf
jeden Fall viele zu sehen.
Unterm Strich reicht das Gezeigte aber leider nicht ganz, um ein
Film der Güteklasse A zu werden. Der Film ist zwar durchaus nett
zu betrachten, hat aber zu wenig Substanz um länger im Gedächtnis
zu bleiben. Wer Rob Zombies verrückte Ideen mag und kein Problem
mit planlosen Geschichten hat, sollte sich „El Superbeasto“
natürlich nicht entgehen lassen. |