Evil Ground

OT: Hallowed Ground
ca. 83 Minuten
USA 2007
 
Regie
David Benullo
Darsteller
Jaimie Alexander
Brian McNamara
Chloe Moretz
Nick Chinlund
u.a. 
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Liz ist mit dem Auto unterwegs, als ihr Vehikel plötzlich eine Panne hat. Sie ist in einer kleinen Gemeinde namens Hope gestrandet und muss die Nacht dort verbringen, weil die hiesige Werkstatt keine Ölpumpe, als Austausch für ihre defekte, auf Lager hat. Um die Zeit totzuschlagen geht sie in das örtliche Diner, wo sie auf die geschwätzige Reporterin Sarah trifft. Diese erzählt ihr von der Story, an der sie gerade dran ist: Vor vielen Jahren soll sich in diesem Kaff etwas abgespielt haben, über das es noch heute zu berichten lohnt.

Da sie eh nichts besseres vorhat, beschließt Liz zusammen mit Sarah an dem Ort des damaligen Geschehens zu fahren. Ohne zu wissen, dass sie Teil der Geschichte ist. Denn die Bürger von Hope hoffen auf eine Wiederkehr dessen, auf das sie lange gewartet haben...



 

Der Horror-Film an sich kennt zahlreiche Facetten. Es gibt Zombies, Vampire, böse Tiere und hin und wieder auch Vogelscheuchen die als Bösewicht herhalten müssen. Wie in „Evil Ground“. Einem Film, dessen Story nicht gerade glaubhaft ist, was aber natürlich den geneigten Fan nicht im Geringsten stören dürfte. Im Prinzip ist das Geschehen auch in wenigen Wörtern wiederzugeben: Vor Jahren war etwas böses da, wurde zum schlummern gebracht und soll nun wiedererweckt werden. Sicherlich kein neuer Stoff, aber in Horror-Filmen immer wieder gerne genommen. Warum auch nicht. Solche Geschichten funktionieren in der Regel auch ganz gut.

Wie auch hier. Man wird während der Laufzeit gut unterhalten, da es einige verschiedene Spielorte, und immer wieder spannende Szenen gibt. Natürlich mit den üblichen Einschränkungen, die man im Low-Budget-Bereich nun mal machen muss. Kleine Logiklücken und Dummheiten muss man einfach übersehen können. Prinzipiell ist der Plot aber abwechslungsreich gestaltet und man bleibt von ausgiebigen Dialogszenen verschont.

„Evil Ground“ ist durchaus blutig, aber es gibt keine richtigen Spezial-Effekte. Hier und da wird zwar mal der ein oder andere Fremdkörper irgendwo reingedroschen oder -geschossen, aber halt im Off oder bestenfalls angedeutet. Kameratechnisch gibt es auch nichts besonderes. Hier mal eine Fahrt durchs oder übers Maisfeld, ansonsten ist die Haltung des Aufnahmegerätes aber eher starr. Da das Geschehen etwas unflexibel ist und sich zumeist tagsüber abspielt, will keine richtige Horror-Atmosphäre aufkommen. Zudem ist die Bedrohung eher überschaubar. 

Was nicht sonderlich gelungen ist, sind einige Spezialeffekte. Die unblutigen. Es gibt beispielsweise ein ziemlich schlechtes CGI-Feuer und einige Szenen mit animierten Krähen, die ebenso schlecht sind. Auch nicht wirklich gut sind die darstellerischen Leistungen der Protagonistin. Jaimie Alexander („Rest Stop“) sieht zwar gut aus, wirkt aber in den Szenen, wo es ihrer Rolle an den Kragen geht, überfordert. Auch aus dem Rest der Crew besticht niemand durch wirklich vorzeigbare Leistungen.

Insgesamt betrachtet muss man zum Schluss kommen, dass es zwar schlimmere Filme gibt, aber auch bessere. Gerade weil die Story komisch und die Spezialeffekte so gut wie nicht vorhanden sind - oder als CGI halt schlecht. Da wünscht man sich bei einem Horror-Film das Eine oder das Andere mehr. Zumindest wenn der Film ab 18 freigegeben ist. Dafür bekommt man auf der anderen Seite aber ein paar Schockeffekte, guten Sound, eine nette Hauptdarstellerin und interessante Spielorte.

Review by ThS

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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Bildmaterial
Evil Ground
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